In der letzten Battle-Sendung von "The Voice of Germany" ging es im Ring um Weltfrieden, "Voll-Body-Gänsehaut" und Booties.

Berlin (mhe) - Gestern Abend gingen die Battles von "The Voice of Germany "in die vierte und damit finale Runde. Klar, dass da noch mal die ganz großen Vergleiche bemüht werden mussten. So kämpften etwa Rita aus Bagdad und Rick aus New York für das Team Rea mehrsprachig "im Namen des Friedens". Mit dem Song "7 Seconds" rangen sie bei den Proben ihrem Coach gar eine "Voll-Body-Gänsehaut" ab. Aber auch das Blondchen-Duell unter der Leitung von Samu Haber, der stets die größten Zicken unter seine Fittiche bekommt, hatte es in sich.

Im "Augenschmaus"-Contest zwischen Claudia mit dem "Vibra-Ding" (Zitat Samu Haber) und Jamie Lee mit der "Nashville-Stimme" (Zitat Samu Haber) schmachteten die beiden mit Sam Smiths Version des Whitney Houston-Hits "How Will I Know" nur so um die Wette. Prosieben-Tölpel Thore musste sich natürlich nach der emotionalen Nummer, die selbst Herrn Haber etwas zu soft war, mit einem "alles ok??" noch mal nach dem Wohl der Frauen erkundigen. Noch während des Einstudierens in der Voice-Villa hatte der Finne das laszive Stöhnen von Claudia passenderweise mit dem eines Callgirls verglichen.

Michi kann austeilen

Immerhin war bei dieser Ausgabe nicht mehr alles ausnahmslos als Friede, Freude Eierkuchen, was da im Sing-Ring auftrat. Allen voran Michi Beck war ein wenig auf Krawall gebürstet und kritisierte völlig zurecht das aalglatte Ehepärchen, das zusammen gegen Björn mit einem Söhne Mannheims-Song antrat.

Denn während die Turteltäubchen Jonathan und Johanna auf der Bühne Händchen hielten und sich in den Augen des anderen verloren, mühte sich Björn ab, nicht gänzlich bescheuert dabei auszusehen am Rande und wie bestellt und nicht abgeholt für sich alleine mit dem Mikro herumzufuchteln.

Wo war Xavier Naidoo?

Bei den Proben schaute sogar Henning von den Söhnen Mannheims vorbei und ermutigte dazu, als Trio geschlossen aufzutreten, was offensichtlich auf taube Ohren bei dem Pärchen stieß. Warum kam eigentlich nicht gleich Xavier, seinerseits immerhin Ex-Juror? Wahrscheinlich ausschließlich weil Kandidat Björn nicht so auf den Sänger steht, wie er zugab.

Auch "Doktor-The-Voice" Rea gab sich weniger handzahm und verkniff sich das "wow" ab und zu. So kritelte er an der Songwahl der Fantas herum, die für Marion und Cris Linkin Parks "Burning It Down" auserkoren hatten, das die beiden etwas unspektakulär aufs Parkett prügelten. Dem Iren zu Folge eignete sich der Titel nicht für Cris Stimme. Für Thore-Fans hier der Anmoderations-Schmankerl für Björn im Wortlaut: "Er wohnt da, wo andere Urlaub machen - nämlich in der Schweiz."

Das bekannte Problem bei Casting-Duetten, die Songs so abwandeln, dass sie zweistimmig singbar sind und beide auf ihre Kosten kommen, bekam der Beatles-Song "Blackbird" zu spüren. Wirr zusammengeschustert und entfremdet hatte die Version von Harfun und Vlata im Duell Island gegen Lettland nicht mehr viel mit dem Original zu tun.

Der wohl am häufigsten gefallene Satz bei alldem lautete allerdings obligatorisch seitens des Jurors mit der Entscheidungspflicht: "Es ist so schwer zu entscheiden." Man will sich gar nicht vorstellen, welch unterirdische Darbietung jemand abliefern müsste, damit dieser Satz nicht fällt. Auch die frenetischen, aus dem amerikanischen TV abgeschauten stehenden Ovationen nach zwei gesungenen Silben scheinen kein ernstzunehmendes Kriterium herzugeben und gehören fast selbstverständlich dazu.

Rea in "Tarantino-Laune"

Aber auch Smudos Lieblingswort fand mehrfach Erwähnung, wenn sich Kandidaten wie Calvin beim Ed Sheeran-Track "Don't" nicht in ihrer "Komfort-Zone" zu bewegen schienen. Calvin setzte sich zwar gegen René durch, allerdings zog Samu den Steal-Deal-Joker bei dem erst 18-Jährigen, der so auch die Knock-Outs erreichte.

Für etwas sexy time wurde schließlich auch noch gesorgt, als Lucia und Koko "All About The Bass" intonierten, was den Sunrise Avenue-Sänger etwas aus dem Konzept gebracht haben muss. So hakte er dann doch nochmals nach: "Habt ihr über booty booty Arsch-Dings gesungen?"

Die exquisite Titel-Wahl Reas lobten Fanta zwei schließlich als "Tarantino-Laune", was auch immer das bedeuten mag.

Fotos

Charley Ann Schmutzler, Sunrise Avenue und Co

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