Der Mitgründer der Art/Progressive-Rockband starb vorgestern in Phoenix. Er wurde 67 Jahre alt.

Phoenix (pek) - Der britische Rockmusiker Chris Squire ist tot. Der Bassist und Mitbegründer von Yes starb Samstagnacht in Phoenix, Arizona. Das teilte die Band auf ihrer offiziellen Facebook-Seite mit.

Dort heißt es u.a.: "Chris ist letzte Nacht in Phoenix Arizona friedlich entschlafen." Weitere Infos würden folgen. Erst vergangenen Monat war bekannt geworden, dass er an Leukämie erkrankt war. Zur Behandlung hatte sich der Brite in seine Wahlheimat USA zurückgezogen.

Als Einziger auf sämtlichen Yes-Alben zu hören

Squire wurde 1948 in London geboren. 1968 gründete er mit Sänger Jon Anderson Yes, die ein Jahr später ihr erstes Album veröffentlichten. 2014 brachten die Altrocker noch ihr Album "Heaven & Earth" heraus. Chris Squire schrieb zahlreiche Lieder für die Band und war als einziges Mitglied auf allen bisherigen Platten zu hören, schreibt der britische Independent.

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laut.de-Porträt Yes

Yes spielen Artrock. Die Band entsteht 1968 in London, als der Sänger/Gitarrist Jon Anderson (geb. 25. Oktober 1944) und der Bassist Chris Squire (geb.

2 Kommentare mit 5 Antworten

  • Vor 2 Jahren

    Da geht ein weiterer Ausnahme-Musiker dahin ... :-(

    Da Chris Squire neben seiner Eigenart als Band-Klebstoff ebenfalls die Namensrechte von Yes innehatte, stellt sich nun die Frage - auch angesichts des Alters der übrigen (Ex-)Mitstreiter -, ob damit nicht automatisch das Ende der Band besiegelt ist.
    Gruß
    Skywise

    • Vor 2 Jahren

      Das Ende der Band im musikalischen Sinn ist doch schon lange besiegelt, also wäre die Auflösung kein großer Verlust.

    • Vor 2 Jahren

      Seh ich ähnlich wie Santiago. Ohne Anderson war Yes dann soewieso nicht mehr Yes. Ich glaub ich werf nochmal Relayer rein. Gates of Delirium war schon n dickes Brett.
      Und die Basslines des Herren waren schon was besonderes. Sehr schade. :(

    • Vor 2 Jahren

      @Santiago:
      Wie man's nimmt. In musikalischer Hinsicht war die Band schon mehrere Male tot, hat's aber trotzdem immer wieder geschafft, sich nochmal aufzurappeln und sich neu zu erfinden.
      Bei den letzten beiden (guten, aber nicht überragenden) Veröffentlichungen der aktuellen Zusammenstellung hatte ich das Gefühl, daß da noch Ideen und Potential schlummern, vieles allerdings dann doch geopfert wurde, unter anderem weil man die eigene Vergangenheit (oder die eigene Zielgruppe) nicht loslassen wollte. Das hätte ich der Band allerdings tatsächlich noch zugetraut. Um diesen nächstmöglichen Schritt tut's mir wirklich leid, nicht um den aktuellen Status ...
      Gruß
      Skywise

    • Vor 2 Jahren

      Dann ist das verständlich, ich für meinen Teil hatte die Hoffnung aber schon aufgegeben, dass da noch was kommen könnte.

    • Vor 2 Jahren

      Ein echtes scheiß Jahr! Kommt es nur mir so vor das dieses Jahr schon viel zu viele gute Musiker gegangen sind?