Obwohl Sido in seinen obszönen Songs Gossensprache gebraucht und Eltern damit Sorgenfalten ins Gesicht zeichnet, wird er von den Kids bejubelt. Dabei kann er auch anders.

Berlin (sos) - Hat unser Fäkalsprachenkönig auch gute Seiten? Bei Lyrics wie "Ich suche mir meine Frauen aus, als wäre ich beim Flittchen-Markt. Du hast verkackt du Gay, Junge, ich fress dich auf (...)" ist das kaum zu glauben. Doch jetzt tischt der Berliner neue Geschichten auf und spricht mit der Bildzeitung unter anderem über sein väterliches Verantwortungsbewusstsein.

So beichtet Großmaul-Sido, dass er seinen Sohn während der ersten vier Lebensjahre stark vernachlässigt hat: "Fakt ist, dass ich mit 20 einfach nicht so weit war, Vaterpflichten zu übernehmen. (...) Aber jetzt ist der Kleine das Größte für mich."

Mittlerweile weiß Sido, was Vaterpflichten sind: Im Schoß der Familie sind Schimpfwörter tabu, und zensiert dürfen Papis Lieder dem Kleinen vorgespielt werden. "Das eine ist die Sprache der Straße. Da habe ich keinen Einfluss drauf. Ich bin sicher, mein Sohn benutzt in der Schule und auf dem Spielplatz auch unschöne Worte. Aber zu Hause geht es um Respekt den Eltern gegenüber, da will ich nicht einmal 'Scheiße' hören."

Ziemlich uncool findet Sido auch Bücher: "Ich lese gar nichts. Ich habe kein einziges Buch, bin ein logisch denkender Mensch. Das meiste, was ich in drei, vier Tagen lesen kann, gibt es auch als Film. (...) Das spart Zeit."

Denn die wird langsam knapp: Deshalb will Sido, im Gegensatz zu früher, älter als 40 Jahre alt werden. "Das war einmal. Jetzt lohnt es sich zu leben. Ich trainiere dreimal in der Woche mit meinem Personal Trainer, bin von 90 auf 83 Kilo. Nicht schlecht bei 1,86m, oder?"

Es gibt also doch einen Sinn in Sidos Leben ...

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Sido

Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger) Sido,  | © laut.de (Fotograf: Lars Krüger)

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