Im Streit mit der Sun hat Lily Allen vor Gericht gewonnen. Weil das Blatt sie falsch zitierte, erhält Allen Schadensersatz und eine Entschuldigung.

London (dek) - Lily Allen hat eine Verleumdungsklage gegen die britische Zeitung The Sun gewonnen. Im Mai dieses Jahres hatte das Klatschblatt ein Interview von Allen zitiert, das angeblich erstmalig in dem französischen Fußballmagazin So Foot abgedruckt war. Allen dementierte, dieses Interview je geführt zu haben, und zog vor Gericht. Die Sun muss der Sängerin nun eine nicht genannte Summe Schadensersatz zahlen.

Ein Sprecher der Zeitung entschuldigte sich außerdem laut Digital Spy: "Im Mai berichteten wir in [der Rubrik] Bizarre, dass Lily Allen mehrere offensive Bemerkungen über David und Victoria Beckham und Ashley und Cheryl Cole (...) machte. Jetzt geben wir zu, dass Lily diese Sachen niemals zu der Zeitschrift gesagt hat. Wir möchten uns bei Lily für Unannehmlichkeiten und Peinlichkeit entschuldigen."

"Victoria Beckham ist ein Monster"

Die Sun hatte einen Artikel abgedruckt, den sie mit "Tobende Lily" betitelt hatte. Darin behauptete man, Allen habe gegen die britischen Fußballspieler und deren singende Gattinnen gewettert. Sie wird unter anderem folgendermaßen zitiert: "Jeder weiß, dass Victoria ein Monster ist." Über Girls Aloud-Mitglied Cheryl Cole sollte sie gesagt haben: "Sie ist einfach eine Schlampe. Sie steht für alles, das ich hasse."

Direkt nach der Veröffentlichung wandte sich Allen per Twitter an die Öffentlichkeit: "Nein, ich hab solche Sachen nie gesagt. Ich habe weder Cheryl oder ihren Mann noch David Beckham jemals getroffen. Bitte glaubt diesen Müll nicht."

Fotos

Lily Allen und Spice Girls

Lily Allen und Spice Girls,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Lily Allen und Spice Girls,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Lily Allen und Spice Girls,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Lily Allen und Spice Girls,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Lily Allen und Spice Girls,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Lily Allen und Spice Girls,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Lily Allen und Spice Girls,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Lily Allen und Spice Girls,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Lily Allen und Spice Girls,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Lily Allen und Spice Girls,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Lily Allen und Spice Girls,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Lily Allen und Spice Girls,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Lily Allen und Spice Girls,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Lily Allen und Spice Girls,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Lily Allen und Spice Girls,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Lily Allen und Spice Girls,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Lily Allen und Spice Girls,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Lily Allen und Spice Girls,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Lily Allen und Spice Girls,  | © EMI (Fotograf: Chris Baldwin) Lily Allen und Spice Girls,  | © EMI (Fotograf: Chris Baldwin) Lily Allen und Spice Girls,  | © EMI (Fotograf: Mike Owen) Lily Allen und Spice Girls,  | © EMI (Fotograf: Chris Baldwin)

Weiterlesen

Filesharing Bellamy und Wolf supporten Lily Allen

Der Streit um die bessere Filesharing-Philosophie geht in die nächste Runde. Muse-Sänger Matt Bellamy stellt sich wie Lily Allen gegen die FAC und schlägt ein Frühstück mit Wirtschaftsminister Peter Mandelson vor.

Filesharing Lily Allen vs. Radiohead

Vergangene Woche gab die FAC unter Schirmherrschaft von Radiohead, Paul McCartney und Pink Floyd ihr Votum gegen Netzsperren und pro Filesharing ab. Lily Allen sieht in illegalen Downloads hingegen eine große Gefahr.

laut.de-Porträt Lily Allen

Dass Lily Allen keine konventionelle berufliche Laufbahn einschlagen würde, steht schon früh fest: Die 1985 in London geborene Sängerin besucht 13 …

15 Kommentare