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Puh, ich hätte nie gedacht, dass ich mir einmal über die Einordnung von Opeth in ein Musikgenre Gedanken machen müsste. Bislang war eigentlich immer klar, dass Mikael Åkerfeldt und seine Jungs im Metal zu verorten sind. Aber ist das mit "Heritage" immer noch der Fall?
Schwer zu sagen und auf lange Sicht auch unbedeutend. Nachhaltiger ist die Frage, was "Heritage" musikalisch zu bieten hat. Kann es im Vergleich mit "Watershed" oder Großtaten wie "Damnation" und "Deliverance" bestehen? Ist "Heritage" tatsächlich das würdige Erbe, zollen die Schweden ihren Wurzeln Respekt und tragen ihr Vermächtnis in Ehren? Zum Teil ja - zum Teil nein.
Zumindest ihre Wurzeln, die ohne Frage im Death Metal liegen, haben sie mit dem neuen Album definitiv gekappt. Dass das Album keinerlei Growls beinhaltet, hatte sich bereits vor der Veröffentlichung herumgesprochen. Manch einer wird das begrüßen, mancher vielleicht nur nebenher zur Kenntnis nehmen, andere - so wie ich - werden diesen Umstand bedauern, da er nicht nur für entsprechende Farbtupfer sorgte, sondern auch Grundlage für manch eruptiven Moment im Songwriting war.
Mikael singt also nur noch mit klarer Stimme und reitet -ob bewusst oder nicht - auf der momentan angesagten Retrowelle. Nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, welche Vorliebe der Sänger und Gitarrist bereits seit langem für den Sound der 70er Jahre hegt. Diesen Spirit atmet das Album von vorne bis hinten, ist dabei aber weiß Gott kein verdrogtes Hippie-Album mit endlosen Jam-Sessions und planlosem Gedüdel geworden.
Dennoch wabert die Hammond immer deutlich durch den Hintergrund. Die Gitarren verharren vom Verzerrungsgrad meist in mittleren Bereichen, ja kommen meist sogar ohne aus. Alles klingt sehr entspannt und losgelost - wenn man böse will - schnarchig. Ein Song wie "Nepenthe" braucht doch ziemlich lange, bis überhaupt mal etwas passiert und auch "Famine" reißt in Sachen Dynamik auch nicht aus dem Sitz.
Zumindest bis "Slither" ein wenig Fahrt aufnimmt, ohne dabei aber an Härte zu gewinnen. Das Thema Metal scheint vorerst tatsächlich abgehakt zu sein und könnte Opeth einige Fans kosten. Das Risiko gehen Åkerfeldt und Co. aber mit Sicherheit gerne ein. Ob man das Ganze nun tatsächlich progressiv nennen muss/darf, möchte ich im direkten Vergleich mit beispielsweise Arch/Matheos aber stark bezweifeln.
Dazu sind sämtliche Kompositionen doch zu geradlinig, quasi mit dem ersten Durchlauf nachvollziehbar, wenngleich auch mit zu vielen Parts gespickt, um alles direkt im Ohr zu behalten. Wirklich progressiv ist eigentlich nur das Spiel von Drummer Martin Axenrot, der immer mal wieder sehr jazzig zur Sache geht und auch Basser Martin Mendez mitreißt. Im treibenden "The Lines In My Hand" tauchen sogar ein paar Latin-Rhythmen auf und sorgen für einen gewissen Schub.
Auch wenn "Heritage" überall als das große und mutige Seventies-Glanzwerk angepriesen wird, muss man ein ausgesprochenes Faible für diesen Stil haben, um Opeth auch in Zukunft auf ihrem Weg zu begleiten. Sollten die Vorlieben eher in den metallischen Ausrichtungen der Band liegen, ist "Heritage" zwar ein gutes Album, aber leider kein Glanzlicht. Fans des Genres werden das aber - wohl auch vollkommen zu Recht - ganz anders sehen.
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hmm, erster Teil der Review seh ich absolut gleich.
aber ich kann das gradlinig nicht ganz nachvollziehen, selbst nach mittlerweile 5 mal durchhören kann ich nicht wirklich was gradliniges erkennen. Das ganze Ding ist in meinen Augen ne sperrige Geschichte.
Aber wiederum, die Progressivgeschichte seh ich auch nicht so. Ich fand da Alben à la Blackwaterpark oder die alten Sachen auch ... mehr. Mehr eben.
Mag man, oder mag man nicht. Ich bin einerseits froh, dass Opeth / Akerfeld eben ein Typ ist, der auch weiter will mit seiner Mucke und nicht Album Nr. 30 genau gleich klingt wie Album Nr. 1. Aber trotzdem vermisse ich die Härte der Growls und allgemein des DM, gab ihrem, schon immer komplexen Sound einfach ne Herausforderung.
3/5 geht soweit in Ordnung. Wenn ich mich dran gewöhnt hab, kann ich vielleicht dann ne 4/5 geben aber noch gehts nicht.
Achja, bei "Famine" bin ich absolut anderer Meinung lieber Eddy. Grad dieses Flötenspiel ist doch irgendwie endgeil und erinnert fast schon an Jethro Tull 3
kann ich leider nur zustimmen. der wechsel zwischen prog rock und den death metal parts war das, was mich zuerst mit ghost reveries und dann mit watershed immer umgehauen hat, da keine andere band es für meinen geschmack so organisch und meisterlich umsetzen kann wie opeth. aber heritage will einfach nicht zünden. ich nehme mir da lieber eine 70er jahre remastered version von magma und konsorten, die einen ziemlich ähnlichen sound in den 70ern hatten, nur mich nicht ganz so langweilen.
Großtaten sind wohl eher das geniale Konzeptalbum "Still Life", das durch seine Erzählung samt Artwork und musikalischer Untermalung eine ganz eigene Atmosphäre besitzt, oder das Überalbum "Blackwater Park" mit einigen Songs, die einem auch nach Jahren einfach nicht aus dem Kopf gehen wollen (zb der Titeltrack oder das wunderbare "Bleak") - oder auch "Ghost Reveries", man nenne nur "ReverieHarlequin Forest" oder "Baying of the Hounds" als Referenzen dieses Überwerks. Deliverance und Damnation waren ohne Frage sehr gute Alben, eine nette Kontrastierung der Laut/Leise Elemente auf zwei eigenständigen Alben (meines Erachtens hätte man die Alben aber als Doppel-CD veröffentlichen sollen, anstatt sie als zwei Einzelscheiben zu verkaufen, aber das ist eine andere Geschichte) - allerdings verstehe ich nach mehrmaligem Hören von "Heritage" nicht, warum man "Damnation" als Großtat bezeichnet und von dem neuen Werk so (vergleichsweise) wenig hält. Auch "Damnation verzichtete komplett auf Growls und auf Metal-/Akustik-Wechsel. Auch "Damnation" war voller wunderschöner Melodien und der Opeth-typischen herbstlich-melancholischen Grundstimmung, das Album kam jedoch eher ohne die im neuesten Werk vorhandenen Retro-Elemente aus.
Ich sehe das neue Werk als Weiterentwicklung des Opeth-Repertoires, weniger als Abspecken des Sounds. Im übrigen waren die Retro-Elemente wie der Einsatz der Hammond auch auf Watershed schon vorhanden (zB "Burden").
Dennoch eine gut geschriebene Review, freue mich auch auf die Machine Head review btw (bestellt isse schon mal) ;-)
da haste allerdings recht. Auch für mich ist es eher eine Weiterentwicklung, bei der ich aber noch nicht voll angedockt habe. Damnation ist halt schon "eingearbeitet", wobei du da natürlich nicht ganz falsch liegst. (Auch wenn einige Heritage-Songs durchaus eine zackigere Gangart einlegen)
na mal weiter sehen.
Ts, Metaller mit ihren geliebten Growls und bösen Gitarren...
Das Album ist wirklich erst einmal schwer zugänglich. Es klingt tatsächlich enorm nach 70er Jahren, aber irgendetwas stimmt damit nicht ganz. Die großen Ohrwürmer, die man aus der Zeit gewohnt ist, sind zuerst einmal nicht zu finden. Gleichzeitig ist das Album mal wieder eine musikalische Großtat.
In meinen Augen verleitet es den Hörer dann eben doch dazu, ihm einige Durchgänge zu gönnen. Der reduzierte und weniger auf "böse Bubis" getrimmte Stil sorgt eben dafür, daß Harmonien und die Technik viel mehr Raum haben und das Werk so um einiges spannender machen.
Ganz klar ein Grower, kein Growler.
das ist eben der Unterschied. Ich persönlich fand die genannten Aspekte (vorrangig in der Komplexität) schon immer. Die Plakativen Growls und Groben Gittarren, haben das ganze aber (wie du auch sagst) "verdrängt" oder gar, versteckt. Für mich war das stehts eine Herausforderung, hinter diese Masche zu hören und das hab ich geschätzt. Wenns nur um schnell und hart geht, gibts da anders.
aber in einem haste schon recht:
Die Sache mit dem reinhören, da brauchts schon was.
Viel könnte ich zu diesem Album schreiben, habe ich schon geschrieben und nahezu viel diskutiert. Man kann das drehen und wenden, aber eines muss man Akerstaches neuer Retroband anrechnen. Verdammt, sie klingen immer noch nach Opeth, wenn auch zahnloser. Das zeichnet ganz große Bands aus - Progression und trotzdem erkennt man sie noch! Das Album ist sperrig, obwohl sich es im ersten Moment durchaus "geradelinig"_am Gehör vorbeischleicht. Ein sehr gelungenes Prog Rock Album, das definitiv mehr wert ist als drei Punkte, sofern man sich mal von dem Scheiß-Metalquark frei macht. Allein im Kontext der vielen Retro-Bands und vom Material an sich. Leider enttäuscht es viele Opeth-Fans, wenn verbohrt am "Metal" festhält. Eigentlich bin ich froh, dass Opeth neue Wege gehen. Der ursprüngliche (teilweise Meloblack) der ersten beiden Alben (Orchid, Morningrise). Die Progression zu atmosphärischen Prog Metal (Still Life, My Arms, Your Hearse). Das Manifest der Opeth'schen Schizophrenie ("Damnation" vs "Deliverance"), die Quintessenz dann mit "Blackwater Park" und "Ghost Reveries", was ihr Vermischung von Prog, Death, Jazz und Folk angeht. Das experimentelle Wathershed (Key-Track Burden) folgte dann und leitete "Heritage" ein. Also gibt genug Old-Opeth-Zeugs - ich begrüße die Neuausrichtung, auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, dass Akerstache zwar auf dem Weg gestartet ist, aber irgendwo auch falsch abgebogen ist. 4 Punkte von mir.
übrigens hätte man mal als Review-Schreiber ganz klar auch mal auf den Song "Burden" von Watershed hinweisen müssen, um das mal in den Kontext zu bringen. Das ist wie gesagt der Beginn der neuen Ausrichtung und Michael hat ja auch gesagt, dass sie während der letzten Tour viel miteinander geredet hätten, wo die Reise hingehen soll. Ergebnis ist ein Album frei nach "Burden". Bin mal auf die Tour gespannt. Karten für Stuttgart habe ich schon 
Ich finds gut
Meine Review auf Klangkino: http://klangkino.blogspot.com/2011/09/musik-review-zu-opeth-heritage.html
Ich sehe mich selbst nicht als besonders verbohrt, finde mich aber dennoch eher in der Kategorie "enttäuscht vom neuen Album" wieder. Gegen ein ruhiges Album habe ich nichts, auch auf Growls kann ich verzichten (obwohl die von Akerfeldt gerade sehr charakteristisch und irgenwie smooth waren), da seine cleane Stimme sehr gut ist. Wäre es ein Album mit zahlreichen Liedern wie "Burden" geworden, das ich zum Heulen schön finde, würde ich das gutheißen. Was mir aber fast immer fehlt, sind ganz einfach Hand und Fuß beim Songwriting. Entgegen dem Rezensenten höre ich GERADE sehr oft planloses Gedüdel und sehr viel Jam-Charakter, allerdings ohne dass einem einzigen Beteiligten die zündende Idee gekommen ist, aus der man nen starken Song hätte machen könne. Oft wird Spannung aufgebaut und... und.. und... nix. Keine "Erlösung", keine Auflösung, in die sich das Angestaute in einer richtig schönen Melodie oder Akkordfolge entladen könnte. Stattdessen kommt oft ein völlig neuer Songteil mit anderem Thema, richtig unpassend oft. Alles andere als homogen, "Famine" finde ich besonders grausam, ein richtiger Patchworksong ohne klare Linie. Da freuen sich die Jungs auf der Bonus-DVD nen Ast, dass da irgendeine Percussion-Legende ins Studio kommt und für sie Parts einspielt. Und was hat man dann davon? Die ersten völlig überflüssigen anderthalb Minuten von "Famine" mit Tribalgetrommel, das dem Song trotzdem nicht mehr Tiefe oder Atmosphäre gibt, da es übergaupt nicht richtig integriert wird. Stattdessen Trommel raus, Klavier rein mit viel zu hartem Bruch und so gehts am laufenden Band.
Und dazwischen ganz viel Leerlauf und Geplätscher, einfach schrecklich DÜNN alles. Hier eine einsame einstimmige Akustikgitarre ohne Begleitung, hier ein Bisschen Sologetrommel, einzelne Instrumente auf der Suche nach irgendetwas, das nicht kommen will. Wie man beispielsweise "Nepenthe" live bringen will, ist mir ein Rätsel. Dazu wären bestuhlte Säle Pflicht, am Besten noch mit verstellbarer Rückenlehne.
Opeth und ihre Roots in allen Ehren, aber das hier ist mir von der Umsetzung her leider viel zu wenig, richtiggehend unbefriedigend.
Schwache 3 Punkte.
Nun ja, ich höre immer noch Opeth raus und Copycats gibt es querfeldein - so viel Innovatives gerade im Metal gibt es nicht. Natürlich abseits der Pfade und Opeth waren auch so eine Ausnahme. Death Metal ist doch schon seit 10 Jahren tot und wiederholt sich extremst. Neue Produktion, noch mehr Trigger, noch mehr Geschrubbel und das war's. Opeth waren da doch auch was für den Death Metal-Hörer sich etwas open-minded zu fühlen - leider ist es dann auch mit Watershed bzw. jetzt Heritage rum mit der Toleranz. "The problem of metal-genre are the metalheads".
DISKUSSION eröffnet!^^
wie ich halt schon erwähnte, auf der einen Seite freut man sich (bzw. ich mich) das Opeth sich auch weiterentwickeln. Andererseits -und dazu steh ich, verbohrt hin oder her- mochte ich eben grade die Roots von Opeth, namentlich halt die Candlelight Records. Ich bin immernoch, nach wie vor unschlüssig. Einige gute Trachs gibt es durchaus. Ich bin sozusagen ...
man kann sagen, Rulf und JaDeVin hams für mich ziemlich genau auf den Punkt gebracht, und irgendwie häng ich da in der Mitte drin ein wenig.
übrigens hat laut.de Metal"experte" "Eddy" die Scheibe überhaupt mal angehört oder nur so drübergehört?
"...ist dabei aber weiß Gott kein verdrogtes Hippie-Album mit endlosen Jam-Sessions und planlosem Gedüdel geworden." rofl?!?



Zu Mastodon hab ich bis jetzt keinen Zugang gefunden. Ist es wirklich besser als Blackening? Hab mir Blackening gestern nochmal gegeben und der einzige Kritikpunkt den ich habe ist, dass bei den Liedern am Anfang und am Ende zu viele Längen eingebaut wurden um sie absichtlich zu verlängern. So kommt mir es jedenfalls vor. Ich meine die ersten anderthalb Minuten von "Clenching the Fists..." kann man getrost in die Tonne kloppen. Dann doch lieber so ein Intro wie von Imperium
@cat: Ja, stimmt schon - so relativiert, hast du natürlich recht. Aber so richtig innovativ ist das ganze nicht. Opeth spielen Retro, Akerfeldt schafft es dabei zwar den Opeth-Sound irgendwo zu wahren, aber ohne irgendwelche neue Akzente zu setzen. Das stimmt schon - das ist doch etwas enttäuschend. Da muss schon mehr kommen von dem Herrn. Nettes Album, neue Facetten, aber der große Wurf zum absoluten Retro-Album fehlt. Die Spitzenposition ist weg, jetzt ist man etwas beliebiger geworden.
bin erst mit through the ashes zu machine head gestoßen. das ist und bleibt für mich das beste album von ihnen, hatte eine suchterscheinende wirkung auf mich. the blackening auch super toll, anders aber spitze. das kommende album hatte ich mehrfach auf der roadrunner hp gehört. kommt finde ich nicht an the blackening ran. kling wieder nicht wie eine kopie, vocals auch weiterentwickelt aber irgendwie flasht es mich nicht so stark. aber eine super platte. werden bestimmt viele anders sehen. eigentlich ein super metaljahr.
zu opeth.
klasse platte.top cover. enstspannt sehr, tolle melodien.ist mal was anderes.
@Rulf
Ich finde, du fasst das sehr gut zusammen, wenn auch etwas schlimmer, als ich es empfinde. Ich finde, das Album macht einige Schwächen wett durch andere sehr, sehr eindrückliche Momente, wie etwa die letzten 2 Minuten von "Häxprocess" oder auch durch das wunderschöne Intro. Deswegen finde ich die 3/5 Punkte auch ein recht guter Kompromiss, wenn man sie als drei Punkte auf einer Opeth-Skala nimmt. Die Enttäuschung entsteht nicht durch ein nicht-so-tolles Album, sondern viel mehr durch die Gewissheit, dass es kein Geniestreich wie früher geworden ist (und das waren für mich, ausnahmslos, wirklich alle Opeth-Alben).
Absolut schrecklich übrigens, und auch da stimm ich dir zu, "Famine". Den Song skip ich instant, das verquere und planlose Gedudel nervt schlicht und ergreifend einfach nur. Zum Glück ist "Folklore" dafür dann der Hammer, meiner Meinung nach das beste Stück auf der Scheibe.

Wer wissen möchte wie das neue Material live klingt, schaut hier:
http://www.tv4play.se/nyheter_och_debatt/nyhetsmorgon?title=opeth_-_highervideoid=2019376
und
http://www.tv4play.se/nyheter_och_debatt/nyhetsmorgon?title=opeth_-_nepenthevideoid=2019576
Gar nicht übel!



Ok Leute mittlerweile habe ich mich weiter informiert und werde morgen etwas tun, was ich wirklich nur bei wenigen Bands machen kann. Ich werde mir besten Gewissens Unto the Locust ohne vorhören original (und hoffentlich in der Special Edition) kaufen. Ich bin mittlerweile so dermaßen geil auf das Teil 
@catweazel
neeee nich wirklich... wundert mich, dass ich noch keine Todesdrohungen für meine textures - Dualism Review bekommen habe 
Die neue Opeth gefällt mir nunmal saugut, mehr steckt da nicht dahinter. Lasse die Platten meißtens vorher sehr oft laufen (Opeth und textures habe ich vorsichtshalber 1-2 monate durchlaufen lassen, bzw sehr oft
), außer es handelt sich wirklich um unanhörbaren Crap, der mir nachm zweiten oder dritten mal so überhaupt garnicht ins Ohr laufen will... Kam bisher noch nicht wirklich vor.
Geilstes Gerücht ist, wie bei der Opeth Review, dass ich von Roadrunner gekauft worden wäre. nur weil sich manche nicht mit der Platte abfinden können bzw denken, dass alle die selbe meinung haben müssen ;D Aber so ist das nunmal^, muss man als Redi mit leben...

), außer es handelt sich wirklich um unanhörbaren Crap, der mir nachm zweiten oder dritten mal so überhaupt garnicht ins Ohr laufen will... Kam bisher noch nicht wirklich vor.

), außer es handelt sich wirklich um unanhörbaren Crap, der mir nachm zweiten oder dritten mal so überhaupt garnicht ins Ohr laufen will... Kam bisher noch nicht wirklich vor.
Kommt immer stark auf den einzelnen Geschmack an, eben der subjektive Faktor.
Zumindest was die Reaktionen auf das Review dann angeht 
Allein die Überschrift dieser Review sollte einem schon zu denken geben ... Kann da noch eine Bewertung erfolgen, die dem Material gerecht wird?
Ist ja interessant: Dem Einen ist es zu lose, nichts ausgearbeitet, dem Anderen ist zu geradlinig - beide finden's nicht gut.
Mir erscheint beides im Wechsel: Schon "The Devils Orchard" kommt da hin, scheint mir extrem (ja, ganz extrem) durchkomponiert zu sein, ähnlich wie "Slither". Diese Melodiefolge "God is dead" wird oft wiederholt, auch in anderen Songs. Wenn einem da sowas ins Ohr fällt: Wie könnte es langweilig werden? Bei dem Übermaß an Inspiration auf dem Album, an Verspieltheit? "Famine" ist wirklich ziemlich verworren (witzigerweise der Song, der zuerst einen bleibenden Eindruck hinterließ), aber die Melodien sind einfach grandios, der Sound von Bass und Drums - könnt ich ewig zuhören^^
Ich finde es übrigens bemerkenswert, dass kaum eine Review auf den Inhalt eingeht: Der oft wiederkehrende Teufel oder die Dämonen, der tote Gott, die Frage nach Schuld und Sünde, der Lauf der Jahreszeiten in den Songs, der spürbare Nihilismus. Was steckt dahinter?
Ob das Album gut oder schlecht ist - keine Ahnung, ist mir auch egal. Ob es Metal ist oder nicht - was liegt daran? Müssen wir Opeth anhand solcher Parameter messen? JanDeVin hat völlig recht: "Heritage" fühlt sich nach Opeth an. Das Spezielle, das Besondere, das Individuelle der Band ist also wohl nicht in Gitarren und Growls zu finden ...
Bevor ich "Heritage" gehört habe, fand ich das neue Dream Theater-Album gut. Jetzt nicht mehr. Es klingt jetzt einfach kindisch, diese hohlen Lyrics und teilweise Schlagermelodien ("Bridges in the sky").
und bin schon gespannt wie das beim Konzert aussehen wird, mit Fans, die sich schon tierisch über "Watershit" ausgelassen haben ...
Es ist auch gar nicht möglich, so eine Platte objektiv zu bewerten, da sie auf jeden ganz anders wirkt, jeder findet da selbst was ganz anderes. So eine Platte zu machen, die diesen Effekt hat, ist aber schon ziemlich gut 
Also, die neue Tour von Opeth läuft ja unter "Heritage" und da kommen jetzt so Stimmen aus dem Off: "Ich hoffe, die spielen in München/Stuttgart nicht ihr neuen langweiligen Quatsch." lol nö, die schrubbeln sich in guter Orchid-Manier durch die Setlist und Akerfeldt Growls sich zu "Wreath" die Seele aus dem Leib. Ganz sicher, darum steht die Tour auch unter dem "Heritage" Banner. Akerfeldt (gut ist ja nicht immer für voll zu nehmen) hat ja gemeint, Growls wären kindisch. Evtl. gibt es gar keine Growls mehr und ich singe mich auf dem Konzert durch den Bandkatalog "Burden", "Harvest", "Face of Melinda" und "Closure".
ich muss mir auch mal den rest der opeth disco kaufen. ghost reveries und watershed haben mich damals voll überzeugt, aber bei blackwater park hat nach dem hören von ghost reveries immer was für mich gefehlt. vielleicht dieser schwere prog, krautrock sound der 70er von ghost reveries.
@Catweazel: Die ersten beiden Alben (Morningrise, Orchid) haben zwar geniale Momente drauf, aber das Songwriting ist nicht immer auf Höhe. Aber dort sind Opeth noch am ursprünglichsten. Twin-Guitar inbegriffen. Ihr Höhepunkt, was Atmosphäre angeht, haben sie definitiv mit "My Hearse, My Arms" und "Still Life" hinbekommen (für mich die besten beiden Teile). Deliverance ist dann mal die DM-Keule und Damnation die butterweiche Seite von Opeth, um die Mädels backstage abzuräumen. Blackwater Park hört man dann auch die Handschrift von Wilson und es ist wohl die Quintessenz all ihren Schaffens. Der Fingerzeig, was Prog Death Metal ist. Mir fehlt da nur etwas die Atmosphäre, auch wenn die Songs für sich wie "The Drapery Falls" kongenial sind.
Ich finde es interessant, sich zu fragen, wie man das Album finden würde, wenn man das bisherige Werk von Opeth nicht kennt. Mir ging es jedenfalls immer so, dass man an verschiedenen Stellen erwartet, oder sogar schon fast im Ohr hat, dass nun die Doublebass losballert, die Gitarrenwand und ein paar schöne Growls einschlagen. Ebenso empfindet man als Opeth-Gewohnheitshörer stets eine kleine Überraschung, wenn der Song "plötzlich" schon zu Ende ist. Daher mein Appell: Heritage als Stück Musik hören und nicht an Blackwater Park denken! Dann kann man es immer noch doof finden, oder auch großartig.
Viele sind jedoch sicherlich enttäuscht, dass einfach nicht die gewohnte (und geliebte!) Kost serviert wird. Genau dies kritisiert man ja andererseits bei Bands, die 20 mal das gleiche Album veröffentlichen (z.B. Slayer, Amon Amarth etc...).
Opeth dagegen ist - und Heritage ist dazu das überdeutliche Statement - nichts für Schubladendenker und Genre-Fetischisten sondern für neugierige Hörer, die Musik auch als Reise ins Unbekannte genießen möchten.
2 Kritiken noch zur Kritik:
- klingt mir insgesamt zu ratlos!
- man könnte auch mal diesen unfassbar geilen Sound erwähnen, der gerade den Hörer zeitgemäßer Metalproduktionen glauben lässt, er habe eine niegelnagelneue Luxus-Hifi-Anlage vor sich. So klingt Musik, Leute!
Ich finde Blackwater Park schon IMMER überbewertet. Drapery Falls und Blackwater Park als Songs sind jedoch göttlich. Das Doppelpack Deliverance und Damnation überzeugt mich auch nur mäßig, dafür sind so ziemlich alle anderen Alben von Opeth genial in meinen Ohren.
Mann, ich als riesiger Fan war eigentlich predestiniert den ersten Kommentar zu schreiben. "Leider" war ich ja in Schweden. Dort habe ich das Album übrigens nicht gekriegt. Alle größeren Elektromärkte haben zwar eine Videospiel- und DVD-Abteilung, CDs traurigerweise aber nicht. Im Media Markt hätte ich Glück haben können, aber die kannten Opeth gar nicht. Der einzige Musikladen weit und breit schließlich hat die letzte Kopie eine Stunde vor mir verkauft. Habe mir das Teil vorgestern in Deutschland gekauft. Ich für meinen Teil finde das Teil gut und nach den ruhigen und/oder experimentellen Passagen von Watershed und damals Damnation überrascht mich die Heritage eigentlich nicht mal so sehr. Und überhaupt: Soll keiner sagen Opeth hören sich nicht mehr nach Opeth an. Der bandeigene Sound drängt aus allen Poren. Wer das Teil mag, dem kann ich die zwei schwedischen Bands Änglagard und ganz besonders die (nun) stilverwandten Anekdoten empfehlen.
es ist keine hammond, sondern ein mellotron also ganz 70er nicht 60er oder retro 90er
Für mich: Glanzlicht, ich hänge ganz bestimmt nicht an growl! Komplex, super musikalisches Feuerwerk, aber ganz eindeutig 70er, wenn auch im 2010er Sound!
Für Unvoreingenomme DER HIT!
Hinhören Pflicht, überfordert vielleicht manche
Format
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