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Ich kann mir gut vorstellen, dass "Frozen In Time" die Metal-Gemeinde spalten wird. Die einen werden drei Kreuze schlagen und jubeln, dass Obituary mit genau dem Sound wieder am Start sind, der sie die 90er über groß gemacht hat. Die anderen werden nur mit den Achseln zucken und sich fragen, wer um alles in der Welt so was noch braucht?
Letztendlich tendiere ich deutlich zu den Erstgenannten, denn kaum war "Cause Of Death" seinerzeit auf dem Markt, hatte ich mir auch schon das Debüt "Slowly We Rot" nachbestellt und den Schriftzug auf sämtliche Schulsachen gepinselt. Das simple Riffing der Band in Kombination mit dem ultraderben Gebrüll von John Tardy war das absolut brutalste, was mir bis dato untergekommen war.
Inzwischen haben diesen Platz zwar schon lange Strapping Young Lad eingenommen, doch Obituary sind immer noch eine absolute Macht im Death Metal. Schon das Intro "Redneck Stomp" beinhaltet ein schleppendes, mörderisches Riff, das zwar zum Stinken simpel ist, aber einfach kräftig fönt. "On The Floor" bietet alles, was man von einem Obituary-Track erwartet: Uptempo in der Strophe, einen zähflüssigen Chorus und Johns brutale Stimme, die aber inzwischen verständlich Worte artikuliert.
Während das starke "Insane" nach einem ähnlichen Muster funktioniert, konzentrieren sich "Blindsided" und vor allem "Mindset" auf massive, höllisch groovende Riffwände, die ohne erhöhte Genickumdrehung kaum zu überstehen ist. Bevor man sich ans gemütliche Abschädeln gewöhnen kann, drücken die Amis mit "Stand Alone" wieder ein wenig auf's Gas und sorgen für Abwechslung. Dafür trägt "Slow Death" seinen Namen zurecht, begeistert aber vor allem mit coolem Drumming.
Auch "Denied" und "Lockjaw" festigen den Eindruck, dass "Frozen In Time" einfach Old-School as fuck ist. Von irgendwelchen technischen Spielereien sind sie nach wie vor genauso weit entfernt wie von einer stilistischen Weiterentwicklung. Das werden die Die-Hard Fans auf der einen Seite schätzen, alle anderen womöglich beanstanden.
Auf jeden Fall lobenswert: Endlich ist mal wieder ne Band auf die Idee gekommen, Andreas Marshall (Blind Guardian, Dimmu Borgir, Destruction) als Zeichner für ein Cover zu verpflichten. Der Kerl auf diesem Gebiet nach wie vor die Nummer 1!
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So begeistert wie saemtliche Metal-Mags bin ich noch immer nicht, "Redneck Stomp" nervt mich sogar ziemlich. Mit viel gutem Willen gaebe ich dem Album eine 2. Bisher, da kann sich ja noch was aendern.
im legacy hat die platte aber nicht besonders gut abgeschnitten. hab sie erst einmal durch, bald mehr.
An dem instrumentalen Einstieg stören sich viele . Ist Ansichtssache, mir passt das durchaus in den Kram . Für mich eine coole Overtüre .
@ SuicideKing :
Dass das Album im Legacy nicht berauschend bewertet wurde überrascht . Ist doch dieses Mag mit Lob weniger geizig . Wieviele Points von 15 gab´s denn ?
Ich seh´s schon kommen, überhören werde ich mir dieses Groovemonster so schnell nicht . Der Wahnsinn wie schnell sich die Songs sich im Hirn festgefressen haben . Was doch simple aber extrem groovige Songstrukturen anrichten können .
Irgendwie habe ich den Eindruck, das der Gesang unterschiedlich produziert wurde . Die Produktion als Ganzes ballert aber ordentlich . Mich würde jetzt noch eddys Meinung interessieren . Denke aber nicht, dass die Redaktion ein Exemplar geschickt bekommt .
9/15 hat sie bekommen. für legacy-verhältnisse n halber verriss, wenn man bedenkt, dass die letzte sfu 15 punkte bekommen hat 

leg´ "Frozen in time auf, drücke auf Repeat und leg´die Ohren an .ja keine ahnung, ob das der gleiche war. ich schätz das legacy echt für die artikel und interviews, aber bei den kritiken greifen sie manchmal derb daneben. genug davon.
hab die platte jetzt n paarmal durch und find sie sehr gut. die songs sind echt extrem eingängig und die stimme ist einfach kult. passt also alles.
Seltsames Laut-Review... dem Eddy scheint die Platte ja wirklich zu gefallen, vergibt trotzdem "nur" 3 Punkte... Versuch zur Objektivität?
Ich denke, die drei Punkte sollen sowas sagen wie: "geile Scheibe, aber sollte man 10 years after wirklich genau da weiter machen, wo The End Complete seinerzeit aufgehört hat?"
JAAAAAAAAAA!
Dass man mit musikalischer Weiterentwicklung eben auch tief, tief ins weiße Keramikschälchen fassen kann, haben andere Bands bereits bewiesen.
Ich find Redneck Stomp zu lang. Aber sonst rappelts doch ganz lustig im Karton! Schönes buntes Cover auch! 
frozin in time forever
carrying that torch for so long
can you hear my heart believing
frozen in the index of time
Ist sie auch nicht, das Album will das Rad ja auch nicht neu erfinden, es bietet halt das, was man von Obituary kennt, nicht mehr und nicht weniger.
tja falco. jetzt haste dich mit nem richtig harten angelegt...


Warum zum Teufel gibt es keine Review zu "Xecutioners Return" (2007)?
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