Drei Jahre nach dem Mord an einer Studentin hilft James Hetfield den Ermittlern per YouTube bei der Suche nach dem Täter.

Virginia, USA (aml) - "Jede Information, so klein sie auch sein mag, könnte das entscheidende Puzzleteil sein, den die Ermittler brauchen um den Fall zu lösen", ermahnt Metallica-Frontmann James Hetfield mögliche Zeugen in einer Videobotschaft der Band. Hierbei handelt es sich um einen erneuten Anstoß zur Aufklärung des Mordes an einer 20-jährigen Konzertbesucherin aus Charlottesville in Virginia.

Nach einem Metallica-Konzert im Jahre 2009 wurde die junge Morgan Harrington nie wieder lebend gesehen. Monate später fand man ihre bereits skelettierte Leiche in einem abgelegenem Feld.

Nach mittlerweile drei Jahren führt eine DNA-Spur die Ermittler zum Fall eines sexuellen Übergriffs in Fairfax, ebenfalls in Virginia, und somit zu einem mutmaßlichem Täter. Der Polizei zufolge handelt es sich bei dem Gesuchten um einen 1,80 m großen Afroamerikaner, der möglicherweise einen Bart trägt. Die angefertigten Phantombilder zeigen den unbekannten, mittlerweile 32 bis 45 Jahre alten Mann einmal mit und einmal ohne Bart.

Bereits kurz nach dem Verschwinden der jungen Frau hatte die Band einen Appell an ihre Fans gerichtet, Videomaterial zur Verfügung zu stellen, das sie womöglich bei besagtem Konzert aufgenommen haben. Zusätzlich erhöhten sie die ausgesetzte Belohnung von 100.000 auf 150.000 US-Dollar.

Fotos

Metallica

Metallica,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Metallica,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Metallica,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Metallica,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Metallica,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Metallica,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Metallica,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Metallica,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Metallica,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Metallica,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Metallica,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen)

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8 Kommentare

  • Vor 2 Jahren

    Nachdem ich vorgestern erneut in den Genuss der Doku "Bowling for Columbine" kam finde ich es doch ziemlich zynisch das ausgerechnet ein 1,80m großer AFROamerikaner gesucht wird.

  • Vor 2 Jahren

    selbst wenn nicht, wenn man gar keine Hinweise hat, geht man auf wahrscheinlichkeiten , selbst wenn die Latent rassistisch sind. Würde man n Serienkiller suchen, wäre der wiederum zu 90% weiss (und männlich).
    So hat jeder seinen Platz. Die Schwarzen sind die Gelegenheitsmörder, während die weissen es halt regelmässiger tun. ...k.

    nvm. Auch wenn ich nach 2 Jahren nicht mehr viel Hoffnung habe, die stirbt zu letzt und ich hoffe man kann dieses Verbrechen aufklären. Einfach so.

  • Vor 2 Jahren

    Ich könnte eher darüber kotzen, dass wenn immer ein Afroamerikaner gesucht wird direkt Rassismus vorgeworfen wird. Als ob die nie Verbrechen begehen...

  • Vor 2 Jahren

    Hey, das hab ich doch heute in der Bild Zeitung gelesen.

  • Vor 2 Jahren

    @Rhyme! (« Hey, das hab ich doch heute in der Bild Zeitung gelesen. »):

    Lesen bildet!

  • Vor 2 Jahren

    @Cafpow
    Was redest du da? "Die Schwarzen sind die Gelegenheitsmörder, während die weissen es halt regelmässiger tun." Stell dich bitte in die Ecke und schäm dich. Und dann entscheid dich, so nen Mist nur noch bei irgendwelchen Stammtischreden von dir zu geben! Oder triff dich mit Rhyme und lies Bild. Belass es aber dann beim Lesen.

    @Sancho
    Kennst du den Fall Trayvon Martin? Nach solchen Sachen kann man die Justiz eigentlich gar nicht für zu viele Sachen beschuldigen. . .