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Manchesters Psychedelic-Indie-Hoffnung beschreibt wieder einmal Möbiusbänder, wo andere kreisen: Weder reüssieren die Ozeanriesen mit der verstörend düsteren Atmosphäre von "Effloresce", noch wird die Dynamikschraube des tighten Zweitwerks weiter angezogen. Kein Zugeständnis an die Radiofreundlichkeit diesmal, stattdessen kontrolliertes Dammbrechen: Mit acht Epen in 66 Minuten weiden Oceansize ausgiebigst im ureigenen Neo-Prog-Metier. Extended Version all the way.
Das ist neu und unberechnet, das ist jenseits von Wiederholung und ausschließlicher Feinjustierung. Und das ist mitunter zu viel für die Aufmerksamkeitsspanne. Während alle Welt annahm, Metallicas "St. Anger" sei dem Künstler an sich Lehre genug, bei aller Epik niemals die Detailschärfe aus den Augen zu verlieren, tritt "Frames" in exakt jenes Fettnäpfchen.
Die Formel "viel Fläche, wenig Aktivität" kommt hier mitunter einer Null-Gleichung nahe, wenn nach vier Minuten Muckertum immer noch nichts geschehen ist, was sich als handfest subsumieren ließe. Je angestrengter die Suche nach emotionaler Tiefe oder Popmomenten, desto klarer das Urteil: Oceansize haben im Bemühen, sich mit Nachdruck von der verhältnismäßigen Kommerzialität des Vorgängers zu distanzieren, ihr unglaubliches Songwriting-Talent ein ums andere Mal vernachlässigt. Gewalt löst eben keine Probleme und schafft schon gar keine Innovation.
Kurze Highs im musikalischen Schwebezustand zwischen brachialer Bodenhaftung und himmlischer Glückseligkeit liefern größenwahnsinnige The Verve-Streicher, Kirchenorgel, der zwingende Basstrommelwirbel "Trail Of Fire" und das wunderschöne Finish. Zwischendurch bringen mir jedoch Hair-Metal-Sägeriffs und ziellose Kraftrock-Seitensprünge so sehr das Gruseln bei, dass ich "Frames" schweren Herzens unter den persönlichen Desillusionierungen des Jahres verbuchen muss.
| Shop | Titel | Info | Preis | Porto | Gesamt |
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oh man ey! 
die review geht ja mal genauso daneben wie die von Red Sparowes - Every Red Heart Shines Toward The Red Sun -___-
vielleicht sollte man einfach die musik und nicht die "Radiofreundlichkeit" bewerten und dann wird man feststellen, dass 3/5pkt einfach zu wenig sind!
achja und wem "viel Fläche, wenig Aktivität" "zu viel für die Aufmerksamkeitsspanne" ist... der macht irgendwas falsch^^
also mein tipp: das album einfach noch dreimal mehr anhören 
Word! 
ich kümmer mich nicht drumm, was irgendwelche Möchtegern Kritiker schreiben, ich mach mir selbst ein Bild. Hoffentlich ist die Scheibe morgen da 
Habe die Scheibe gerade das erste mal durchgehört und bin überwältigt. Und das schon beim ersten Mal hören - Hammer! Wem Oceansize gefällt, wird nicht enttäuscht werden. Mehr möchte ich nicht verraten, man verschaffe sich doch bitte selbst ein Bild.
Ach ja: Das Review ist wirklich daneben. Man hat den Eindruck, dass der Kritiker sich das Album gar nicht richtig angehört hat. Natürlich ist Musik letztendlich Geschmacksache, aber diese "Kritik" würdigt dieses epische Werk in keinster Weise. Wie snazz schon schrieb, wer bei einer solchen Band seine Bewertung nach der "Radiofreundlichkeit" abgibt, ist hier wirklich fehl am Platz.
Wünsche allen ein frohes Lauschen!
man merkt, dass der Rezensent einfach nix mit der Musik anfangen kann 
Genauso, wie wenn ich ne R´nB Platte rezensieren müsste, jetzt mal übertrieben gesagt 


Ok, danach hab ich nicht geschaut. Naja morgen weis ich´s selbst 
Mir fehlen die Worte.....
Diese Album ist ein Meisterwerk das seines gleichen sucht. Beste Album 2007!
Oceansize haben mit ihren ersten beiden Alben schon geniale Musik komponiert, aber Frames übertrifft für mich alles davor dagewesene.
Habe es eben das erste mal gehört und bin völlig weggeblasen. Ich konnte mir sogar Tränen nicht verkneifen. Es ist ein Epos.
Also wer schon vorher gemocht hat wie Oceansize in der Lage ist Klangwelten aufzubauen, in denen man sich einfach nur verlieren kann, wird diese Album lieben!
Deswegen kann ich die CD-Kritik mal gar nicht verstehen. Ich bin sogar äußerst beleidigt.
Ich verbinde mit der Musik von Oceansize sehr viel und diese Kritik wird dem Album bei weitem nicht gerecht, sie ist sogar meiner Meinung nach in vielerlei Hinsicht einfach nur falsch.
Dieses Album strotzt nur vor emotionaler Tiefe.
Für mich ist Oceansize einer der emotionalsten Bands, die mir bekannt sind.
Und was hat dieser dumme Querverweis auf Metallicas St.Anger in der Kritik zu suchen?
Das einzige wo ich zustimmen kann ist, dass diese Musik nicht radiofreundlich an.
Aber mal ganz ehrlich: RADIOMUSIK IST ZUM GROSSEN TEIL OBERLÄCHLICHER MIST!!!!!!
Radio ist für Leute die Musik als Nebenbeschallung brauchen und nicht für Leute, welche wirklich zuhören.
Und wer bei dieser genialen Band nicht richtig zu hört ist selbst schuld und wird einiges an wunderbarer Musik verpassen.
So hab ich doch noch ein paar Worte gefunden, hehe. Must ich mir einfach mal von der Seele schreiben.


Es ist wie immer Geschmackssache. Ich kann allerdings nicht verstehen, wie man dieses Album verreißen kann, weil es wirklich großartig ist. Und wo der Laut-Kritiker Hair-Metal-Riffs gehört haben will, ist mir wirklich schleierhaft.
Übrigens sollte man sich Frames so schnell wie möglich holen, denn der limitierte Bonustrack ist ein wahrer Killer, der sich auch auf der letzten Mars Volta CD gut gemacht hätte.
Hastt ja recht mit dem Radio.
Aber bei mir in der Umgebung gibts keine ordentlichen Sender, deswegen bin ich vorbelastet.
Mein ja eigentlich auch bloß kommerziell gezüchtete Musik.
Habe mich auch irgendwie vom Ausgangspunkt der Kritik genötigt gefühlt.
Naja, hauptsache schön brav Oceansize hören 
So mein Fazit:
Um einiges vertrackter als die Vorgängeralben, aber mit Qualitäten. Der Sound bewegt sich zum Teil stark in Postrock Gefilden, es bauen sich immer wieder schöne Klangbilder und Gitarrenwände auf. Die Songs überschreiten zum Teil die 10 Minuten Grenze, was aber nicht auf Kosten der Spannung geht. Meine Lieblingstracks sind bist jetzt "an old friend of the christy´s" und "sleeping dogs and dead lions". Allerdings werden noch weitere Hördurchläufe folgen. 
Bis jetzt einziger Kritikpunkt. Track 8 "the frame" tönt eher langweilig und ohne Highlights aus den Boxen. Jedoch ist der Bonustrack sehr stark!
Als alte Visions-Cunt sage ich mal: 9 von 12 Punkten
Ich lese nie Kritiken... weil's mich einfach nicht interessiert was so'ne Pappnase zu sagen hat... DA MACH ICH EINMAL eine Ausnahme beim neuen Oceansizealbum und wusste gleich wieder, wieso ich auf Kritiken dankend verzichten kann.
Jeder, der sich von dieser Kritik davon abhalten lässt sich das Album zu kaufen, macht schlicht weg einen Fehler. Kaufen, selber Meinung bilden, nie wieder Kritiken lesen (ob nun hier oder wo anders.
Chears & Toogaloo
Aso, da war noch was: Zu der Nullgleichung... der Autor wirft wahrscheinlich auch Obst mit der Schale in den Mixer oder?
*thumbs up* hehe
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