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Die Review zum Durchbruchs-Album "Infest" stammt aus meiner Feder, und genau zu der Zeit hab ich Papa Roach dann auch mehr oder weniger aus den Augen verloren. Wenn man dem Kollegen Dobler glauben darf, gab es auf "The Paramour Session" tatsächlich schnelle Songs und jede Menge Material zum Mitsingen.
Das sieht auf "Metamorphosis" schon deutlich anders aus, mit dem Opener "Change Or Die" haben sie mich eigentlich schon auf ihrer Seite. Es scheint, als hätten Jacoby und seine Jungs die letzten Jahre verstärkt skandinavischen Schweinerock der Marke Backyard Babies und Hellacopters gehört. In der Art, nur eine Spur härter, schießt der Opener aus den Boxen. Klasse Start, aber mit dem Nachladen scheinen die Väter aller Küchenschaben ein Problem zu haben.
"Hollywood Whore" arbeitet in der Strophe ja noch mit den typischen, abgestoppten Riffs, doch der Refrain wird verdammt eingängig und kratzt schon sehr an der Grenze zum Pop. Auf einmal scheint man den Soundtrack eines typischen High School-Streifens eingeworfen zu haben, denn "Lifeline" ist für so was geradezu prädestiniert. Ob man's mag oder nicht, aber die Nummer ist zumindest sehr sonnig und man wippt mit dem Fuß mit.
Die Verwendung von Offbeats macht "I Almost Told You That I Loved You" noch zum ausgefallensten Track auf der Scheibe. Ansonsten gefallen sich Papa Roach irgendwo in der Schnittmenge aus Lostprophets, Less Than Jake und Aerosmith. Letztere schimmern vor allem bei "Into The Light" durch, das zur Abwechslung mal wieder einen ordentlichen Drive und einen leichten 70's Einfluss aufweist.
Mit vier Balladen unter zwölf Songs bleibt ein etwas fader Beigeschmack dennoch nicht aus. Ist "Had Enough" noch als Powerballade zu beschreiben und "March Out Of Darkness" immerhin noch als guter Song, der zum Refrain ein wenig Fahrt aufnimmt, wird's bei den anderen beiden Stücken düster. Sowohl "Carry Me", als auch "Nights Of Love" sind zwei softe Ballädchen, die den zulässigen La-La-Faktor leider um ein Vielfaches überschreiten.
Tatsächlich kommen bei "Live This Down" ein paar Grooves mehr auf, doch irgendwie bekommen sie die Handbremse nicht mehr los. Die Nummer könnte zum Chorus hin richtig explodieren, aber die Chance lassen sie ungenutzt vorüber ziehen. Dafür geht der Rausschmeißer "State Of Emergency" durchaus als Rocksong durch, der mehr als nur eine Spur an Nickelback erinnert.
"Metamorphosis" als Titel ist mit Sicherheit eine gute Wahl, denn mit den alten Papa Roach hat das Album kaum mehr was gemein. Ob man damit sein Publikum begeistert, muss sich erst noch zeigen. Die beinharten Rotzrocker, welche sie auf dem Cover mimen, sind sie auf der Scheibe aber definitiv nicht.
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Die frühen Papa Roach waren gut, das letzte Album fand ich sogar richtig stark.
Leider plätschert "Metamorphosis" nur so dahin und kann nicht annähernd meine Erwartungen erfüllen. Selbst die besten Stücke "Hollywood whore", "State of Emergency" und "I almost told you that I loved you" sind nicht mehr als gute Rockmusik! Der Rest ist belanglos und entscheidet sich nicht zwischen auf-die-12-Rock und Ballade.
Leider, leider langweilig und entäuschend...
Hm also ich find's auch nicht besonders...bisher war das bei Papa Roach bei mir eh immer so, eine Woche lang find ich das total geil, und dann wird's immer langweiliger und ausgelutschter...bei dem Album ist das mal n anderer Ansatz, das ist von vornerein ziemlich belanglos ^^
Kommt's mir nur so vor oder haben die den Verzerrer ein Stück aus ihren Gitarren genommen? Also irgendwas fehlt da in dem Sound...die alten Sachen waren besser. Kann mich Torschti von daher nur anschließen, was das Album angeht...größtenteils langweilig.
ich find das album richtig schlecht.
und ich finds ne frechheit, dass jacoby behauptet hat, dass dieses album wie infestw erden soll und dann sowas dabei rauskommt.
das album hat nich mehr als 1 von 5 punkten verdient!!!!!
Naja, für mich ist papa roach schon nach dem letzten album gestorben...Getting away with murder war noch ne ganz gute platte, aber mittlerweile haben die doch nichts mehr zu sagen...dabei hat alles so vielversprechend angefangen
Ein schwächeres Papa Roach Album, nach dem nicht so guten Getting Away with Murder kam mit Paramour Sessions ein für mich sehr gutes Album, jetzt gehts wierder bergab. Total schlecht find ichs aber nicht, einige klasse Songs sind schon drauf.
Also ich find' es auch nicht schlecht. Typisch Papa Roach eben, sehr gitarrenlastig. Was fehlt euch denn? Ok, abundzu die ein oder andere Melodei ist etwas poppig, aber nicht schlimm.
wirklich sehr langweilig.
nicht schlecht nicht gut nichts enttäuschendes nicht wie erwartet nicht unerwartet - einfach egal.

Man durfte ja gespannt auf das nächste Werk von Jacoby und co. sein. Nachdem auf dem Vorgänger plötzlich einige Tracks klar durchfielen und das Album nur wegen den 7,8 guten ganz passabel war, war ich ja schon skeptisch.
Und da haben sie jetzt mal ausnahmsweise ein Jahr länger an ihrer neuen Scheibe gearbeitet und dann suckt die im Vergleich zu den vorherigen Alben so derbe, dass ich mich frage, ob vllt Dave Buckner Papa Roach war; sonst hat sich ja eigentlich nichts geändert. Aber bei den Gitarren fehlt plötzlich die Power, Jacoby's Gesang reißt mich nicht mehr mit und einige Songs wie "Nights of love", "Had enough" oder "Carry me" nerven mich schon nach zwei Durchgängen dermaßen an, dass dieses Album definitiv als Superflop abgestempelt werden MUSS (von mir zumindest - und natürlich habe ich die Songs noch ein paar mal öfter gehört, aber das war Tortur).
"Into the light", "Lifeline", "State of emergency" und unter Abstrichen "Hollywood whore" und "Change or die" wissen zu beeindrucken, aber das sind nicht nur an der Zahl weniger als bei den Paramour Sessions, sondern sie kommen an dessen beste Songs auch nicht ganz ran.
Gut, ziemlich krasse Kritik von mir, aber die Messlatte war halt recht hoch
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Hätte man sich auch einfacher und kürzer machen können: Das Album ist durchweg eine herbe Enttäuschung. Weder die "harten" noch die soften Sachen überzeugen auch nur halbwegs.
Die Band ist tot. Kann man genauso vergessen wie Atreyu, In Flames, Limp Bizkit, und noch viele mehr, die zugunsten der Massentauglichkeit wirklich einiges aufgegeben haben und dadurch ihr eigentliches Ziel - nämlich die Massentauglichkeit - ironischerweise völlig verfehlt haben. 
Jeder Review geht die Frage voran, wo denn der Interpret musikalisch beabsichtigte zu reisen. Insofern fällt es mir schwer Urteile zu lesen, die dann Inhalt des Albums als zu lasch, als zu hart oder sonstiges beschreiben. Was ist der Maßtstaab? Die rein subjektive Wahrnehmung des Reviewers bringt dem Leser nicht viel. Reviews und deren Sinn und Zweck sind schon ne Sache für sich.
Jeder Review geht die Frage voran, wo denn der Interpret musikalisch beabsichtigte zu reisen. Insofern fällt es mir schwer Urteile zu lesen, die dann Inhalt des Albums als zu lasch, als zu hart oder sonstiges beschreiben. Was ist der Maßtstaab? Die rein subjektive Wahrnehmung des Reviewers bringt dem Leser nicht viel. Reviews und deren Sinn und Zweck sind schon ne Sache für sich.
2 jahre waren es seit dem letzten kommentar und du kommst jetzt zu der einsicht, dass die subjektive wahrnehmung des rezensenten lesern nichts bringen würde?
dir ist schon klar, dass kein review objektiv ist? wer schreibt denn objektive reviews, die deinem geschmack entsprechen? HAL 9000?
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