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Kollege Cordas hat in der Review zum letzten Album "Payable On Death" schon das Coverartwork genutzt, um stilecht in die Review einzusteigen. Auch das Foto, das die neue Scheibe "Testify" ziert, lässt sich leicht zu diesem Zweck gebrauchen. Vor allem, wenn man den Sticker noch mit einbezieht, der die Single "Goodbye For Now" bewirbt.
Die Silhouetten der vier Musiker am Horizont vor einer grünen Wiese, Sänger Sunny hebt die Hand zum Gruß. Das wirkt aber nicht wie ein Willkommensgruß, sondern eher nach dem Motto: "Macht's gut, war nett." Und selbst nach dem dritten Durchlauf in Folge wäre ich tatsächlich fast schon froh, wenn sich P.O.D. einfach verpissen würden, denn mit den schnarchigen Songs, die sie auf "Testify" eingetütet haben, ziehen sie nicht mal mehr eine Tofu-Wurst vom Teller.
War die kürzlich veröffentlichte "Warriors Vol.2"-EP schon überflüssig wie die Gurke auf dem Cheeseburger, so muss ich mich schon fast zwingen, mir eine nervigen Reggae-Rock-Scheiße wie den Opener "Roots In Stereo" zum vierten Mal anzutun. Da mag die Message so positiv sein, wie sie will, aber das habe ich schon zu oft und vor allem besser gehört. Auch "Strength Of My Life" schlägt in die Kerbe (beide mit Matisyahu), kann es aber zu keiner Zeit mit einer Band wie Skindred aufnehmen. Langweilig und nervig.
"Lights Out" lässt dafür wieder etwas Hoffnung aufkommen, denn die Nummer groovt wenigstens wieder anständig und regt zum Fuß- und Kopfwippen an. Doch als hätten sie Angst vor der eigene Courage, folgt stehenden Fußes schon der erste ruhige Song "If You Could See Me Now". Und warum Fahrstuhlmusik wie "Goodbye For Now" zur Single auserkoren wurde, soll mir auch erst mal einer schlüssig erklären. "This Time" wäre eine deutlich bessere Wahl gewesen.
"Sounds Like War" und "Say Hello" sind die beiden anderen Songs, die ansatzweise Stimmung aufkommen lassen und für so was wie Dynamik sorgen. Dazwischen ist aber größtenteils Langeweile oder 'einen auf Nummer Sicher machen' angesagt. Besonders trifft das auf "On The Grind" zu, bei dem die Amis mit Gotti von Boo-Yaa T.R.I.B.E., Sick Jacken und Amy Terrin gleich eine ganze Batterie an Gastsängern auffahren.
"This Time", "Let You Down" oder "Teachers" warten zwar mit ein paar Melodien auf, die richtig catchy sind, aber das kann man von einer Band wie P.O.D. wohl mit Fug und Recht erwarten. Um aber an alte Glanztaten anzuknüpfen, muss einfach mehr als nur das Mittelmaß an guten Songwriting überschritten werden.
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Die Rezension zu "Testify" ist die schlechteste, die ich je gelesen habe, denn das Album kann durchaus auf ganzer Linie überzeugen. Auch wenn P.O.D. mal ein nicht so Metal-mäßiges Album wie "Satlite" rausgebracht haben, ist das aktuelle doch sehr gut. Denn sie beweisen auch ihre Stärke in ruhigeren Liedern und gerade im Reggae (Strengh of my Life").
Und ich frage mich nur, wie man in der Lage sein kann etwas wie "War die kürzlich veröffentlichte "Warriors Vol.2"-EP schon überflüssig wie die Gurke auf dem Cheeseburger, so muss ich mich schon fast zwingen, mir eine nervigen Reggae-Rock-Scheiße wie den Opener "Roots In Stereo" zum vierten Mal anzutun" zu schrieben, wenn es die Aufgabe ist, neutral das Album zu bewerten!!!
Nun gut, dass es schwer ist ein Album neutral zu bewerten sehe ich ein, aber so eine geschmacklose Bewertung darf auch keinem anscheinend schlechten Album gegenüberstehen.
Ihr anderen hier seid auch ganz tolle Leute... vielleicht der Ketchup auf dem Hamburger, aber das wäre auch zu viel verlangt.
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