Still und leise hat der Bayerische Rundfunk die Kultsendung "Space Night" zu Grabe getragen. Die letzte Folge des zeitweise populären Formats, das zuletzt auf dem Spartenkanal BR-alpha zu sehen war, wurde bereits in der Nacht zum 7. Januar ausgestrahlt. Schuld daran habe schlicht die GEMA.

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  • Vor 4 Jahren

    Kaum ne Meldung wert, Musik weglassen oder Gema-freie nehmen, fetisch.

  • Vor 4 Jahren

    Genau. Musik weglassen. Meine Fresse...

  • Vor 4 Jahren

    @Der_Dude (« Genau. Musik weglassen. Meine Fresse... »):

    ist doch ein gut durchdachter vorschlag, bei mtv hat das doch prima geklappt

  • Vor 4 Jahren

    ? Machste dazu halt ne Ambient-Playlist an, lässt ne Runde TripHop laufen oder sonstige chillige Mukke.

  • Vor 4 Jahren

    Ein Albtraum wird wahr! o_o
    Sehr schade, wirklich, aber ich könnte es mir ebenfalls ohne Musik vorstellen, wenn es denn sein müsste. Space Night abzuschaffen, war eine rabiate, schlechte Entscheidung vom BR.

  • Vor 4 Jahren

    Die Öffentlich Rechtlichen sagen, es werde keine Mehreinnahmen durch den neuen Rundfunkbeitrag geben, die GEMA sagt, die ÖR können die gestiegenen Kosten für Musikrechte mit erhöhten Einnahmen durch den neuen Rundfunkbeitrag ausgleichen. Irgendeiner sagt nicht die Wahrheit!

  • Vor 4 Jahren

    @Jim Stark:
    Woher die Überzeugung?
    Ich wüßte nicht, daß die öffentlich-rechtlichen behauptet hätten, es werde keine Mehreinnahmen geben. Woher sollten sie das auch wissen? Aus Prognosen? Der neue Beitrag ist im wesentlichen ein "mehr, aber dafür niedriger"; inwieweit sich das auf die Summe unterm Strich auswirkt, wird jetzt noch keiner genau sagen können.
    Umgekehrt kann auch ein Sender nicht einfach nach Gutdünken mal eben ein Budget XY deutlich erhöhen (Stichwort: KEF), und das sollte auch der GEMA geläufig sein.
    Gruß
    Skywise

  • Vor 4 Jahren

    Sky
    doch, das wurde sogar im Heute-Journal und den Tagesthemen thematisiert, die Aussage war ganz klar: Es gibt keine Mehreinnahmen.
    Ich schätze mal die GEMA sagt die Unwahrheit.

  • Vor 4 Jahren

    Musik weglassen? das kannst du meinem betrunkenen ich nicht zutraun!

  • Vor 4 Jahren

    @akademiker:
    Schauen wir unterschiedliche Nachrichtensendungen? Nach meiner Erinnerung hieß es dort, daß mit keinen Mehreinnahmen zu rechnen sei, aber das heißt nicht, daß sie ausgeschlossen sind; selbst Mindereinnahmen sind denkbar. Selbst, wenn das große Ganze stimmt, ist damit erst mal noch nichts über die Verteilung der Einnahmen gesagt.
    Und wieso soll die GEMA die Unwahrheit sagen, wenn es heißt, daß sie "davon ausgegangen sei", daß die Mehrkosten zu schultern seien? Ist sie doch offensichtlich, sonst wäre sie nicht auf die Idee gekommen. Man macht sich doch nicht mutwillig die Kanäle kaputt, die den eigenen Mitgliedern Geld einbringen.
    Gruß
    Skywise

  • Vor 4 Jahren

    Hätte echt nicht gedacht, dass das so ein Renner ist. Habe da vor Jahren mal für 5 Min reingezappt. Hätte auch nicht erwartet, dass da heute noch ein Hahn nach kräht. Sehr zu empfehlen sind auch diese "Living Pictures" wo 24h augenommen und zu anderthalb Stunden oder so komprimiert werden, ihr wisst schon, Tower Bridge bei Sonnenuntergang und so, naise.

  • Vor 4 Jahren

    Sky:
    gut, die Aussage war sinngemäß: Es ist nicht mit Mehreinnahmen zu rechnen, si. Es war kein Fakt, sondern eine Prognose.
    Und die GEMA hat nunmal den schwarzen Peter anhaften, kriegt sie auch nicht mehr los, öffentliche Wahrnehmung ist im Arsch.

  • Vor 4 Jahren

    Oder wer im Raum Köln wohnt und Center TV empfängt: Da gibt's nachts immer so nen DJ in einem sonst komplett leeren Studio. Geht voll ab!

  • Vor 4 Jahren

    @ Skywise
    Ich habe vor kurzen (ich glaube es ist nicht einmal 1 Woche her) ein Interview mit Thomas Bellut gesehen, der ohne Einschrenkung gesagt hat, dass nicht mit Mehreinnahmen gerechnet wird. Wenn nicht mit ME gerechnet wird, können die auch nicht in die Programmplanung eibezogen (eingeRECHNET) werden.

  • Vor 4 Jahren

    @Jim Stark:
    "Gibt's nicht" ist trotzdem etwas Anderes als "Rechne nicht damit". Auch ein Herr Bellut wird sich nicht dagegen wehren, Mehreinnahmen zu verbuchen, selbst wenn er nicht damit gerechnet hat, oder?
    Im Augenblick sehe ich hier nur zwei Parteien, die von unterschiedlichen Voraussetzungen ausgehen, also - warum sollte jemand davon die Unwahrheit sagen?
    Gruß
    Skywise

  • Vor 4 Jahren

    Die schlechten Einschätzungen der GEMA betreffen zusehends nicht nur Betreiber in der Gastronomie und der Clubszene, sondern auch andere Bereiche, welche nur am Rande etwas mit Musik zu tun haben. Und ebenso wie bei ersteren antwortet sie unverholen dreist und lapidar: Tja, ist eben so.

  • Vor 4 Jahren

    @Ragism:
    a) Schon 'ne Überraschung, daß öffentlich-rechtliche Sender was mit der GEMA zu tun haben. So als Randbereich, der sie in Sachen Musik sind ...
    b) Wo sagt die GEMA denn, daß es "eben so ist"?
    c) Der BR hat übrigens schriftlich bzw. durch einen Sprecher zwei weitere Sachen verlauten lassen, die aus dem Bericht nicht hervorgehen: zum einen sprach der Sprecher davon, daß das Konzept ohnehin nach 20 Jahren einer Überarbeitung bedürfe, zum anderen spricht der BR auf seiner Seite davon (Stand: 18. Januar), daß "die laufenden Verhandlungen zur Neugestaltung der GEMA-Beiträge mit der ARD" der Grund seien, also sind die Verträge wohl noch nicht abgeschlossen (bzw. waren es zum Zeitpunkt der Absetzung der "Space Night" definitiv nicht), aufgrund derer sich plötzlich Mehrausgaben in siebenstelliger Höhe ergeben würden, sondern man geht erst mal davon aus.
    Gruß
    Skywise

  • Vor 4 Jahren

    Dies ist eine Fernsehsendung. Sicher ist Hintergrundbeschallung hier auch wichtig, aber nicht der zentrale Aspekt einer Fernsehsendung. Ein Fernseher ist so ein rechteckiger Kasten, aus dem Bilder herauskommen, hast Du mit Sicherheit schon gesehen. Auch wenn ihr GEMA-Leute euch mit moderner Technik traditionell etwas schwerer tut.
    Ich habe mit Absicht keine Gänsefüßchen verwendet, aber sinngemäß sagt sie, daß es eben so ist, wenn sie schon keine Fehler einräumt oder Alternativen anbietet. Eine ähnliche Reaktion wie mit den Clubbetreibern, welche um ihre Existenz bangen mussten und die GEMA daraufhin nur lapidar antwortete: "Tja, wenn ihr jetzt mehr zahlen müsst, habt ihr bisher einfach zu wenig bezahlt."

    Ich danke Dir allerdings mal ernsthafterweise für die Zusatzinfos. Immerhin wird noch verhandelt und das ist gut zu wissen.