Der 51. Super Bowl ist vorüber. Die Patriots gewinnen, Lady Gaga krönt sich mit ihrer Halbzeit-Show offiziell zur Nachfolgerin von Madonna.

Houston (ana) - Der 51. Super Bowl geht definitiv in die Geschichte der Superlative des amerikanischen Fernsehens ein. Nicht nur, weil die New England Patriots in einer unglaublichen Aufholjagd einen unglaublichen Sieg gegen die Atlanta Falcons holen. Im Finale gab es noch nie eine Verlängerung und mit 34 erzielten die Patriots auch die meisten Punkte in einem Endspiel. Auch der Auftritt von Lady Gaga darf man als historisch bezeichnen.

Seit einer gefühlten Ewigkeit kam die Halbzeitshow des Super Bowls ohne Überraschungen aus. Lady Gaga legte dreizehn Minuten auf den Rasen, die nicht fulminanter hätten ausfallen können.

Hier gibts das Video in voller Länge

Vom politisch motivierten Opener zur Krönungszeremonie der Queen of Pop

Allein ihr Opener ist riesig. Sie steht irgendwo auf dem Dach des Stadions und beginnt ihre Show mit Zeilen aus "God Bless America" von Irving Berlin und der inoffiziellen amerikanischen Hymne von Woody Guthrie "This Land Is Your Land". Natürlich kommt der erste Super Bowl unter Neu-Präsident Donald Trump nicht ohne politisches Statement für Gleichheit und Toleranz aus.

Weitere politische Botschaften bleiben indes aus. Stattdessen springt Lady Gaga vom Stadiondach auf die Bühne und performt ein knapp 13-minütiges Medley ihrer größten Hits: "Poker Face", "Born This Way", "Telephone", "Just Dance", gefolgt von der Ballade "Million Reasons" und "Bad Romance".

Dabei fliegt sie durch die Luft, springt mit ihren Background-Tänzern auf der Bühne herum, flitzt zum Klavier, um nebenbei Mama und Papa zu grüßen und wechselt für den Schlussakt vom Glitzerbody in ein Outfit, das den Schulterpolstern der Football-Spieler gleicht. Zwischendrin gibt es jede Menge Feuer, eine Lichtershow, eine Leuchtstab-Spektakel des choreographierten Publikums und abschließend das obligatorische Feuerwerk.

Mit ihrer Halbzeitshow krönt sich Lady Gaga nun ganz offiziell zur amtierenden Queen Of Pop. Madonna stolperte 2012 zur Playback-Show über die Bühne, die Gaga singt live (!), während sie mit einer Choreographie über die Bühne springt, bei der unsereins schon nach dreißig Sekunden erschöpft nach Luft japsen würde. Auch der letzte Zweifler sollte nach dieser Darbietung davon überzeugt sein, dass Madonna langsam einpacken kann. Lang lebe Queen Gaga!

Die Simpsons hatten wieder Recht

Die Simpsons, das Orakel Amerikas, hatten übrigens wieder recht. Nachdem sie unter anderem Trumps Präsidentschaft vorhergesagten, lagen die Gelben auch mit Lady Gagas Halbzeit-Show richtig, wenn auch in umgekehrter Reihenfolge. Aber seht selbst:

Fotos

Lady Gaga

Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lady Gaga,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

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