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Livesplitter: Watain

Die Hosen behielt Erik Danielsson zum Glück an, als er Mitte Januar seine "Trident Wolf Eclipse" über Berlin brachte. Dafür stellten sich Watain einen ganzen Wald Kreuze und Dreizacke auf die Bühne, in dem die Musiker im Dunkeln der Lightshow gerne mal verschwanden. Alles brannte, angekokelte Schädel gabs auch, einer davon ging gar ins Publikum. Schweineblut blieb aus, aber das war wohl gut so.

Vor ausverkauftem Haus zeigte Danielsson, dass er trotz aller Provokation einfach ein verdammt guter Performer ist. Knapp zwei Stunden lang ballerte er sich mit seinen Mitstreitern durch ein Set mit Episoden aller Schaffensperioden der Band. Dem ausverkauften Haus gefiels, insbesondere das abschließende Dissection-Cover "The Somberlain" hatte es einigen besonders angetan. Da durfte dann auch mal die schwarzmetallische Isolationsvorschrift missachtet und friedlich miteinander synchrongefistet werden. Satan wirds verziehen haben.

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