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Unrasiert, mit maskulinem Stehkragen und einem Blick, der selbst Jack Bauer das Fürchten lehren würde, posiert Nick Carter auf dem Cover seines neuen Solowerks "I'm Taking Off". Im Hintergrund zieht sich eine Flugplatz-Rollbahn gen Horizont und soll wohl für Carters neuerlichen Versuch stehe, musikalisch abzuheben. Während die Schmuse-Fanschar der Vergangenheit mit seinem rockigen Kurs auf dem Vorgänger "Now Or Never" völlig überfordert war und Freunde härterer Klänge mit der musikalischen Metamorphose ebenso wenig anfangen konnten, widmet sich das Boygroup-Aushängeschild nun wieder dem Dance-Bereich.
Offensichtlicher kann man mangelnde Glaubwürdigkeit kaum unter Beweis stellen. Frei nach dem Motto: Was hiermit nicht klappt, wird damit bestimmt besser, präsentiert sich der Blondschopf als authentizitätslose Marionette des Business.
Selbst die illustre Produzenten- und Songwriterschaft, die sich rege am Album beteiligt hat, scheint den Glauben an die vermeintlichen Fähigkeiten ihres Zöglings verloren zu haben. Anders ist der fast durchgehend monotone und gehaltlose Inhalt auf "I'm Taking Off" nicht zu erklären. Mit schmalbrüstigen Beats und 2 Unlimited-Synthies versucht Nick Carter auf dem Opener "Burning Up" vergeblich Feuer zu entfachen.
Richtig Achtziger-lastig und fast schon auf Schlager-Niveau plätschert "Not The Other Guy" dahin, während sich auf "Addicted" und beim Titeltrack im Refrain plötzlich billige Gitarrenklänge aus der Retorte breitmachen.
Selbst die ruhigen Momente auf "I'm Taking Off" in Form von "Special" und "Nothing Left To Lose" bieten weder Fisch noch Fleisch. Unausgegoren und lieblos tänzeln die beiden Kandidaten für kuschelige Stunden zu zweit zwischen Ballade und Pop-Song hin und her, ohne sich am Ende entscheiden zu können.
Der letzte Song "Coma" beschreibt zwar nicht unbedingt den Zustand, in den man nach dem Hören der Scheibe fällt, dennoch steht er sinnbildlich für das Gesamtpaket. Am Ende ergibt auch das Coverfoto Sinn. Nick Carter wartet sehnsüchtig auf ein Flugzeug, aber weit und breit ist keins zu sehen.
| Shop | Titel | Info | Preis | Porto | Gesamt |
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Nick Carter - I M Taking Off | Infos (Lieferzeit/Service) | €46,99 | €0,00 | €46,99 |
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Nick Carter - I M Taking Off | Infos (Lieferzeit/Service) | €54,99 | €0,00 | €54,99 |
Zur Abwechslung muss ich Sancho mal rechtgeben, bringt lieber endlich KIZ!
Bin mir ziemlich sicher dass das Album hier die Lager spalten wird, bin schon gespannt.
ich bete zu mammon, freddy, dass dich diese nachgeburt einer cd nicht so lange malträtiert, wie mich die schlimme ich+ich scheibe vor ein paar monaten
ich frage mich auch manchmal warum so etwas überhaupt rezensiert wird. dass die neue scheibe von Lady Gaga besprochen wird, passt (egal wie man die Scheibe findet und egal ob sie verrissen oder hochgelobt wird): schließlich kommt man um die Dame nicht rum, außer man zieht sich für Jahre in irgendeine Höhle zurück. Aber Nick Carter??? außer Bravo-Leser interessiert das doch keine Sau!
Ich dachte, die Backstreet Boys haben sich jetzt mit New Kids On The Block vereinigt? Supergroup made in hell 
Ha, abgesehn davon, dass ich bisher rein gar nichts
von dieser neuen Carter-Scheibe gehört habe (ist irgendwo schon ironisch, dass man ausgerechnet bei Laut.de davon erfährt), wusste ich nicht mal was von dem genannten Vorgänger.
Gibt's ernsthaft jemanden, den eine Soloplatte von Nick Carter interessiert ?
Mich interessiert es auch! Hab das Album gekauft, nachdem wir im Mai auf zwei seiner Konzerte und find es super. Ich bin entsetzt über die Scheiße die ihr hier schreibt! Qualität braucht seine Zeit? Das ich nicht lache. Ihr bewertet ganz klar nach persönlichem Geschmack und das ist unprofessionell! Daumen runter!
Mich interessiert es ebenfalls und ich gehöre schon lange nicht mehr zu den Bravo-Lesern.
Mir gefällt das Album sehr gut. Es sind zum einen Lieder zum kuscheln und zum anderen zum abtanzen dabei. Ich finde es ist eine gute Mischung.
Über Musikgeschmack lässt sich bekanntlich ja nicht streiten, aber diese Kritik ist einfach unverschämt!
In Japan war das Album übrigens auf Platz 1.
is nich wahr, hier sind ja mal mitdenkende kommentatoren am wer, daumen hoch für jackson und amarena
achja, ich hör den fritzen übrigens nicht.
@Der Dude: Ich werde hier aber nicht dafür bezahlt professionell über Künstler zu rezensieren, sodass sich jeder seine Meinung bilden kann und nicht nur alle mit meiner eigenen zu beeindrucken. Als Journalist muss man unvereingenommen und neutral das Produkt bewerten und nichts und niemanden anzuprangern oder schlecht dastehen zu lassen. Mit "Ihr" meinte ich Laut.de und nicht die Leutz die hier Ihre Kommentare posten. Sorry wenn ich mich falsch ausgedrückt habe. Über Jessie J´s Musik und auftreten habe ich nur meine persönliche Meinung vertreten und wollte niemanden dazu bringen sie scheiße zu finden.
@Jackson: Als Journalist vielleicht im Allerweltsgeschäft, aber das gilt definitiv NICHT für den Bereich der Rezensionen; kann gar nicht gelten, weil Kunst immer eine höchst subjektive Angelegenheit und somit nicht oder nicht vollständig auf objektiver Ebene zu erfassen ist. Hier KANN der Autor nur seine Meinung äußern und eine entsprechende Bewertung vergeben, alles Andere wäre unsinnig.
Gruß
Skywise
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