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Musiker von Katy Perry bis Chuck D. äußern sich über soziale Netzwerke wie Twitter zum Tod des Al-Qaida-Chefs.
Internet (dtm) - Osama Bin Laden ist tot. Vergangene Nacht erschossen amerikanische Elitesoldaten den Al-Qaida-Chef in Pakistan. Amerika befindet sich in einem Freudentaumel. Twitter quillt über mit freudig erregten Nachrichten. Auch diverse Musiker mischen mit.
Nicht alle sind so euphorisch wie Good Charlotte-Sänger Joel Madden. Lupe Fiasco zum Beispiel ätzt ironisch, jetzt könnten die USA endlich wichtige Aufgaben in Angriff nehmen wie Schulsystem und Armut. Billie Joe Armstrong (Green Day) warnt, Bin Laden nicht zum Märtyrer zu machen, und Moby ist einfach sprachlos.

"Jetzt könnt ihr die Armut, das schlechte Schulsystem und den US-Imperialismus bekämpfen."

"RIP an alle, die am 9/11 gestorben sind. Holt die Truppen zurück, senkt die Benzinpreise und lasst uns glücklich weiterleben."

"Ich glaube an Gerechtigkeit ... Aber denkt ihr nicht, dass 'Auge um Auge' die Welt blind macht?"

"Die USA sind wieder mal die Besten. Gewinner der Tötungsmeisterschaften und Gold in der Mord-Olympiade. Und die Massen spielen verrückt."

"Macht den Mann nicht zum Märtyrer. Das ist ein globaler Sieg."

"Ich wünsche niemanden den Tod, aber ich habe schon einige Todesanzeigen mit Freuden gelesen."

"Bin grade erst gelandet und schaue CNN. Was für ein historischer Moment im Kampf gegen Hass."

"Woah!"

"Breaking News! Chuck Norris ist zurück aus Pakistan!"

"Schachmatt!"

"America! Fuck Yeah!"

"Bin Laden ist weg ... Der Nigger ist tot!"
Dumme, dumme Amerikaner. Als ob jetzt alles vorbei wär, nur weil Bin Laden tot ist. Selber Mrd. in Rache investieren und dann selbst das aktuelle Rachepotential komplett übersehen.
Lieber Gott, lass es Hirn regnen...
Und ob Maynard der beste oder ne hohle Nuss ist, darüber lässt sich streiten.
Lupe Fiasco scheint mir ein intelligentes Kerlchen zu sein, wärend The Game einfach nur Vorurteile schürt. Herrlich! 
Lupe Fiasco hat es auf den Punkt gebracht. Joel Madden ist und bleibt ein Klappspaten.
diese ganzen Rachefeiern die jetzt stattfinden, zeigt wiedermal die Abgründe der Menschheit auf
Joel Maddens Kommentar ähnelt wirklich am stärksten dem Bild eines besoffenen und selbstherrlichen Homer Simpson, der lauthals, ungeniert und voller pathetischem Nationalstolz "U! S! A!" gröhlt.
Ich finde es gleichermaßen faszinierend und erschreckend, dass viele Amerikaner es trotz solch herrlicher Unterhaltungssendungen mit gesellschaftskritischem Anstrich schaffen, die dort gezeigten Klischees wieder 1:1 in die Realität zurück zu retten.
Dass das nächste Simpsons-Gesellschaftsklischee, der tobende Mob (heute halt vor Freude), nicht noch mit Bombenstimmung durch muslimisch besiedelte Viertel in New York getourt ist, darf man dort wohl als entfallenes Highlight sehen.
Ein Mensch allein kann intelligent sein. Viele Menschen zusammen auf einem Haufen verhalten sich immer dumm... und werden halt auch schnell mal zum Mob, eben nicht nur im gelben Abbild unserer Realität.
Bin Laden mag tot sein, aber er wird auf ewig in unseren Herzen weiterleben.
Und nicht vergessen, ihr ungläubigen Kaffermißgeburten: ich mach euch zu Bohnenmus!
Mein Gott Leute jetzt gönnt den Amis doch mal in bisl "ihren" Triumph. Egal was genau in der Presse stand oder welche Verschwörungen es tatsächlich gab: Eine ganze Nation wurde am 11.9. Egomäßig in den Arsch getreten. Da ist doch jetzt die Nachricht, dass der Mann der "offiziell" daran Schuld ist tot ist schonmal ein Grund zum feiern. Bei Saddam hat sich auch keiner drüber beschwert, dass die Leute gejubelt haben. Meine Güte
Sollen sie meinetwegen feiern, aber gefälligst nicht mit Parolen wie "Endlich haben wir unsere Gerechtigkeit!", "Das Gute hat über das Böse gesiegt" oder "Holt sofort unsere Jungs nach Hause!" - und schon mal gar nicht mit so einem gereckten Stinkefinger, wie ihn gerade die Medien rund um die Welt tragen. Das steht gerade den USA verdammt (!) schlecht zu Gesicht.
Gruß
Skywise
Ich kann gar nicht glauben, dass er auf einmal tot sein soll. Vielleicht ist ihm der ganze Rummel zuviel geworden und er lebt jetzt unerkannt in Florida oder er versteckt sich in den afghanischen Bergen und wartet bis die Gemeinschaft der Glaubigen ihn wieder wieder braucht. Außerdem könnte ich schwören, dass ich ihn heute aus dem Bus heraus gesehen habe.
Maddens "America! Fuck Yeah!" bezieht sich zweifellos auf den Film 'Team America' und zeugt von kritischer Auseinandersetzung mit US-amerikanischem Militarismus und dem damit einhergehenden Selbstverständnis als oberste World Police.
Saddam war gar nicht mehr in die Planung von Terroranschlägen beteiligt. Sein Tod ist nicht mehr als Publicity für die Regierung. Das wird absolut gar nichts ändern.
Eine Anklage und ein fairer Prozess wären ein Triumph für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte. Dass die Amis Bin Laden einfach gekillt haben, ist ein Armutszeugnis und zeigt wie sehr die USA ihren Feinden gleichen. Selbst Obama, dem ich wenigstens die Fähigkeit zum venünftgen Denken zutrau(t)e, spricht von Gerechtigkeit, obwohl es einfach nur Mord war.


Vor allem sollte man auch nicht davon ausgehen, dass alle die den Film kennen ihn auch als "kritische Auseinandersetzung mit dem US-Militarismus" erkannt haben. Bei Joel Madden wär ich mir da nämlich nicht so sicher.
Für Neocons gehört Team America zu den "Movies supportive of the war": http://www.markhumphrys.com/cinema.pro.reviews.html#team.america
Zu Stones Parkers politischen Ansichten: http://en.wikipedia.org/wiki/South_Park_Republican
Einen so reflektierten Kommentar hätte ich Katy Perry übrigens nicht zugetraut!
Diese scheiß fetten, dummen, burgerfressenden Amerikaner! Die haben uns mit ihrerm blöden Patriotismus und trotz Segregation und McDonalds damals auf Weltgenesungstour auch schon 'nen Strich durch die Rechnung gemacht. *Ironie off*



Einen Prozess hätte man dem Osama schon machen sollen.Sein Tod wiegt doch nicht den der 9/11 Opfer auf.
America Fuck Ya! Das dachte ich auch, als die feiernden Patrioten gesehen habe. Musste sofort an Team America denken, die wegen 2 Terroristen ganz Paris gesprengt und danach die Befreiung vom Terrorismus gefeiert haben. Und warum glauben eigentlich Musiker und Schauspieler immer das man ihre Meinung zu politischen Themen will?
Es scheint bei USA und der Nato zur Gewohnheit zu werden, feindliche Kommandeure oder Gegenspieler per Auftrags-Killer-Einheit zur Strecke zu bringen.
Das ist eigentlich militärisch gesehen, aber auch moralisch, nicht legitim.
Die Hinrichtung Saddams, die Tötung von Gaddafis Sohn und Enkelkinder, der gezielte Kopfschuss bei bin Laden.
Die Methoden sind vielleicht effektiv aber in diesen Fällen heiligt der Zweck NICHT die Mittel.

@theironmaiden
was für ein erbärmlicher haufen scheiße. sancho labert natürlich den größten dreck. sancho ist fast genauso schlimm.bei der legitimation/verharmlosung (tja und dann war das halt ein Navy und ich mein was will der machen? der hat halt gelernt in den kopf zu schießen. armer kerl - knuddeln wir ihn ein bisschen) einer solchen hinrichtung bei einem typen der für den internationalen terror höchstens noch symbolfigur war und an dem man mit einem prozess viel erreichen könnte ist man schnell unten angekommen. ich gehe zwar auch nicht davon aus, dass er noch mal eben aus dem nähkästchen geplaudert hätte und doch wäre es ein zeichen der demokratie und menschenrechte gewesen, die sowohl bin-laden als auch die usa mit füßen getreten hat. niemand hackt hier auf der usa rum, aber , dass zitate wie von frau gaga volksverdummung sind ist tatsache. gleiches gilt für jubelarien über den mord an einem mann.
denkt ihr denn es wäre so viel einfacher gewesen den Typ in Handschellen ab zu führen?
Wenn ich mir denke, da bist in einer Höhle und es wird aus allen Löchern gefeuert, dann feuerste eben erstmal aus allen Löchern zurück (wer jetzt da anfängt sei mal dahingestellt)
Und Bin Laden war doch sicher eher der Typ der sich lieber erschiessen lässt, als vor ein Amerikanisches Gericht gebracht zu werden (würd ich an seiner Stelle auch).
So einfach "Dingfest" machen tät den eh niemand.
Sancho, hör auf! gutmenschliche Logik ist über jeden Zweifel erhaben. Bin Laden ist für 3000 Tote bei 9/11 verantwortlich, deshalb haben die imperialisten einfach so einen Krieg mit weit mehr Opfern initiiert. Jetzt regt man sich darüber auf, dass ein einziger toter Osama doch nicht Rache sein darf. Ein Schelm wer hier Doppelmoral findet?
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