Außerdem ab Freitag erhältlich: Drangsal, Asap Ferg, Ebbot Lundberg, The 69 Eyes, Drake, Dälek, Blixa Bargeld, Karies, Rufus Wainwright etc.

Konstanz (mam) - Teho und Blixa - nach ihrem ersten gemeinsamen Werk "Still Smiling" und der "Spring"-EP führt die italienisch-deutsche Freundschaft zwischen den beiden Musikern zur Veröffentlichung des zweiten Albums namens "Nerissimo". Schöne Texte mit noch schöneren Arrangements verbinden, das haben die beiden im Laufe ihrer Zusammenarbeit sicherlich perfektioniert.

Deutschrap-Pionier Eko Fresh releast nach nunmehr 15 Jahren im Geschäft sein mittlerweile zwölftes Studioalbum. Einer langen und ermüdenden Promophase folgt nun ein hoffentlich erfolgreicher Start für "Freezy".

Zum 400. Todestag von Englands berühmtestem Lyriker William Shakespeare huldigt Rufus Wainwright dem Autor mit einem Album. "Take All My Loves: 9 Shakespeare Sonnets" entstand in Zusammenarbeit mit Marius De Vries und beinhaltet, wie der Name schon vermuten lässt, neun vertonte Sonette Shakespeares. An der Platte haben einige bekannte Gäste mitgeholfen, etwa Florence Welch, Rufus Wainwrights Schwester Martha und Helena Bonham Carter. Eher überraschend ist hierbei die Kollaboration mit Prinzessin-Leia-Darstellerin Carrie Fisher und "Star Trek"-Urgestein William Shatner.

Darold Ferguson Jr. a.k.a. Asap Ferg, seines Zeichens Mitglied des Kollektivs A$ap Mob, bringt am Freitag sein zweites Solo-Album raus und ist damit in Sachen Album-Produktionen gleichauf mit dem leader of the pack A$ap Rocky, der selbstredend auf der Platte "Always Strive And Prosper" vertreten sein wird.

Vier Jahre nach ihrem letzten Album "X" melden sich die finnischen Gothic-Rocker von The 69 Eyes mit "Universal Monsters" zurück. Die berühmtesten Vampire Helsinkis sorgen mit Studiotrailern und weiteren Appetithappen ("Jet Fighter Plane" und "Dolce Vita") seit Wochen dafür, dass die treue Fanbase richtig in Stimmung kommt.

Bevor sie im Sommer Mutter wird, bringt Christina Stürmer noch schnell ein Album raus. "Seite an Seite" ist bereits ihr siebter Longplayer.

Ganz frisch auf dem Markt: Max Gruber alias Drangsal, dessen Indie-Pop sogar schon Jenny Elvers in einen Videoclip lockte. Sein melancholischer Indie-Pop mit 80er-Einschlag spricht die verschiedensten Fangruppen an, weshalb man ihn im Sommer sowohl auf dem Maifeld Derby als auch beim Wave Gotik Treffen live erleben kann.

Ebbot Lundberg kennt man von der mittlerweile aufgelösten schwedischen Alternative-Rockband The Soundtrack Of Our Lives. Nach einer kleinen Stippvisite in einer TV-Castingshow hat das Psychedelic-Schwergewicht wieder ein Aufnahmestudio betreten, zu unser aller Glück: Das Debütalbum seiner Band The Indigo Children heißt "For The Ages To Come".

Die neusten Empfehlungen der laut.de-Redaktion im Radio:

Alle Neuveröffentlichungen am 22. April:

Aborted - Retrogore
A$AP Ferg - Always Strive And Prosper
Algorithm - Brute Force
Alice Phoebe Lou - Orbit
Amber Rubath - Scribbled Folk Symphonies
Andy Stott - Too Many Voices
Angel Dust - Into The Dark Past
Antwon - Double Ecstasy EP
Ayria - Paper Dolls
Banta - Dark Charms
Barclay James Harvest - Caught In The Light
Benjamin Biolay - Palermo Hollywood
Benjamin Dean Wilson - Small Talk
Blue Man Group - Three
Camp Cope - Camp Cope
Candlebox - Disappearing Airports
Christina Stürmer - Seite An Seite
Cubaboarischen - Servus Cuba
Dana Falconberry - From The Forest Came The Fire
Deep Heat - Still Life
Dima - Was Kostet?
Dino Sabatini - Omonimo
Drangsal - Harieschaim
Drake - U Know Its Real
Dälek - Asphalt For Eden
Ebbot Lundberg & The Indigo Children - For The Ages To Come
Eko Fresh - Freezy
Eva Luginger - Wahnsinn
Eths - Ankaa
Felix Meyer + Projectile - Fasst Euch Ein Herz
Fortressless - Neoteny EP
Free Time - In Search Of Free Time
Gage - Mercury EP
Good Tiger - A Head Full Of Moonlight
Gudrun Mittermeier - Mitternacht
Hannah - Aufstieg
Higher Authorities - Neptune
Hiromi - Spark
Jaded Heart - Guilty By Design
Jean Tonique - You
John Fogerty - The Story Of
Kadhja Bonet - The Visitor EP
Karies - Karies EP
Kim Brown - Wisdom Is A Dancer
KING - We Are KING
Knifeworld - Bottled Out Of Eden
Lawrence - Yoyogi Park
LEA - Vakuum
Like Rats - II
Maja S. K. Ratkje - Crepuscular Hour
Mathew and the Atlas - Temple
Matt Karmil - ++++
Max D - Boost
Mirrors For Psychic Warfare - Mirrors For Psychic Warfare
Mogador - Overflow Pool
NH3 - Hate and Hope
Niki & The Dove - Everybodys Heart Is Broken Now
Oktober Tide - Winged Waltz
OKZharp & Samurai - Gated EP
Pedaz - Schwermetall
Pvris - White Noise
Rolf Miller - Alles Andere Ist Primär
Rufus Wainwright - Take All My Loves: 9 Shakespeare Sonnets
Eurovision Song Contest Stockholm 2016
Savage Master - With Whips And Chains
Sorority Noise - It Kindly Stopped For Me
Susanna - Triangle
Suzuki Junzo - Shark-Infested Custard
Spinning 9 - Hinter Der Hauptrolle
The 69 Eyes - Universal Monsters
The Hearing - Adrian
The Messenger - Therenodies
This Ending - Garden Of Death
Teho Teardo & Blixa Bargeld - Nerissimo
Thorsteinn Einarsson - 1
Uada - Devoid Of Light
Vague - In The Meantime
Wire - Nocturnal Koreans
Woolf - Posing/Improvising
Wrong - Wrong
Zanesi - Frontieres

Weiterlesen

laut.de-Porträt Drangsal

Man muss die Vergangenheit natürlich nicht selbst erlebt haben, um sie zu verklären. Der Blick auf die Bandbreite der neuen deutschen Indierockwelle …

laut.de-Porträt Eko Fresh

"Du denkst, du flowst jetzt wie Mos Def, dein Homes scratcht wie Tony Touch / Wieso gründet ihr nicht eine Crew mit Namen 'Toys R Us'? / Ich bin verhasst.

laut.de-Porträt The 69 Eyes

Dass es in Finnland mehr als nur Rentiere zu bewundern gibt, hat uns Ville Valo mit seiner Combo längst bewiesen. Dass die finnische Musikszene mehr …

laut.de-Porträt Rufus Wainwright

2005 verspricht ein besonders gutes Jahr für Rufus Wainwright zu werden. Nahezu jedes Musikmagazin berichtet über ihn, in Deutschland schafft er es …

laut.de-Porträt Christina Stürmer

Nicht nur hierzulande gehen Musiker aus Castingshows hervor. In Österreich heißt eine angesagte Sängersuchmaschine "Starmania", hier kommt Christina …

6 Kommentare mit 24 Antworten

  • Vor einem Jahr

    Ach, Eko kommt schon diese Woche? Habe ich total vergessen, da ich ihn nach dieser unfassbar penetranten Promophase ein für alle Mal abgeschrieben habe. Eko ist bei mir momentan in etwa so beliebt wie dieser Flir bei 1 gewissen Baude...

    • Vor einem Jahr

      Auch wenn man mir jetzt wieder sicher Fanboytum unterstellen wird: Welche nervige Promophase? Die mesiten wissen genau so wie du überhaupt nicht, dass da was neues kommt, weil er kaum Promo betrieben hat... Vor allem wenn man andere Rapper seines Bekanntheitsgrades zum Vergleich heranzieht, fand ich das diesmal sogar angenehm ruhig. Hat viele Tracks veröffentlicht, ja, aber das ist mir 1000 Mal lieber als ein Interview-Marathon, wo jedes Mal dasselbe erzählt wird, komische youtube-Ansagen, Auftritte bei Pro7, inszenierte Twitter-Beefs o. Ä.

      ...Was natürlich alles nicht heißen muss, dass das Album gut wird, da bin ich fast genau so skeptisch wie du.

    • Vor einem Jahr

      Eko Eko, puh. Hätte er mal lieber den S-Diddy gemacht, ein Album geliefert und gut ist.

    • Vor einem Jahr

      Komischer Vergleich. Ich kann mir wohl nix vorstellen, was meine Couch klebriger gestalten würde als die Ankündigung eines neuen Albums von Brudi Duschl :ill:

    • Vor einem Jahr

      Hab ihn erst gerade entdeckt und bin ziemlich beeindruckt.

    • Vor einem Jahr

      @InNo: Ich zitiere mal Flizzy: "Wenn morgen früh die Sonne aufgeht, schreibt Eko sofort 100 Bars darüber."

      Wir hatten diese Diskussion über Ekos Bandbreite bzw. Wendehalsigkeit ja schon mal. :D Diese unfassbare Masse an leidenschaftslos runtergerappter Mittelmäßigkeit zu beinahe jeder Promo versprechenden Thematik auf zumeist wacken Instrumentals finde ich einfach unerträglich. Ja, seine Promophase bestand fast nur aus Freetracks zu jedem Anlass, neuen Free-Bars, gerappten Tracklists, "Freezy"-Unboxing-Videos in Reimform und ein paar merkwürdigen Tweefs mit Afd-Politikerinnen, aber das war eben alles irgendwie... nichts. Wäre er eloquenter, als Person interessanter und insgesamt ein (in Sachen Klicks) beliebterer Interview-Gast, hätten wir sicherlich auch noch ein paar weitere Interviews bekommen.
      Mir ist weniger, konstanterer Output bei gleichzeitig starken Interview- und Ansagen-Game (Wer kann so was?) deutlich lieber als das, was Eko uns hier geboten hat. Glaube aber, dass da auch das Label nicht ganz unschuldig ist. Denke nicht, dass das kommende Album in irgendeiner Form was wird.

      Hast du das Video gesehen, in dem er mit SDiddy rumalbert und sein Album bewirbt? Mehr muss ich dazu eigentlich nicht sagen. Hätte er ihn mal lieber nicht ausgegraben... :D

    • Vor einem Jahr

      Was soll bloss aus dieser Koksleiche werden...

    • Vor einem Jahr

      Icy rapanalysiert den Schuhverkäufer auf höchstem Niveau. Frage mich, warum die ganzen Leute hier, die regelmäßig ausschweifende Kommentare zum aktuellem Deutschrap-Geschehen posten, nicht einfach ein kritisches Online-Magazin gründen. Fehlt ja tatsächlich noch. Würde lesen.

    • Vor einem Jahr

      Nein, das Video kenn ich nicht. Ziehe ich mir bei Gelegenheit rein. Aber Koksleiche war er schon immer, hat dem Output noch nie geschadet.

      Und dein "Wer kann das schon?" (das ich unterschreibe) ist ja genau der Grund dafür, dass mich allein schon beim Wort "Interview-Game" an sich die Fremdscham ergreift. So abwegig, dass ich da Promo durch Tracks der Promo durch peinliche Ansagen deutlich vorziehe? Irgendwie scheine ich ja damit mittlerweile eine krasse Minderheit zu sein.

    • Vor einem Jahr

      Ach so, dass man vom Album trotzdem eher wenig zu erwarten hat, habe ich ja im vorherigen Posting schon bestätigt, das ist auch überhaupt nicht der Streitpunkt.

    • Vor einem Jahr

      Dieser Kommentar wurde vor einem Jahr durch den Autor entfernt.

    • Vor einem Jahr

      @Icy

      Das altbekannte Eko-Syndrom. Nur in deutlich schärferer Ausprägung als zuletzt. Er wirkt zeitweise so, als hätte er so manchen Trend jahrelang verschlafen und müsse nun mit Gewalt alles unter einen Hut bringen, zurechtbiegen, Masse wie Hänger nicht vernachlässigend. Errichtete Brücken werden alsbald treffsicher vom Erbauer versenkt.

      Seinem Karrierehoch 2013 folgte dieses krude 14 mit exzellenter 1000-Bars-Version und schmalbrüstigem Album als Ausschussware hinterhergehauen.

      Features mit Samy oder Fast-Food-Ali dienen dem bloßen Zweck, der sich mir nicht erschließt.

      2015 wieder der Angriff mit Oldschool-Tape und jetzt steht er am Scheideweg. Ich habe mir nur einen Prozentsatz seiner übertriebenen Promotour gegeben und bin schon übersättigt. Das Album muss liefern, kann aber aufgrund des aufgeblähten Vorspiels erstellte Erwartungsfristen wohl nicht erfüllen.

      Es ist schön, wenn er so auf Zack ist und Gas gibt aber aus manchen Themenfeldern wie Politik oder Zwangskomik soll er sich einfach heraushalten, das führt regelmäßig zu Dämpfern.

      Ich empfinde auch keinen Drang mir Interviews von ihm anzusehen oder Klicks zu vergeben, da er menschlich uninteressant für mich ist und ich ihn rein auf die Musik reduziere, gerappte Unboxingsscherze sind zudem genauso unterhaltend wie Samys semi geflowte Restaurantvorstellung

    • Vor einem Jahr

      Hatten das Thema ja schon mal, aber ich will von Eko einfach gar nichts mehr hören oder sehen.

    • Vor einem Jahr

      https://www.youtube.com/watch?v=bE68_tvm-KY

      Vor allem ab 1:15 könnte ich einfach nur noch reinhauen... :D

      Ansonsten ist das natürlich überhaupt nicht abwegig, InNo, ich bin ja grundsätzlich auch wegen der Musik Deutschrap-Fan und nicht wegen des jüngeren Interview- und Ansagen-Faktors. Der Ausdruck "Interview-Game" ist natürlich auch mit einem Augenzwinkern zu sehen. ;) Bei Promo durch Tracks, gegen die ich ja grundsätzlich nichts einzuwenden habe, sollten aber nicht bloß die Quantität und thematische Aktualität, sondern ebenso die Qualität im Vordergrund stehen, sonst ist das für mich eine absolute Entwertung der Musik, die wirklich nur noch dazu dient, seinen Namen über drei, vier Monate im Gespräch zu halten. Ekos aktueller Output hat für mich mit Kunst eigentlich nichts mehr zu tun.

      Bei dem Verweis darauf, dass das kommende Album in keiner Form etwas wird, ging es mir aber vor allem um die kommerziellen Aussichten. War etwas missverständlich formuliert. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Eko viele Leute einfach erschlagen und abgeschreckt hat. Gefühlt nimmt er für mich momentan auch wieder eine ziemliche Außenseiterstellung ein, fast wie zu IBJUBDG-Zeiten, nur ohne erfolgreiche Single.

      @Garret: Gut gesagt. :)

    • Vor einem Jahr

      Boah, das Video schaue ich mir bei Gelegenheit an, keinen Bock gerade. Aber insgesamt finde ich die Promophasen bspw. von Fler oder Kolle mal wesentlich nerviger, gerade weil da viel mehr Drumherum veranstaltet wird. An der Stelle wäre mir der ein oder andere Freetrack um einiges lieber. Daher finde ich es halt komisch, dass man an der einen Stelle die immer gleiche Masche abfeiert, aber ausgerechnet bei einem Rapper, der darauf weitestgehend verzichtet und rein auf Output setzt, plötzlich von einer penetranten Promophase redet. Wie gesagt, ich fand 90% der bisher veröffentlichten Tracks richtig mies, aber was die Nervigkeit der Promo angeht, gibt es allein im D-Rap Hunderte Beispiele, die es viel viel mehr übertreiben. Liegt es wirklich am Szene-Konsens, dass alle wieder nur auf einen einprügeln? Ich raffe das wirklich nicht...

    • Vor einem Jahr

      ich finde eko ist irgendwo schon ein absolut guter typ. wenn man den mal ausserhalb der hh medien erlebt, dann macht das fast alles sinn was er so von sich gibt (so zuletzt gesehen im wdr). aber als rapper ist er wirklich leider uninteressant. keine kanten, kein image und keine action-moves zum aufregen bzw. polarisieren. musikalisch pendelt er permanent zwischen welt und kreisklasse...meiner meinung nach fehlt ihm ein label mit entsprechendem umfeld, das ihn richtig in szene setzt.

    • Vor einem Jahr

      Ist es schlimm, wenn ich bisher weder eine Promophase verfolgt hab, noch ein Album oder ein X-Hundert-Bars von Eko bisher gehört habe? Es ist beides für mich einfach uninteressant.

      Da vermisst man die alten TRL Zeiten. Die Leute kommen einmal vorbei, stellen die Scheibe oder ein Video vor, erzählen kurz was und gut ist. Kurz auf den Punkt gebracht und kein großes Trara.

    • Vor einem Jahr

      @InNo: Da kommen wir wohl nicht mehr zusammen, ist ja auch Ansichtssache. Ich finde eben, dass Eko es mit der eigentlich durchaus lobenswerten Beschränkung auf Musik geschafft hat, mindestens genauso nervig zu sein wie mittlerweile Fler mit seinen zig Interviews mit dem immer gleichen gefrusteten Gelaber, bei dem mir, von den Lyrics mal abgesehen, aber die aktuellen Videos noch deutlich mehr zusagt haben als bei Eko, der da einfach völlig den Anschluss verloren hat. Dass Kolle in seinen Promophasen nicht zum Aushalten ist, gerade wenn man seiner Hauptzielgruppe entwachsen ist, sollte klar sein. Rapper, die es geschafft haben, mit überschaubarem Output und unterhaltsamen Interviews zu punkten, waren in jüngerer Zeit für mich z.B. Xatar und Manuellsen, auch wenn letzterer dann auf Album-Länge nicht wirklich abliefern konnte.

      @Sodi: Jemand, dem ich ohne Weiteres eine Teilnahme an der nächsten Dschungelcamp-Staffel zutrauen würde, ist für mich letztlich doch kein guter Typ. :D Ich will jetzt Eko auch nicht als Parade-Hurensohn darstellen, aber er wirkt auf mich eigentlich schon ziemlich berechnend, wenn man sich mal etwa seine Ausflüge ins Politische anschaut. Wirkt vielleicht nur aufgrund seines Simple-Jack-Faktors nicht so.

      @Reko: Schlimm? Nein, bin eher neidisch. ;)

    • Vor einem Jahr

      Wir landen zwar am Ende wieder beim Punkt Geschmackssache, aber gerade Manuellsen und Xatar sind für mich Paradebeispiele für viel Lärm um nichts, große Ansagen, um mal wieder Durchschnittsware unters Volk zu bringen. Um mal ein positives Beispiel zu nennen, greife ich wieder auf Hany zurück. Er hat ja, soweit ich weiß, kaum Interviews gegeben, dafür die Hörerschaft mit 5 Vorab-Singles "penetriert", was damals ja schon eine gewisse Vorfreude geschürt hat, beinahe komplett ohne das ganze Drumherum.

      Du siehst ja selber, dass nicht wenige szenekundige Leute von dieser ach so nervigen Promophase nicht das Geringste mitgekriegt haben. Wenn ich mir jedes Mal vornehme, das bei Fler auszublenden, ist das aufgrund von ständiger Präsenz auf allen Kanälen praktisch unmöglich. Man kann sich halt jetzt weiter darüber streiten, was da penetranter und nerviger ist. Aber lassen wir das, ich akzeptiere jetzt einfach mal, dass dieses Interview-Game für viele wohl wirklich viel wichtiger ist als ich es gern hätte.

    • Vor einem Jahr

      Wichtiger nicht, aber das erwähnte "Viel Lärm um Nichts" scheint zu oft durch und wenn es dann musikalisch schwankender zugeht als auf einem Äppelkahn sind sämtliche Auswüchse mit Vorsicht zu genießen. Ich habe mich 2014 einfach furchtbar geärgert ob dieses im Vorfeld unglaublich aufgeblasenen deutschen Traums, dem dann schon im Vorfeld die Luft aus ging und traue Eko noch weniger als zuvor. 2009 zu 2010 war ja schonmal eine ähnliche Konstellation und er hat das ganze Jahr 2011 gebraucht um wieder in Form zu kommen bzw Glaubwürdigkeit wiederzuerlangen

      Xatar wiederum nervt mich Promotechnisch nicht, kriege da wenig mit, doch verlassen diese Leute sich zu sehr auf ihre Gaunergeschichten zu 90er-Beats und sonst gibts nichts

      Bei Manuellsen gibts Sturm im Interview und Flaute auf Albumlänge, da lob ich mir einen Hany, der einfach seiner Musik vertraut

    • Vor einem Jahr

      @InNo: Geschmackssache ist es ja sowieso. Für mich ist "Baba aller Babas" ja locker eines der 5 besten Deutschrap-Alben der letzten Jahre und vor allem in der wärmeren Jahreshälfte sicherlich noch auf Jahre hin angesagt. Bei Hany gebe ich dir recht, den hätte ich neben Megaloh, der für mich ersten großen positiven Überraschung 2015, auch noch als positives Beispiel für Künstler genannt, die sich auf das eigentlich Wesentliche, natürlich die Musik, konzentrieren und abliefern. Diese Einschätzung lässt sich aber natürlich nicht davon trennen, ob mir die Musik zusagt oder nicht.

      Ich weiß natürlich nicht, auf welchen Portalen du noch verkehrst, aber ich bin auf "meinen" in den letzten Wochen und Monaten eben beinahe täglich auf irgendwas von Eko gestoßen, nicht so viel seltener als auf Fler. Und zum Thema Interview-Game kann ich abschließend nur sagen, dass ich es heutzutage definitiv für ein wichtiges Element der Promophase halte, da es bei unterhaltsamen Personen einiges an Aufmerksamkeit - positiv wie negativ - generieren kann, die sich dann im Idealfall auf das musikalische Schaffen überträgt. Dabei spielt die letztliche musikalische Qualität ja erstmal keine Rolle, aber ein Manuellsen hat davon auf jeden Fall ordentlich profitiert, wie der im Vergleich zu früheren Releases überraschende Erfolg von "Killemall" nach der "epischen" #waslos-Folge zeigte.

    • Vor einem Jahr

      Bin bei icy, BaB war Hammer und hält sich super. Killemall bis auf 2 Tracks leider leider schwach.

    • Vor einem Jahr

      @Icy: Puuh, ich glaube, das Problem bei uns 2 ist es, dass wir beide zu der Gattung Mensch gehören, die sich selber gern reden hört, daher ufert das immer so aus und führt dazu, dass wir regelmäßig aneinander vorbeireden. Also dass Das Twitter- und Interview-Game den Verkäufen zuträglich ist, musst du mir nicht erklären, der Zusammenhang ist ja nciht wirklich komplex. Dass aber Leute, die eigentlich Plan von der Materie haben, so dermaßen daran interessiert sind, das ist die Tatsache, die ich noch verdauen muss.

      Das mit Xatar ist wohl wirklich Geschmackssache. Ich würde bisher jede Veröffentlichung seiner "Schützlinge" seinem Album jederzeit vorziehen. Aber wie gesagt, freies Land, ich lasse dir natürlich deine Meinung.

      Und die ganze Diskussion um Eko führt wohl wirklich zu nichts. Ich habe nur noch abschließend zu sagen, dass das Album trotz der misslungenen (aber in meinen Augen eben immer noch nicht penetranten) Promo wirklich gut geworden ist.

    • Vor einem Jahr

      Also ich diskutiere zwar gerne mit dir, aber es endet manchmal bei Punkten, um die es mir ursprünglich gar nicht oder nur nebensächlich ging. Deshalb dann auch die Erklärung eigentlich einleuchtender Sachverhalte zur Verdeutlichung. Dass du diesen Zusammenhang nachvollziehen kannst, überrascht mich jetzt nicht. ;)

      Abgesehen von der Geschmackssache-Frage kann man dann offenbar zwei Dinge festhalten: a) Du bist tendenziell eher Purist, ich dagegen Musik- UND Interview- bzw. Gossip-Fan. Ich mag diesen Schwachsinn nun einmal ganz gerne und schaue lieber ein neues Interview mit PA Sports als beispielsweise gestern Abend "Wunderwerk Penis" auf 3sat. b) Offensichtlich habe ich zu viel Freizeit, da ich dieser Neigung recht regelmäßig nachgehen kann. :D

      Vielleicht höre ich mit etwas Abstand mal rein.

  • Vor einem Jahr

    asap ferg? yo, dann wird man den crazemaster für die nächste zeit wieder nur verklebt auf der couch vorfinden.

  • Vor einem Jahr

    Andy Stott, Dälek, Susanna, Maja S. Ratkje und Savage Master (Mistress ♥ ). Megawochenende.

  • Vor einem Jahr

    If These Trees Could Talk auch bald mit neuem Album. Erste Single "Solstice" ist mittlerweile bei Youtube, allerdings in Deutschland leider gesperrt... :/

    Trotzdem hier der Link:
    https://www.youtube.com/watch?v=uLg4BoOSHQA