Gegen drei Millionen Dollar Kaution wurde Rapper T.I. aus der U-Haft entlassen - dafür steht er bis zum Prozess unter Hausarrest.

Atlanta (ebi) - Seine Vorliebe für Schusswaffen dürfte T.I. mittlerweile verfluchen. Was auf der Straße Credibility bringen mag, stört das Privatleben empfindlich. Der wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und Drogenbesitz inhaftierte Rapper wurde am vergangenen Freitag nach fast zwei Wochen U-Haft zwar entlassen. Dafür musste er drei Millionen Dollar Kaution hinblättern und durfte nur unter strengen Auflagen nach Hause, meldet MTV.

T.I., mit bürgerlichem Namen Clifford Harris, darf sein Haus in Henry County, Georgia bis Prozessbeginn nur für Arztbesuche oder Gerichtstermine verlassen. Dort wird er elektronisch überwacht und darf nur mit seiner Freundin und seinen Kindern zusammen sein. Besuch muss genehmigt werden. Der Kontakt zu in den Fall involvierten Personen ist ihm ebenso verboten wie Alkoholkonsum.

Über die Einhaltung der Auflagen wacht eine private Sicherheitsfirma, die T.I. selbst bezahlen muss. Dafür darf der Rapper, der bei seiner Entlassung von einigen Dutzend Fans erwartet wurde, weiterhin in seinem Homestudio aufnehmen. Richter Alan Baverman warnte ihn ausdrücklich vor einem Verstoß gegen die Vorgaben.

In erster Linie soll mit den scharfen Auflagen verhindert werden, dass T.I. bzw. sein Umfeld Einfluss auf Zeugen und Informanten nehmen können. "Wenn es zu Drohungen kommen sollte, haben wir sie im Visier", sagte Baverman zu dem sich einsichtig gebenden Hip Hopper, behauptet die Hot 97-Moderatorin Miss Info in ihrem Blog. Fluchtgefahr bestehe nicht.

T.I. hatte seinen Bodyguard vor kurzem beauftragt, ihm drei nicht registrierte Maschinenpistolen und zwei Schalldämpfer zu kaufen, obwohl er wegen früherer Verurteilungen überhaupt keine Schusswaffen besitzen darf. Der Bodyguard, der zuvor wegen illegalen Waffenhandels verhaftet worden war, hatte aber mit der Polizei kollaboriert und den Rapper verpfiffen. Dem 27-Jährigen drohen nun bis zu zehn Jahre Gefängnis sowie eine Geldstrafe.

Weiterlesen

laut.de-Porträt T.I.

Wenn sich Kritiker in Lobeshymnen überschlagen und Hip Hop-Magazine von New York bis Tokio ihren neuen König gefunden zu haben glauben, muss an einem …

9 Kommentare

  • Vor 6 Jahren

    wenn ich T.I. wäre dann würde ich jetzt en masse songs recorden für den fall das er tatsächlich 10 jahre hinter gitter muss.

    so hat er wenigstens material für die fans so daß er noch aktuell bleibt

  • Vor 6 Jahren

    Glaub nicht das jemand Zehn Jahre lang aktuell bleiben kann, ohne sich auf den jeweils aktuellen Musikmarkt einstellen zu können. So viel Kohle er auch haben mag, eine Kristallkugen zum in-die-zukunft-schauen mit der er sich hin und wieder die nächsten Lottozuahlen sichert wird er ja wohl doch nich im Safe liegen haben.

  • Vor 6 Jahren

    Hip Hopper kommen sich selbst immer mit ihrem idiotischen Selbstbehauptungs-Lebensstil in den Weg.

    Warum nicht einfach geile Scheiße kicken ohne 5 Seiten Strafenregister?

    Ach kein Wunder, dass ich kaum noch HH hör...

  • Vor 6 Jahren

    @mumble-mojo (« Glaub nicht das jemand Zehn Jahre lang aktuell bleiben kann, ohne sich auf den jeweils aktuellen Musikmarkt einstellen zu können. »):

    Hmmm bei 2Pac klappt das doch ganz gut. ;)

  • Vor 6 Jahren

    @TipTop (« ey yo alles kla
    T.I. ist kein Idiot - er hat nur n dämlichen Bock geschossen. T.I. ist wohl doch noch mehr T.I.P. (der Gangster..) - durch Geld wird man halt nich erwachsen. Mit Geld kann Tip höchstens das schlimmste vermeiden und ich denk auch bei eine Verurteilung werdens höchstens 3 Jahre. Free T.I.!! Weil ich find seine Musik gut und ihn 2017 denk ich nich das er da noch an seine alte Leistung anknüpfen kann.. vor allem was passiert dann mit seinem label Grand Hustle. »):

    bei sowas krümmen sich mir die Zehennägel. Wie Medien- und werbebeeinflusst kann man sein?

  • Vor 6 Jahren

    @ vigezzo
    ich stimme deiner aussage bedingungslos zu.

    @ howlinbayer
    schwätz kein scheiß, tupac wird viel zu sehr gehyped, sowohl zu lebzeiten als auch jetzt nach seinem tod.