Bassist Reimer Bustorff über das neue Album "Zwischen den Runden" und die Abkehr vom Indie-Kosmos.

Hamburg () - Für viele Menschen sind Kettcar seit "Du und wieviel von deinen Freunden" so etwas wie der Kumpel, der einen in schlechten Zeiten stützt. Auch auf dem am 10. Februar erscheinenden neuen Album "Zwischen Den Runden" finden sich Songs mit entsprechenden Textzeilen.

Dass Freundschaft und Zusammenhalt wichtige Teile des Kettcar'schen Wertekosmos sind, streitet Bassist Reimer Bustorff im laut.de-Interview nicht ab. Dennoch gibt er zu: "Dieses Kumpel-Ding ist für uns schon eine zweischneidige Sache. Ted Gaier von den Goldenen Zitronen hat uns mal vorgeworfen: 'Ihr macht so Kumpel-Rock'. Das klingt dann schnell etwas prollig, deshalb mag ich diesen Vergleich eigentlich nicht."

Als Indie-Band in den Mainstream geschlittert

Der vergleichsweise düstere Albumvorgänger "Sylt" von 2008 sei unterbewusst vielleicht schon eine Abkehr vom Image der netten Band gewesen, so Bustorff, oder vom überwältigenden Erfolg des Songs "Balu".

"Das ist immer noch ein wichtiges Lied für die Band, wir spielen es auch noch gerne live. Aber es hat uns aus unserem Indie-Kosmos herausgelöst und neue Hörer gebracht: Sekretärinnen und so. Plötzlich sahen auch die Konzerte ganz anders aus. Da wollten wir entgegensteuern."

Neues Album mit hellerer Grundfarbe

Dass "Zwischen Den Runden" nun wieder eine hellere Grundfarbe als "Sylt" trägt, ist für den Musiker das Natürlichste der Welt: "Eine solche Wellenbewegung ist besser als auf ein Image festgelegt zu sein: Die Indie-Band, die "Balu"-Band, etc.

Vor dem neuen Album haben wir gesagt: Lasst uns überhaupt nicht mehr reden, sondern einfach mal machen. Im Vorfeld hatten wir diese Unplugged-Tour mit Streichern gespielt, die uns sicher Mut gemacht hat, es mit mehr Streicher- und Bläserarrangements zu versuchen."

Das komplette Interview mit Reimer Bustorff lest ihr zur Veröffentlichung von "Zwischen Den Runden".

Fotos

Kettcar

Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta) Kettcar,  | © laut.de (Fotograf: Désirée Pezzetta)

Weiterlesen

laut.de-Porträt Kettcar

Es gibt sie noch, die guten Momente im Musikbiz. Als Tomte-Chef Thees Uhlmann Ende August 2002 mit seiner großen Klappe verkündet, dass er und halb …

2 Kommentare