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5 Fragen an Nothing More

Die US-amerikanischen Alternative Metaller Nothing More haben vergangene Woche ihr fünftes Studioalbum "The Stories We Tell Ourselves" veröffentlicht. Bekannt sind die Herren vor allem für ihre abgedrehten Live-Shows. Sänger Jonny Hawkins turnt gerne auf dem sogenannten 'Skorpion' herum, außerdem gibt einen 'Bassinator' – ein Gestell, in das Basser Daniel Oliver sein Instrument für ein längeres Solo packt, das er gemeinsam mit Gitarrist Mark Vollelunga und Drummer Ben Anderson zelebriert. Die Mannen haben uns ein paar Fragen beantwortet:

1. Welches Konzert habt ihr zuletzt besucht?

Ben: Ich habe mir vor einer Weile zusammen mit meinem Vater Boston angesehen, und es war echt super. Er hat mir früher viele ihrer Klassiker vorgespielt, was mich definitiv beeinflusst hat. Es war cool, sich das mit ihm gemeinsam in Echt anzugucken.

2. Was treibt ihr abseits der Musik?

Mark: Wann immer ich von der Band weg bin, versuche ich, so viel Zeit wie möglich mit meiner Familie zu verbringen. Es ist eine Herausforderung, gleichzeitig tourender Musiker, Vater und Ehemann zu sein. Mein Job nimmt mich sehr in Anspruch, also muss ich Opfer bringen, um meinen Lieben zu zeigen, dass sie trotzdem meine Priorität sind. Ich lebe meine beiden Träume zur selben Zeit, das macht mich sehr glücklich.

3. Was war eure unangenehmste Fan-Begegnung?

Jonny: Ein paar Leute – ich vermute mal, sie waren betrunken – klopften unermüdlich an unseren Bus, um uns herauszulocken. Sie machten gut zehn Minuten lang Krawall. Ich hatte schon geschlafen, also brauchte ich eine Weile, um zu mir zu kommen, aber sobald ich richtig wach war, war ich schon etwas angefressen. Sie hämmerten gegen unsere Schlafkabinen und die Vordertür – keine gute Strategie, um eine erschöpfte Band nach draußen zu bekommen, aber eine SEHR gute Strategie, um eine aufs Maul zu bekommen, haha ...

4. Empfehlt bitte eine Band, die sich im neuen Jahrtausend gegründet hat.

Ben: Oh, das ist hart. Aber ich glaube, ich muss The Mars Volta sagen. Ihr erstes Album "De-Loused In The Comatorium" hatte riesigen Einfluss auf mich. Und es läuft immer noch regelmäßig in meinem Auto. Ich bin auch Fan ihrer späteren Arbeit, aber das erste Album ist für mich einfach 'next level'.

5. Was sollten unsere Leser definitiv über euch wissen?

Jonny: Ich möchte, dass die Leute wissen, dass ich für den Rest meines Lebens machen kann, was ich liebe (singen und Gitarre spielen), weil ich mit meinem ganzen Herzblut danach gestrebt habe. Und das könnt ihr auch! Egal, was du liebst, du kannst einen Weg finden, es zu einem großen Teil deines Lebens zu machen und vielleicht sogar zu einer Karriere. Du musst nur bereit sein, alles dafür zu opfern, was nötig ist. Es war kein Glück, kein Geld und kein Gefallen, was uns eine Musikkarriere bescherte. Es war Fokus, Leidenschaft, Einheit und Hartnäckigkeit. Ich wünschte, ich könnte in der Zeit zurückreisen und mir das selbst sagen, als ich Zweifel daran hatte. Wir arbeiteten als Band gut zehn Jahre, bevor wir unseren Durchbruch feierten. Wir schmissen das College und jeglichen Plan B. Manchmal ist genau das notwendig. Wenn du bereit bist, deine Leidenschaft mit allem zu füttern, was du hast, wird deine Leidenschaft eines Tages dich füttern.

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1 Kommentar

  • Vor 27 Tagen

    vielleicht solltet ihr die frage noch etwas spezifizieren. Empfehlt eine band die sich in diesem jahrtausend gegründet hat und wo die mitglieder vorher nicht in genre definierenden bands gespielt haben.