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Die Entwicklung so manch einer Band, die noch vor ein paar Jahren in einem Club in der Nähe oder in einer alternativen Dorfdisko spielte, ist schon erstaunlich. Okkervil River waren gerade mit "Black Sheep" auf Tour und noch völlig unbekannt. Damals begeisterte ihr Auftritt einen Kumpel dermaßen, dass er sich alle Alben zulegt und sie kurzerhand zu seiner Lieblingsband erklärt.
Obwohl ich auf dem Konzert dabei war und Okkervil River auch wirklich gut fand, ging die Band über die Jahre irgendwie an mir vorbei. Doch eines blieb mir in Erinnerung: Diese unglaubliche, eingängige, fokussierende Stimme des Sängers. Diese steht auch auf dem neuen Album im Vordergrund und überzeugt mich aufs neue vollkommen. Aber "The Stage Names" hat noch viel mehr zu bieten.
'Das Leben als Film' lautet das Motto des Openers "Our Life Is Not A Movie Or Maybe". Würde man "Stage Names" inszenierenen, würde ein tiefschwarzes, düsteres Drama zutage treten, das am Schluss doch mit einem Happy End überrascht. Denn obwohl Will Sheff gerne den Pessimisten spielt, sind die Melodien so wunderschön, dass man nur bedingt von wirklich trauriger Depression sprechen kann.
"Unless It's Kicks" besticht mit einer perfekten und eingängigen Gesangsmelodie. Dazu gesellt sich eine schroff klingende Gitarre. Folkig hüpft "Hand To Take Hold Of The Scene" voran, der in einen Einsilben-Euphorie-Gesang mündet. Das wunderschön balladeske "Savannah Smiles" gefällt mit gedämpfter Gitarre und leisen Streichern im Hintergrund. Es ist schon bemerkenswert, wie selbstverständlich Okkervil River den Gesang in den Mittelpunkt stellen und die Instrumente nur als leises Beiwerk gebrauchen.
"Well, I'm a weak and lonely sort, though I'm not sailing just for sport. I've come to feel, out on the sea, these urgent lives press against me", singt Seth in "A Girl In Port", einer typisch texanischen Folk-Ballade mit Rasseln, zirpenden Gitarren, einem Schlagzeug mit Schellenkranz sowie Bläsern.
Nach lediglich neun Liedern ist auch schon Schluss, "John Allyn Smith Sails" beschließt "The Stage Names". Dabei fällt mir plötzlich eine gewisse Ähnlichkeit mit den wunderbaren Two Gallants auf. Auch sie reduzieren ihre Musik auf minimalen Einsatz von Instrumenten und setzten das Erzählen einer Geschichte in den Vordergrund. Mit "The Stage Names" haben mich Okkervil River auf jeden Fall in ihren Bann gezogen.
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1. "Our Life Is Not a Movie or Maybe"
2. "Unless It's Kicks"
3. "A Hand to Take Hold of the Scene"
4. "Savannah Smiles"
5. "Plus Ones"
6. "A Girl in Port"
7. "You Can't Hold the Hand of a Rock and Roll Man"
8. "Title Track"
9. "John Allyn Smith Sails"
Nächste Woche. Ich. Plattenladen. Diese CD. Kaufen.
BritpopStrikesAgain scheint auch Visions zu lesen.
Muss ma gucken, ob ich sie mir anhöre. Die VISIONS-Wertungen in letzter Zeit waren alle fürn Arsch. Die setzen Sweatmaster tatsächlich vor Interpol.
Und dann auch noch zuletzt Billy Corgan aufm Cover - Vor 10 Jahren ok, aber vor einem Monat?
das mit sweatmaster ist doch so ne typische band, die von der rocksaufraktion bei visions protegiert wird. und das nicht erst seit gestern. dass die interpol nicht verstehen, wundert mich. sowas wie okkervil river sind dann so positive ausrutscher, wo sich mal die indie/singersongwriter-fraktion durchsetzen kann. obwohl ich eigentlich immer bezweifle, dass es die bei der visions gibt.
. Screw, ich lese manchmal die Visions. Vielmehr bin ich seit dem Vorgänger ein echter Fan und habe neulich mal auf der Website vorbeigeschaut. Die Pitchfork-Wertung hat dann endgültig meinen Mund wässrig gemacht. Insofern gebe ich nicht viel auf die Visionswertungen, siehe Hard-Fi. 
Ich kann mich noch an Kethey Keller erinnern und das sie hier in Berlin vor 20 Leuten gespielt haben. Und jetzt Visions?
Zum Glück schätze ich die Jungs so sein das sie dabei nicht abheben.
Hell yeah die Platte gehört eindeutig zum Pflichtkauf. Der Hype ist absolut berechtigt!!!
Wenn, dann war der Hype schon vor der Platte gerechtfertigt. Trotzdem schön, dass durch Mags wie Visions sich mal mehr Leute mit solchen Bands beschäftigen. 
Gute Alben sind halt leider nicht immer der Auslöser für einen Hype aber in diesen Fall gibs nichts zu krieteln
platte muss auf jeden fall her.
übrigens auch platte des monats im me! 
die herbst-platte, wenn es so was überhaupt gibt. 
[url=http://www.vaguespace.net/blog/files/09_john_allyn_smith_sails.mp3]John Allyn Smith sails
[url=http://downloads.pitchforkmedia.com/Okkervil%20River%20-%20Our%20Life%20Is%20Not%20a%20Movie%20or%20Maybe.mp3]Our life is not a movie or maybe
ist ne ganz große platte.
"john allyn smith" ist übelst gut. gehört eindeutig zum favoritenkreis @ song des jahres.
wird gekauft ... scheint eine geile scheibe zu sein.
scheibe des monats im me 
ist gekauft und für absolut wertvoll befunden... hey laut.de wollt ihr dieser Band nicht endlich eine würdige Kritik abgeben 
mittlerweile ganz ganz groß. eindeutig eine der besten platten des jahres.
ob ich das album nun gleich jedem zum kauf empfehlen würde ... wohl eher nicht ...
ist aber eine großartige scheibe 
schön, dass passend zu einem der besten alben 2007 auch noch das band-review zeitgerecht fertig geworden ist 
[url=http://www.daytrotter.com/article/1068/forcing-them-to-talk-all-of-them-scene-stealing-what-comes-of-it]Daytrotter Session mit drei unveröffentlichen Songs und einer anderen Version von You Can't Hold THe Hand Of A Rock And Roll Man.
Am 25. dann live 
Haha. Lautwertung 4, Leserwertung 1 (91%: mies)... was soll das denn bedeuten? Die wollte ich schon seit Wochen haben. Jetzt läuft sie. Schönes Album fürwahr! Bei "John Allyn Smith Sails" fallen mir allerdings weniger Two Gallants und eher The Beach Boys ein 
"Plus Ones" übertrifft auch beim zweiten Durchlauf alle Erwartungen. Eigentlich ganz konventionell gemacht. Mit Akustik-Gitarre, Orgel und Klavier. Die Akkorde manchmal ein wenig nach Schema. Aber unfassbar eingängige und dennoch nie gehörte, sehnsuchtsvolle Melodie. Süchtigkeits-Potenzial ziemlich hoch!
Our life is not a movie or maybe 
füllmaterial sucht man auf der scheibe vergebens........
hones:" src="/grafiken/smiles/phones.gif" />den finde ich auch nicht überragend ... aber der rest ist einfach ... schöööööön
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Nach "Boxer" von The National die Platte des Jahres...
Überzeugt auf ganzer Länge und hat dazu auch einige Mördertracks. Sehr geil.
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