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Mike Kinsella ist in der Musikszene von Chicago wahrlich kein Unbekannter. Der Multiinstrumentalist stand in der Vergangenheit bereits bei Indiebands wie Joan Of Arc, American Football, Maritime oder Aloha im Line-Up. Nachdem American Football in die ewigen Jagdgründe eingeht, beschließt Kinsella, ein Soloprojekt zu starten, dass es ihm erlaubt, volle Kontrolle über sein Schaffen zu haben.
Er fragt bei Polyvinyl Records an, ob sie ihm nicht Software zum Aufnehmen finanzieren könnten, was sie auch tun. Sein erstes Solo-Album spielt er dann auch in seinem Elternhaus ein - geboren ist das Indie-Singer/Songwriter-Projekt Owen. Das selbstbetitelte Debüt klingt in der Tat ganz anders als das, was er zuvor mit seinen diversen Bands zu Gehör gebracht hat.
2002 folgt "No Good For No One Now", für das er wiederum seine Plattenfirma bittet, in Equipment zu investieren. Zwei Jahre später erscheint eine sinnigerweise "(the ep)" betitelte EP. Hat er die ersten beiden Langrillen noch allein aufgenommen, helfen ihm diesmal Aloha-Bandkollege Cale Parks sowie Bob Hoffnar, Jen Tabor und Paul Koob. In der Folgezeit stürzt sich Kinsella mit Joan Of Arc, Maritime und Aloha in Arbeit.
Allerdings findet er im Sommer bereits wieder Zeit, mit seinem Cousin Nate Kinsella (der ebenfalls bei Joan Of Arc spielt) ins Studio zu gehen. In diesen Sessions entsteht das Material für das zarte "I Do Perceive.", Owens dritte Platte.
No Good For No One (2002), Owen (2001)
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