Lana Del Rey bleibt sich treu: Mit der Super-8-Kamera geht es einmal mehr ins Retromanie-Wunderland.

Santa Clarita (hf) - Zurück in analoge Zeiten. Im Clip zur aktuellen Single "Summertime Sadness" bedient sich Lana Del Rey den üblichen Stilmitteln: Überbelichtung, Unschärfe, Körnigkeit, Staub auf dem Film, verhuschte Kamera. Dazu gesellen sich diesmal einige Aufnahmen von Rauch in Zeitlupe, die sicher auch David Lynch gefallen würden. Eine Idee der Regisseure Kyle Newman und Spencer Susser?

Der Song selbst stammt natürlich vom erfolgreichen Debütalbum "Born To Die". Getragene Streicher-Melodie trifft auf einen prägnanten, flotten Beat, dazu gesellt sich Lanas typische 50er Jahre-Phrasierung.

Lana Del Rey und Schauspielerin Jamie King sind mehrfach in ästhetisierten Selbstmorden zu sehen. Die Amerikanerin spielt ja oft mit dieser Idee vom eingeengten und unterdrückten 50er Jahre-Frauenleben. Eventuell suggeriert das Video mit den ikonografischen Selbstmorden diesmal aber eine Tiefe, die der Song gar nicht besitzt.

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Lana Del Rey

Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

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laut.de-Porträt Lana Del Rey

"Egal wo auf der Welt Lana sich befindet, ihre Liebe zu Film Noir, italienischen Landschaften, großen Kirchen, Achterbahnen und der Hinterlassenschaft …

31 Kommentare

  • Vor einem Jahr

    @KillPikachu (« Hör ich ihre Musik weil ihre Vater ihre Karriere gekauft hat? Nein. Das Argument ist Verstaubt und trägt nix bei, das Trailerpark gelabert gehörte von Anfang an zum Image. »):

    Nein, mir gefaellt ihre Musik auch unabhaengig von alldem, das sage ich gar nicht. Mir geht es nur darum, dass sie halt in mancher Hinsicht kuenstlich ist, lautuser aber mal wieder sowas einfach nicht einsehen will. Sie ist halt einfach nicht Lauryn Hill, die nie was hatte, sondern ein behuetetes Weissbrotmaedchen, das sich hoechstens mal selber paar Steinchen in den Weg gelegt hat. Was fuer sie spricht: ihre Livenervositaet, das macht sie dann sympathisch.
    @lautuser (« Wo hat sie was von Trailer Parks erzählt? »):

    Google einfach ihren Namen + "trailer park".

  • Vor einem Jahr

    Baude: lauti ist Tod. Ich bin Argi, ein neuer User, ich bitte das zu berücksichtigen. Bezüglich Trailer-Park oder Nobel-Villa - wer will das schon mit Gewissheit sagen können, schätze es wird eh niemand auf die Idee kommen eine Lana del Rey mit der gottgleichen Lauryn auf eine Stufe zu stellen.

  • Vor einem Jahr

    Ist mir immer noch lieber, als diese gutbürgerlichen Mimosen, diese Holters, Friedbergers oder Obels dieser Welt, die damit angeben wollen, schon mit 3 Jahren Klavierunterricht gehabt zu haben und sich in spießiger, dilettantischer Kleinkunst ergeben. Lana Del Rey macht halt gute, kommerzielle Popmusik, die die Welt auch nicht verändern wird. Ein stinknormaler, gut gemachter Popsong scheint aber vielen heute schon ein Kulturschock zu sein.