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Der YouTube-Milchbubi Greyson Chance soll auf Drängen von Lady Gaga einen Plattenvertrag unterzeichnet haben.
Oklahoma (adm) - Die Ähnlichkeiten sind frappant: Die gleiche Frisur, die gleiche Art, die Fransen aus dem Gesicht zu schütteln, dasselbe Bubigesicht. Und nun auch auf die gleiche Art berühmt geworden: Greyson Michael Chance könnte locker als 12-jährige Reinkarnation von Justin Bieber durchgehen.
Der junge Schüler stellte am 28. April ein wackliges Video auf Youtube, worin er im Rahmen einer Schulveranstaltung klavierspielend Lady Gagas Hit "Paparazzi" auf eigenwillige und beeindruckende Art intoniert. Das Video entwickelte sich in kürzester Zeit zu einem Hit: Bereits über 18 Millionen Mal wurde es angeschaut.
Kaum drei Wochen später sitzt der junge Schüler in der bekannten US-Talkshow von Ellen DeGeneres und plaudert locker vor einem Millionenpublikum. An einem Ort, wo normalerweise Hollywood-Stars Platz nehmen.
Dort telefoniert Greyson sogar live mit Lady Gaga. Diese zeigt sich von seinen künstlerischen Fähigkeiten beeindruckt: "Du bist so süß und talentiert. Folge deinen Träumen und arbeite hart - aber lass die Finger von den Mädchen", lautete ihr scherzender Rat.
Vertrag mit Interscope?
Nun soll Chance sogar einen Deal mit Interscope Records (Universal) abgeschlossen haben, jenem Label also, bei dem auch des Milchbubis Muse Lady Gaga unter Vertrag ist. Seither wird spekuliert, dass das "Fame Monster" ein gutes Wort für den Jungstar eingelegt hat.
Die New York Post zitiert Greysons Schwester mit den Worten: "Er unterschrieb bei Interscope, aber die Manager sagten, dass wir darüber nicht sprechen können".
The next Justin Bieber?
Ist Greyson Chances märchenhafter Aufstieg vom Nobody zum Internetstar wirklich echt oder steckt dahinter eine vom Label inszenierte Marketingstrategie?
Biebers Karriere zumindest ist die perfekte Steilvorlage dafür, die wundervollen Möglichkeiten des Internets für Promozwecke zu nutzen. Auch er wurde via Youtube-Videos entdeckt.
Ich sehe da mehr als nur ein bisschen Talent für einen gerade mal 12-jährigen. Aber am Ende wird er sowieso wieder nur typischen Plastik-Pop-Müll mit belanglosen Texten singen, was auch jeder dahergelaufene Straßenköter ohne Probleme könnte. Also wahrscheinlich wieder ein Griff ins Klo.
Ganz toll das alles, aber Ich dachte diese Webpräsenz (ohoho) hätte mit Musik zutun.
"eine eigenständige Version von Papparazzi" - wer mal Lady Gagas Piano-Version des Songs gehört hat, wird da nicht so wahnsinnig viele Unterschiede erkennen.
Ohne Frage, Talent ist da, andrerseits: Nachspielen können viele, eigene Songs zu schreiben ist weitaus anspruchsvoller.


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