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Ich mag mich täuschen, aber irgendwie hab ich noch in Erinnerung, dass sich Klein-Tuomas von Nightwish mal recht abfällig über Live-Alben geäußert und entsprechend wenig Aussicht auf ein eigenes gestellt hat. Aber was kümmert schon das Geschwätz von gestern, wenn der Rubel rollt?
Nightwish befinden sich auf dem Höhepunkt ihres Erfolges. Dass es von da aus noch weiter nach oben geht, ist eher zweifelhaft, aber man kann ja nie wissen. Anstatt dem Anfang der neuen Ära mit Anette Olzon eine DVD zu widmen, haben sich die Finnen lieber dazu entschlossen, eine Live-CD mit Bonus-DVD zu veröffentlichen. Der Titel "Made In Hong Kong (And Various Other Places)" zeugt zumindest von einem gewissen Humor, denn wirklich viel von den Aufnahmen stammt wohl nicht aus der ehemaligen britischen Kronkolonie.
Live-Scheiben sind ja per se schon nur was für beinharte Fans. Im vorliegenden Fall handelt es sich aber wirklich um ein Produkt, das sich nur Leute zulegen sollten, die schon in der Nightwish-Bettwäsche schlummern. Die acht der elf Songs auf der CD, bei denen es sich tatsächlich um Livematerial handelt, stammen allesamt von "Dark Passion Play". Wer also gehofft hat, endlich mal ein paar alte Nummern der Band mit dem Gesang von Anette zu hören, schaut weiterhin in die Röhre.
Die beiden Titel "The Escapist" und "While Your Lips Are Still Red" waren als Bonustracks auf japanischen Ausgaben der aktuellen Scheibe vertreten und sind somit nun auch für alle zugänglich, die sich den teuren Import gespart haben. Vor allem Basser Marco glänzt bei letztgenannter Ballade mit einer tollen Gesangsleistung. Das gleiche gilt für "Cadence Of Her Last Breath", das in der ursprünglichen Demo-Version vorliegt und von dem Tarot-Frontmann kaum weniger eindringlich, als in der Finalversion von Anette intoniert wird.
Was die Bonus-DVD angeht, kann man ebenfalls nicht gerade von echtem Mehrwert sprechen. In gerade mal 37 Minuten wird die Zeit von Anettes Einstieg bis zur Südamerika-Tour abgedeckt. Auch hier gibt es bis auf ein paar Schnipsel keine Live-Mucke zu hören. Dafür wird einigermaßen klar, warum die Sängerin in Brasilien den Gig abgebrochen hat. Die drei Video-Clips machen den Spaß auch nicht mehr fett. Da hätte letztendlich doch mehr bei rauskommen müssen.
| Shop | Titel | Preis | Porto | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
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Made in Hong Kong (and in various other places) (DVD) | €9,99 | €2,95 | €12,94 |
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Made In Hong Kong (And In Various Other Places) (CD+DVD) | €9,99 | €2,99 | €12,98 |
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Made In Hong Kong (And In Various Other Places) | €10,99 | €3,00 | €13,99 |
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Made in Hong Kong (and in Various Other Places) | €13,99 | €3,95 | €17,94 |
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Made in Hong Kong (and in Various Other Places) [Vinyl LP] | €22,99 | €0,00 | €22,99 |
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Made in Hong Kong [Brasil] | €24,99 | €0,00 | €24,99 |
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Made In Hong Kong | €27,99 | €2,99 | €30,98 |
Kann nicht verstehen, wie sich einige so arrogant bezüglich Nightwish aufspielen müssen. Kann die Musik zwar auch nicht ab, jedoch sollte man deren Musik-Teschnisches/Musik-Theoretisches Können nicht unterschätzen. Es gehört schon einiges dazu, diese (überladene^^) Musik auf die Beine zu stellen.
Jedoch klingen sie Live durch die durchkomponierten Sachen exakt so, wie auf der Platte, was mich letztes Jahr in Leipzig noch mehr enttäuschte als die eher laue Performance.
mfg
War ja klar, dass sich hier sofort wieder die Anette-ist-scheiße-und-früher-war-alles-besser-Leute zu Wort melden...
Die Diskussion rund um neue und alte Sängerin wird es immer geben. Nightwish machen nach wie vor gute Musik, aber die Sängerin besitzt einfach nur ein dünnes Popstimmchen, Punkt. Man müsste wohl nachvollziehen können, was Fans damit meinen. Tarja war besser, ist besser, und wird auch immer besser bleiben. Nightwish war die einzig ernst zu nehmende Band in diesem Genre, da ihre Musik rein stimmlich schon mal was mit Symphonic zu tun hatte. Schau dir doch Bands wie Tristania, Sirenia usw. an. Mit solchen Sängern gewinnt mal nicht mal'n Blumentopf.
@ Ed_Hunter
Das mit den "Anette-ist-Scheiße" Leuten war auch eher an die oberen Poster gerichtet 
Unter diesem Gesichtspunkt geb ich dir aber recht, man hätte aus einigen Songs doch durchaus mehr machen können.
Hab vllt auch etwas übertrieben reagiert, weil man hier so schwer einschätzen kann wie ernst jemand was meinst... gibt ja auch die Leute die sich einfach auf irgendwas stürzen und das niedermachen weil sie es nicht mögen :P
Aber ich glaub deine Kritik an Nightwishs Entwicklung ist doch nachvollziehbar...sorry falls das zu aggressiv rübergekommen ist ^^
@ Hmm 
Within Temptation sind eigentlich auch noch ernst zunehmen, aber ansonsten gibt's in dem Genre wirklich nicht mehr viel zu holen, das stimmt leider...
Ich bin übrigens auch kein Fan von Livealben (habe davon vielleicht höchstens zwei Dutzend im Regal bei einer Gesamt-Sammlung im hohen dreistelligen Bereich), und da hier ja ausschließlich Lieder von "Dark Passion Play" drauf sind (in Anbetracht dessen ich nicht verstehe, was die Eule, bekanntlich ein Teil-Covermotiv von "Oceanborn" auf dem Cover zu suchen hat), interessiert mich das Album noch weniger. Die neuen Songs mit Anette kennt man ja schon alle, wie die alten geklungen hätten, wäre für mich als Nicht-Nightwishkonzertbesucher wesentlich spannender gewesen. Im Großen und Ganzen bleibt da mal wieder die rhetorische Frage im Raum, was die Plattenfirma eigentlich mit so einem Album anstellen will (waren denn zum Geldverdienen die vier oder fünf Singles und die dutzenden Ausgaben des Albums nicht genug?).
Live-Alben sind generell scheisse. Die kotzen mich echt an, wie kann man sowas veröffentlichen?
Nightwish mag ich recht gerne, auch wenn ich das neueste Album nicht kenne. Tarja Turunens Stimme war übrigens auch nicht so ganz mein Fall. Technik ist eben nicht alles. Marco Hieätälä ist dafür umso lässiger.
Live-Alben shitten.
Yeah, high five!!! *Mobbi und runner70 checken ab, drei Streetkids wollen ein Autogramm von den beiden haben*
Außerdem schätze ich an Dir, dass Du zugibst, im Unrecht zu sein. Das ist sehr reif und schafft nicht jeder. Rock on!!! Queen forever, U2 fornever!!!!
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