Porträt

laut.de-Biographie

Oleander

Ein Oleander ist nicht nur ein in Kalifornien und auch in den südlichen Regionen Europas, beheimatetes giftiges Gewächs mit ziemlich harten Blättern, sondern auch 'ne ganz griffige Band aus Sacramento, Kalifornien. Die Gründungsmitglieder Tomas Flowers (voc(g) und Doug Eldridge (b) haben zwar zunächst eine ganze Zeit gebraucht, um die richtigen Leute zusammen zu bekommen, aber mit Ric Ivanisevic (g und nicht verwandt mit dem Tennisprofi) und Drummer Scott Devours sind jetzt endlich geeignete Leute mit dabei.

Oleander - Joyride
Oleander Joyride
Kraftvolle Songs mit trashigem Gitarrensound aus Sacramento.
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Anfangs sitzt aber noch Fred Nelson Jr. hinter den Kesseln und gibt auf der selbstbetitelten EP 1996 den Beat an. Schon von Anfang an können sich die Jungs auf massiven Airplay bei lokalen Radiosendern verlassen und haben auch schnell einen Deal beim Fine Label in der Tasche, müssen dafür aber eigentlich noch alles selber berappen. Ein Jahr später erscheint dann "Shrinking The Blob" und der immense Erfolg der Single "Down When I'm Loaded" ruft das Major Label Republic/Universal auf den Plan. Die pumpen natürlich jede Menge Kohle in die junge Band, das Ergebnis kann sich sowohl sehen als auch hören lassen. Das Album erreicht Goldstatus und die Single "Why I'm Here" geht auf Platz eins1.

In der folgenden Zeit zeichnet sich ab, dass Fred wohl nicht mehr zur Band passt und seinen Platz nimmt Scott Devours ein. Mit ihm spielen Oleander dann auch "Unwind" ein, wovon die beiden Singles "Are You There" und "Halo" wieder mächtig einschlagen, denn die Radiostationen stärken den Kaliforniern nach wie vor den Rücken. Auch auf einigen Soundtracks (u.a. "Scary Movie", "American Pie 2" und "Bang, Bang, Your're Dead") ist das Quartett vertreten und kann seinen Bekanntheitsgrad damit zusätzlich erweitern.

Die Zusammenarbeit mir Universal scheint aber nicht ganz im Sinne der Band zu sein, denn sie fühlen sich dort ziemlich eingeschränkt und trennen sich nach der EP "Runaway Train" von dem Major. Mit Sanctuary Records finden sie einen Vertriebspartner, der ihren Ideen ausgesprochen aufgeschlossen gegenüber steht, und im April 2003 erscheint "Joyride", ein Album, das irgendwo in der Schnittmenge von Alice In Chains und Nickelback liegt.

Alben

Oleander - Joyride: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2003 Joyride

Kritik von Thomas Graffe

Kraftvolle Songs mit trashigem Gitarrensound aus Sacramento. (0 Kommentare)

Oleander - February Son: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2000 February Son

Kritik von Gurly Schmidt

Wilde Alternative-Mischung aus viel Nirvana und ein bisschen Metallica (0 Kommentare)

Videos

Boys Don't Cry
I Walk Alone
  • Oleander

    Geht schon in Ordnung.

    http://www.oleander.net

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