In der letzten Vorstufe vor den Live-Clashes gaben sich die Juroren kumpelhaft. Das Highlight lieferte die Steal-Deal-Revolution der Fanta-Papas.

Berlin (mhe) - Bei The Voice of Germany nähern sich Coaches und Talents langsam den Live-Clashes. Gestern traten die Kandidaten nicht mehr im Battle direkt gegeneinander an, sondern kämpften bei den Knock-Outs im Dreier-Gespann um das Ticket in die Live-Shows.

Die Stars der Sendung, also Rea und Konsorten, hielten sich mit Kommentaren zurück und gerieten somit ausnahmsweise mal fast zu Randfiguren. Aber eben auch nur auf den ersten Blick, denn die Einspieler bestimmten - neben der Werbung - einen großen Teil der Sendezeit.

Mal auf Kumpel mit den Stars der Show

Die Sänger und Sängerinnen wurden von ihren Vorbildern auf eine Reise in deren Vergangenheit mitgenommen. Das sind aber natürlich auch Challenges, die allein der Weiterentwicklung ihrer Schützlinge dienen. So nahmen Michi und Smudo ihre drei Girls mit auf einen Flug mit Captain Schmidt aka Smudo. Schließlich baut das Vertrauen auf, macht den Kopf frei und schult vor allem den professionellen Umgang mit Endorphinen. Eines der Mädels war schließlich so voll davon, dass es sich im Anschluss gleich mal übergab.

Was in Helsinki passiert, bleibt in Helsinki!

Team Samu trat hingegen den Weg nach Helsinki an, um dort die Leidenschaft des Finnen für Eishockey ein bisschen besser kennenzulernen. In einer riesigen Arena schoben die vier auf zwei Quadratmetern neben dem Feld den Puck übers Eis. Für's "Biss-Gefühl", versteht sich.

Dennoch muss es feucht fröhlich zugegangen sein bei Samus Jungs, denn der Spruch: "Was in Helsinki passiert, bleibt in Helsinki!" avancierte zum Running Gag.

Auch Rea entführte sein Trio in seine Heimat nach Dublin. Dort sollten sie auf der Straße lernen, was es heißt, wie Herr Garvey für ein paar Groschen zu spielen. Am Ende fanden sich dann auch ganze zwei Geldstücke im Gitarren-Case.

Hüttengaudi mit MC Smudo

Bei all diesen Ausflügen, auch in die Studios von Steffi, Samu oder Rea betonten die Titelanwärter bis zum geht nicht mehr, wie cool und normal und sympathisch die Coaches doch so ganz privat seien und wie gerne man es auch mal so weit schaffen würde und überhaupt, wie geehrt sie sich fühlten im Studio von Silbermond, Sunrise Avenue oder in der Fanta-Hütte abzuhängen.

Das Rap-Duo nahm sein zweites Team nämlich in ihre heiligen Hallen aus Brettern im österreichischen Eck mit, wo lässig mit MC Smudo gejammt wurde. "Michi Beck hat getanzt und Smudo legte auf, das war einfach ne coole Sache!" resümierte etwa Patrick. Michi plauderte dann auch etwas aus dem Nähkästchen und schwärmte von einer "orgiastischen Party" im Anschluss. Klingt ja ganz nach Apres-Ski-Romantik.

Demonstrativ wurde schließlich auch noch mit einem Schnäpschen angestoßen, weil alle ja ach so locker drauf sind. Bei all diesen Aktionen stand dann doch wieder mehr die Jury im Rampenlicht. Calvin Bynum sang passenderweise "Brown Sugar", auch weil der Track als Lieblingslied seines Coach-Duos gilt.

Zum Schluss noch ein Re-Steal-Deal

Musikalisch fielen in dieser Ausgabe vor allem die erfrischend eigenwilligen Song-Interpretation auf. So stellte Nick den Oasis Lagerfeuer-Klassiker "Wonderwall" auf den Kopf und Johannes sang Lana del Reys "Video Games" in seiner Variation so makellos, das die Nummer dadurch allerdings fast neutralisiert wurde. Phillip bot zudem mit Jamie Cullums Version von Rihannas "Don't Stop The Music" eine weitere willkommene Abwechslung zur Originalvorlage.

Für den Clou des Abends sorgte allerdings ein Steal-Deal der besonderen Sorte. So holten Michi und Smudo ihren verlorenen Sohn René wieder zurück in ihr Team, nachdem Herr Hafner sich für den anderen, den "großen René", entschieden hatte. Ersterer, also der "kleine René" aus Bielefeld, kehrte damit per Re-Steal-Deal zurück zum Rap'n'Roll Team, wie Samu die beiden taufte. So rief Smudo mit offenen Armen in Richtung des Heimkehrers: "René, was machst du in Helsinki – komm zurück zu Papa!".

Fotos

Charley Ann Schmutzler, Sunrise Avenue und Co

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1 Kommentar

  • Vor 2 Jahren

    "Auch Rea entführte sein Trio in seine Heimat nach Dublin. Dort sollten sie auf der Straße lernen, was es heißt, wie Herr Garvey für ein paar Groschen zu spielen. Am Ende fanden sich dann auch ganze zwei Geldstücke im Gitarren-Case."

    :D