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Der Sänger und Gitarrist veröffentlicht die Songs seines neuen Albums vorerst ausschließlich in Form von Noten.
Konstanz (kim) - Nach vier Jahren Pause meldet sich Beck im Dezember zurück. Allerdings kann man ihn vorerst nicht hören, denn seine 20 neuen Songs erscheinen in einem etwas unkonventionellen Format: als Noten. Die Fans dürfen diese musikalisch interpretieren und dem Sänger und Gitarristen dann wieder zukommen lassen.
Beck hat selbst noch keines der Stücke eingespielt, hofft aber auf anregende Videoantworten. Der herausgebende Verlag Mc Sweeney's wird die Resultate auf seiner Homepage präsentieren.
Neuer Zugang zur Musik
Becks letztes Album "Modern Guilt" liegt nun vier Jahre zurück. Die Fans mag das geplante Experiment vielleicht etwas enttäuschen. Beck sieht es allerdings als Möglichkeit, einen neuen Zugang zu seiner Musik zu schaffen.
Die Notenblätter sind Teil eines Gesamtpakets, das unter anderem Kunstwerke von Becks Lieblingskünstlern enthalten wird. Darunter befinden sich zum Beispiel Arbeiten von Leanne Shapton oder Marcel Dzama, der 2005 das Albumcover zu "Guero" gestaltete.
Äh, toll - er komponiert einige Stücke und lässt sie nun interpretieren. War von "von Bingen" bis Shostakovich, also fast 1000 Jahre recht virulent - aber in der Populärmusik ist natürlich jede Erosion tradierter Verhältnisse gleich suuuper aufregend und neu.
Ich finde die Idee super, aber: "Beck ist seit 2003 oder früher Mitglied von Scientology[1] und bekannte sich dazu Anfang 2005. Generell vermeidet es Beck jedoch, in der Öffentlichkeit hierüber zu sprechen. Sein Kollege Adam Green behauptet, dass Beck versucht habe, ihn im Alter von 19 Jahren von Scientology zu überzeugen und ihn mit in das Scientology Celebrity Centre nahm. Viele von Becks Freunden und Familienmitgliedern sind ebenfalls Anhänger Scientologys." - Schade, somit ist Beck raus.
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