Sie sei glücklich, dass ihr Album bei Apple Music gestreamt werde, sagt Taylor Swift. Spotify hatte sie erst kürzlich die kalte Schulter gezeigt.

Silicon Valley (phi) - Taylor Swifts Erfolgsalbum "1989" wird zum Launch von Apples Streamingdienst Apple Music am 30. Juni verfügbar sein. Das gab die amerikanische Pop-Sängerin kürzlich via Twitter bekannt. "Nach den Ereignissen dieser Woche habe ich mich entschieden, '1989' auf Apple Music zur Verfügung zu stellen...und ich bin glücklich damit", so Swift auf Twitter.

"Das ist das erste Mal, dass es sich richtig anfühlt, mein Album zu streamen. Danke, Apple, für euren Sinneswandel", so die Sängerin in einem zweiten Post.

Das ist das versöhnliche Ende eines Streits zwischen Swift und Apple um Lizenzgebühren. Zuvor geleakte Verträge legten offen, dass Apple während der dreimonatigen, kostenlosen Testphase für Neukunden die Musiker nicht bezahlen wollte. Nachdem sich Swift öffentlich darüber beschwert hatte und dem Streamingdienst die Veröffentlichung ihres Erfolgsalbums "1989" verweigerte, lenkte der Konzern aus Kalifornien ein und änderte seine Verträge.

Auch Indie-Labels mit an Bord

Auch Independent-Labels wie Beggars Group, zu dem Künstler wie Adele, Radiohead und Vampire Weekend gehören, einigten sich mit dem Handy-Konzern. In einem Statement heißt es, man sei "hoch erfreut" über die Entscheidung.

Allerdings kommt zumindest Taylor Swift radikaler Gesinnungswandel doch etwas überraschend. Ende 2014 hatte sie dem Streamingdienst Spotify noch ihr Album öffentlichkeitswirksam vorenthalten. Von 0,6 US-Cent pro Song könnten Künstler nicht leben, argumentierte sie damals. Apple bezahlt aber zunächst nur 0,2 Cent pro Song.

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7 Kommentare mit 14 Antworten

  • Vor 2 Jahren

    Scheint nicht so ganz zu wissen was sie will die junge Dame, wa...

    Ein ansehnliches Mädel ist sie aber definitiv!

  • Vor 2 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 2 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 2 Jahren

    Ist doch allet nur Promo, Kinners.

    1. Die Verträge wurden schön vor einer Weile inoffiziell im Hinterzimmer ausgehandelt.

    2. Taylor Swift darf offiziell die coole Rebellin sein, die Konzerne wie Apple zum Umlenken bewegt, für die gute Sache.

    3. Ein Konzern wie Apple darf offiziell die coole Firma sein, die sich durch coole Rebellinnen wie Taylor Swift zum Umlenken bewegen lässt, für die gute Sache.

    Und ihr diskutiert hier über "Unentschlossenheit".