laut.de-Kritik
Obertrieler Ol Dirty Bastard hat die Blubby weggeschlossen
Review von Gregory Britsch
Neuigkeiten von der Wu Familie, unangefochtene Chefs der bekennenden Cannabis Freunde: Obertrieler Ol Dirty Bastard hat die Blubby kurzzeitig weggeschlossen und mit "Nigga Please" ein weiteres Album veröffentlicht.
Sein Markenzeichen, der feuchtfröhliche Sabbelstyle, ist nach wie vor unschlagbar. Inhaltlich geht's wie immer um das Gleiche: "Gettin'High" und "You Don't Want To F**k With Me" sprechen Bände. Macht Kiffen etwa tatsächlich dumm? Jedenfalls musste ich beim Durchhören das ein oder andere Mal an Klapse und Zwangsjacke denken und was man sonst von ihm zu hören bekommt, klingt auch nicht ganz so gut.
Zwischenzeitlich wollte er Osiris genannt werden (das Prince - Syndrom?) und den Cops des NYPD ist er wegen diverser Vergehen auch kein Unbekannter mehr. Ob er nun völlig hinüber ist oder nicht, steht jetzt auch nicht zur Debatte.
Denn insgesamt ist "Nigga Please" gerade wegen der Durchgeknalltheit des Bastards und der ausgefeilten Produktion (u.a. RZA, The Neptunes) eine spassige und kurzweilige Angelegenheit.