Vor einigen Wochen startete Trent Reznor selbst die Vermarktung seines neuen Nine Inch Nails-Albums "Year Zero". Auf diversen Internetseiten gab es häppchenweise Informationen zu einer möglichen Verschwörung in der Zukunft. Die christliche Rechte regiert dieser Vision zu Folge Amerika mit Waffengewalt …

Zurück zum Album
  • Vor 10 Jahren

    Also ich hätte mir beim großen Zerstörer noch ein bisschen mehr Lärm am Ende gewünscht (außer den zerpflückten Beats). Etwa so wie bei Hyperpower.

  • Vor 10 Jahren

    @fatalyti (« @Baudelaire (« "The Great Destroyer" ist einer der besten NIN-Tracks aller Zeiten, vor allem die letzten 1 1/2 Minuten. Herrlich, wie er das Stueck da komplett auseinanderfickt, geil. »):

    Mein Gott, besser kann man die Scheiße eigentlich gar nicht beschreiben. :D

    Und Right Where It Belongs ist keine Coverversion. »):

    Hab ich aber an anderer Stelle schon gehört...Fragt sich nur was von wem is.
    Ja ich meinte die Cash-Version, die von NIN abgekupfert is ^^.

  • Vor 10 Jahren

    oh man kauf dir mal lieber tds und fasel später weiter...

  • Vor 10 Jahren

    Mein Eindruck: Ich bin mit dem Album sehr zufrieden. Ein Meisterwerk ist es zwar nicht geworden, aber das muss ja nicht gleich bedeuten, dass es schlecht ist.

  • Vor 10 Jahren

    Folgende Review hab ich bei amazon.de gefunden:

    Autor: Stefan S., "Libraraptor"
    Titel: "Die Magie ist weg"

    "Es ist bedauerlich, dass Trent Reznor neben Nichtsnutzen wie beispielsweise Green Day oder Pro - Pain die x-te Nase ist, die sich zum Zustand Amerikas und den dadurch entstandenen Zustand der Welt auslässt, anstatt in den Tiefen der menschlichen Seele herumzukramen. Diese Tiefen wurden ausgelotet durch verschiedene, teilweise kaum wahrnehmbare Subtilitäten im Sound, durch herzzeieißende Texte, durch erhabene Klangcollagen auf "The Fragile" genauso wie durch zynische Stampfer auf der "The Downward Spiral". All das ist nun irgendwie verschwunden und "Year Zero" wird von noisigem Durchschnitt hauptsächlich verschüttet und kaputtwiederholt. Was genau dieses (sic!) Sound im Gesamtkonzept von "Year Zero" zu suchen hat, bleibt mir schleierhaft. Es ist eine Schande, dass ich das Intro als besten "Song" dieser Platte bezeichnen muss. Leider verspricht dieses sehr viel, ohne etwas zu halten. Und da nützt auch das Gerede vom "das Album muss sich erst noch entfalten" nichts mehr. Schade, die Magie ist weg."

    Also ich kann ihm nicht in allen Punkten Recht geben (Es gibt neben dem Intro auch andere gute Songs wie Zero-Sum oder The Great Destroyer und die Phrase: '"Year Zero" wird von noisigem Durchschnitt hauptsächlich verschüttet' ist eher, naja, unglücklich. Zudem lotet Trent die Abgründe der menschlichen Seele auch heute noch intensiv aus, was bei YZ ja sichtbar wird, zu sichtbar sogar).

    Trotzdem spricht mir der Mann aus dem Herzen... Auch ich finde nach dem x-ten Durchlauf der Platte überdurchschnittlich viel Monotonie und sich ständig wiederholende Strukturen vor.

    Nun hab ichs also wieder getan. Ich habe Year Zero kritisiert. Deshalb warte ich
    nun artig auf die verbalen Prügel, die ich jetzt von einigen Empörten wieder beziehen werde... :)

    Möge das Strafgericht nun walten...

  • Vor 10 Jahren

    @Converged (« @paracelsus28 (« "Verbrechdenk"-Topos »):

    Herrlich! »):

    Ich bin dem Gedanken nicht abhold, dass hier jemand ob meines Bonmots entzückt ist.

  • Vor 10 Jahren

    @paracelsus28 («
    Nun hab ichs also wieder getan. Ich habe Year Zero kritisiert. Deshalb warte ich
    nun artig auf die verbalen Prügel, die ich jetzt von einigen Empörten wieder beziehen werde... :)

    Möge das Strafgericht nun walten... »):

    keine Angst, so sehr interessiert das keinen.

  • Vor 10 Jahren

    Von mir gibts auch keine Prügel. Deine Meinung ist in Ordnung, so lange du nicht versuchst, mir sie auch aufzudrücken.

  • Vor 10 Jahren

    Ja, du hast deine eigene Meinung redlich verdient. Herzlichen Glückwunsch. :)
    Bekommst nen Keks wenn ich dich mal sehe. ;)

  • Vor 10 Jahren

    Zurück auf Start.

    Ich wage es ja kaum zu sagen nach dem vielen Bashing hier... Ich finds gut; es ist das erste Album seit Downward Spiral das nicht irgendwie "zusammengeklebt" wirkt. Fragile ist an manchen Stellen grandios und an anderen... naja, einfach nur lang. With Teeth bettelte ja fast schon nach einem echten Hit nach der langen Abstinenz, auch wenn das Album sich im letzten Drittel dann nochmal deutlich steigerte.

    Auch wenn ich dem ganzen viral marketing kram eher skeptisch gegenüberstehe, so hat es doch Year Zero eine Kompaktheit gegeben die ich in den letzten beiden Alben vermisst habe. Eine starke Rückbesinnung auf den Rhythmus (was pre-Fragile eine große Stärke von NIN war) verbunden mit endlich mal brauchbaren Lyrics lassen die einzelnen Songs wie Teil eines größeren ganzen wirken. Ich merke das jedesmal wenn ich Survivalism als Single oder im Kontext des Albums höre, dort wirkt der Track einfach nur "größer".

    Ums auf den Punkt zu bringen... endlich wieder ein Album und nicht nur ein Dutzend Songs. WIE GUT es im Endeffekt ist wird sich in einem halben Jahr zeigen. Ich hab auch Fragile beim ersten Durchhören gehasst und finde es inzwischen Klasse... bei With Teeth wars leider andersherum. Abwarten und Rotieren lassen.

  • Vor 10 Jahren

    mit abwarten und rotieren lassen hast du sicher recht.

    auch mir gefallen einige Tracks nun schon besser. Obwohl mir das Album als Ganzes eher nicht gefällt, schälen sich für mich dennoch einige, vereinzelte Perlen raus: zero-sum, great destroyer, meet your master. auch der opener ist nicht übel. ansonsten hört sich vieles sehr flach an.

    viel spass noch beim hören

  • Vor 10 Jahren

    absolut enttäuschendes Album, wie schon With Teeth vorher. Uninspiriert, routiniert, lahm. An The Fragile wird der gute Trent wohl nie wieder rankommen.

  • Vor 10 Jahren

    @Siebenstein83 (« Uninspiriert, routiniert, lahm. »):

    Huch? Darf ich fragen, wie oft du dir das Album angehört hast?

  • Vor 10 Jahren

    oh je, immer die gleichen vorwürfe... hab mir das teil oft genug angehört, aber im gegensatz zu allen anderen alben, auch with teeth, "wächst" das album mit keinem durchlauf. besonders das hier so gelobte "the great destroyer" steht m.E. für die schwäche des albums. es hört sich an wie die remixe auf Things Falling Apart, damals (vor 7 jahren!) klang das noch cool und innovativ (für ein remix-album!), aber für ein reguläres album ist das echt zu wenig, eine weiterentwicklung hat nicht stattgefunden.

  • Vor 10 Jahren

    Kann ich so nicht unterschreiben, eine weiterentwicklung hat definitiv stattgefunden.

    Dass man Year Zero nicht mag kann ich aber verstehen, nach anfänglicher euphorie (hab mir extra einen zweiten ipod gekauft, ersterer lag zuhause und eine s-bahn-fahrt ohne year zero wäre ein alptraum gewesen) bin ich auch nur mittelmäßig zufrieden. Vessel, Me I'n Not, My Violent Heart, The Warning und die letzten beiden Songs sind meiner Meinung nach den alten Sachen ebenbürtig. Der rest schwankt zwischen mittelmäßig bis langwilig.

  • Vor 10 Jahren

    @___dstrythfckngwrld (« Kann ich so nicht unterschreiben, eine weiterentwicklung hat definitiv stattgefunden.

    ... Vessel, Me I'n Not, My Violent Heart, The Warning und die letzten beiden Songs sind meiner Meinung nach den alten Sachen ebenbürtig. Der rest schwankt zwischen mittelmäßig bis langwilig. »):

    das denk ich mir auch: für mich ist aber nur eine weiterentwicklung in Bezug auf Experimentierfreudigkeit vorhanden, der Output generell ist aber ein Zeichen des Stillstands.

    Wobei ich den Sound von YZ gar nicht so konkret angreifen kann:
    es ist vielmehr das gefühl, dass durch YZ vermittelt wird. Früher hat NIN nicht nur innovativ und progressiv geklungen, sondern die Musik hat mich auch emotional total bewegt - da gab es songs die einen mit in den abgrund reißen, andererseits wieder so zerbrechliche Nummern, das es einem voll ans herz geht. Obwohl die Beats von YZ fett sind und die Platte einige gute Songs hat, fehlen mir einfach diese emotional mitreißenden elemente.
    YZ ist kühl, routiniert und bietet fast keine emotionalen Höhepunkte (außer das unglaubliche Zero-sum); Die Achterbahn der Gefühle, die ich sonst bei NIN erlebte, gibt es nicht mehr.

    Ich bleib dabei. für mich ist die Platte trotz einiger Perlen die mit Abstand schwächste von NIN. Da hilft auch ein x-ter Durchlauf nichts.

  • Vor 10 Jahren

    ich kehre noch immer die trümmer meiner gestürzten heroen zusammen! hab nen sockel übrig,, will den jemand! erschreckend,,, bin NINisiert seit den ersten schrägen tönen die mr reznor von sich gab... aber das ist geschichte! with teeth hat mir schon ein ungläubiges schaudern abverlangt.. nu war ich gespannt auf NIN-mit-allem-was-dazugehört und ... hab es nicht bekommen! ich finde year0 einfach nur ..langweilig! uninspiert! fad!.... sehr schade.. aber die nexte platte werd ich mir wohl nicht mehr ungehört kaufen....

  • Vor 10 Jahren

    dann lass es sein.... ich find yz nicht so toll wie the downward spiral oder the fragile (wird wohl so schnell nichts mehr von nin kommen, was so gut ist) aber trotzdem ist es doch nicht so schrecklich.....
    meine lieblingstracks:
    -the beginning of the end
    -me i´m not
    -the warning
    -the greater good (ja, ernsthaft!)
    -the great destroyer
    -zero sum

  • Vor 10 Jahren

    Ach ich finds einfach ober geil! (DWS und The Fragile waren zwar schon besser aber is doch egal) besser als den ganzen tag sich hip hop, tokio hotel oder Dj ötzi reinzuziehen! Na ya müssen abwarten was 2002 passiert!