Am Sonntag, den 20. November, wollten Rammstein ein Konzert in der längst ausverkauften Münchner Olympiahalle geben. Das Münchener Kreisverwaltungsreferat (KVR) machte den Berlinern jedoch einen Strich durch die Rechnung. Die Behörde untersagte den Auftritt, da der Termin auf den Totensonntag fällt.

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  • Vor 5 Jahren

    Willkommen in Bayern... München... Kulturhochburg und Spiesser Metropole.

  • Vor 5 Jahren

    "Willkommen in Bayern... München... Kulturhochburg und Spiesser Metropole."
    und der der u-bahn todschlaeger....

    dann muessen rammstein halt ruige songs spielen :D

  • Vor 5 Jahren

    Oder welche zum Feiertag.
    "Rammstein. Ein Mensch brennt..."

  • Vor 5 Jahren

    Naja, gerade in einer von christlichen bzw. katholischen Werten sehr stark geprägten Stadt wie München hät man sich das vorher denken können. Meiner Meinung nach einfach ne schlampige organisation, da braucht man gar nicht auf den "münchener spiessern" rumzuhacken. Und dann gerad die PubertäreProvozionsParteiRammstein auf den Totensonntag zu legen... pfeifen.

  • Vor 5 Jahren

    sehr schwaches Argument. Rammstein kommen aus einer Region in der viele Menschen gar nicht wissen, was der Totensonntag eigentlich sein soll. Man soll den Veranstaltern vorwerfen sie hätten schlampig gearbeitet? Die Betreffenden der Stadt München hätten ja wohl eher von Anfang an sagen, können dass ihnen der Tag nicht passt. Sowas ist echt der letzte Witz. Wäre genau das gleiche; ich frage ob wir bei dir am Freitag ein Steak essen, du sagst; ja kein Problem und 10 Minuten vohrer sagst du mir ab, mit der Begründung, Ach ja, ich hab vergessen dass ich Katholisch bin und dass ich freitags generell kein Fleisch esse ;)

  • Vor 5 Jahren

    Ha ha, ich würd Rammstein nicht nur am Totensonntag verbieten.

    Aber mal im Ernst - das hätte man sich VIELLEICHT denken können. Aber nein, wir köpfen lieber ein Huhn für die Kamera ...

  • Vor 5 Jahren

    VIELLEICHT hat man sich auch gerade DAS vorher gedacht. Würde zumindest ins obligatorische "plumpe Provokation"-Schema der Band und ihres Managements passen. Any press is good press.

  • Vor 5 Jahren

    @soulburn (« VIELLEICHT hat man sich auch gerade DAS vorher gedacht. Würde zumindest ins obligatorische "plumpe Provokation"-Schema der Band und ihres Managements passen. Any press is good press. »):

    Kaum mal wieder hier schon wird gemotzt :D

  • Vor 5 Jahren

    @Sancho (« @soulburn (« VIELLEICHT hat man sich auch gerade DAS vorher gedacht. Würde zumindest ins obligatorische "plumpe Provokation"-Schema der Band und ihres Managements passen. Any press is good press. »):

    Kaum mal wieder hier schon wird gemotzt :D »):

    Das war nicht gemotzt, das war einfach festgestellt. Teil des Bandkonzepts bei Rammstein war es stets, derartige Medienrezeption zu provozieren und für die eigene Kommerzialisierung zu nutzen - genauso plump wie die Inszenierung der Band selbst, frei nach dem Motto: any press is good press ;)

  • Vor 5 Jahren

    @Sancho (« @soulburn (« VIELLEICHT hat man sich auch gerade DAS vorher gedacht. Würde zumindest ins obligatorische "plumpe Provokation"-Schema der Band und ihres Managements passen. Any press is good press. »):

    Kaum mal wieder hier schon wird gemotzt :D »):

    Hast du dir jetzt eigentlich mal Kyuss gegeben?

  • Vor 5 Jahren

    @soul: richtig, aber ist das wichtig?
    das grundrproblem liegt doch in der kranken und vollkommen unspirituellen zwangssituation begründet.
    "Warum kommen die auf die Idee, gerade an dem Tag ein Konzert zu geben?", fragte Blume-Beyerle empört.

    1. weil es ein armutszeugnis ist, dass denkende und fühlemnde individuen in deutschland einen verwaltungsbürokratischen feiertag brauchen, um den vorausgegangenen zu gedenken. wer so drauf ist, taugt keinen pfifferling und sollte nicht macht über künstlerische darbietungen haben.

    2. den vorfall mal zum anlass zu nehmen, ein inhaltlich mittlerweile vollkommen überkommenes brauchtum zu entsorgen; das ohne gefühl und verstand operiert.

    3. tradition ist nix weiter als die illusion der permanenz

  • Vor 5 Jahren

    @MäxMP: Bist du Dir so sicher, dass so ein Konzert grundsätzlich immer genehmigt werden muss? Wenn, dann denke ich, dass das eher der Hallenbetreiber tut, als die Band, oder?

    Musste bei dem Artikel mal wieder an einen Tanzverbots-Feiertag vor ein paar Jahren in Augsburg denken, an dem auch diversen Bands Auftritte untersagt wurden (wegen Tanzverbot) und sich die Augsburger Allgemeine dann eine Ausnahmegenehmigung für einen Bayrischen Presseball geholt hat, auf dem du dann auch noch die allerletzten Hinterbänkler aus dem bayrischen Landtag beim Tanzen bewundern konntest. Soviel zum Thema Scheinheiligkeit...

  • Vor 5 Jahren

    @MäxMP: Bist du Dir so sicher, dass so ein Konzert grundsätzlich immer genehmigt werden muss? Wenn, dann denke ich, dass das eher der Hallenbetreiber tut, als die Band, oder?

    Musste bei dem Artikel mal wieder an einen Tanzverbots-Feiertag vor ein paar Jahren in Augsburg denken, an dem auch diversen Bands Auftritte untersagt wurden (wegen Tanzverbot) und sich die Augsburger Allgemeine dann eine Ausnahmegenehmigung für einen Bayrischen Presseball geholt hat, auf dem du dann auch noch die allerletzten Hinterbänkler aus dem bayrischen Landtag beim Tanzen bewundern konntest. Soviel zum Thema Scheinheiligkeit...

  • Vor 5 Jahren

    Ich wär für einen Flashmob vor dem bayrischen Landtag an Totensonntag. Wir tanzen dann da alle den Titelsong von Footloose:D
    http://www.youtube.com/watch?v=9wtrHxdfiSA…

  • Vor 5 Jahren

    Ich wär für einen Flashmob vor dem bayrischen Landtag an Totensonntag. Wir tanzen dann da alle den Titelsong von Footloose:D
    http://www.youtube.com/watch?v=9wtrHxdfiSA…

  • Vor 5 Jahren

    @Cyclonos (« Ich wär für einen Flashmob vor dem bayrischen Landtag an Totensonntag. Wir tanzen dann da alle den Titelsong von Footloose:D
    http://www.youtube.com/watch?v=9wtrHxdfiSA… »):

    =D
    "...kick off your sunday shoes!"

  • Vor 5 Jahren

    Rammstein sind mir eigentlich egal, aber in Bayern war so was schon klar...nicht nur in München.
    Pech gehabt unterm Strich, aber wenn schon straight, dann hätte das KVR ALLE Konzerte in ihrem Zuständigkeitsbereich absagen müssen. Das kann man nicht ignorieren.
    Ja mei, die übliche und gewohnte Ambivalenz hoid.

  • Vor 5 Jahren

    Rammstein sind mir eigentlich egal, aber in Bayern war so was schon klar...nicht nur in München.
    Pech gehabt unterm Strich, aber wenn schon straight, dann hätte das KVR ALLE Konzerte in ihrem Zuständigkeitsbereich absagen müssen. Das kann man nicht ignorieren.
    Ja mei, die übliche und gewohnte Ambivalenz hoid.