Die neue Solo-EP des Ex-Gitarristen der Red Hot Chili Peppers erscheint Ende August.

Konstanz (ebi) - John Frusciante macht weiter ernst. Seine momentane Mission: Die Befreiung von den Fesseln der musikalischen Form. Nach der EP "Letur-Lefr" und dem Full Length "PBX Funicular Intaglio Zone" fügt sich die am 27. August erscheinende Vier-Track-EP "Outsides" nahtlos in diese Reihe ein. Zumindest lässt der Instrumental-Vorabtrack "Sol" die Vermutung zu.

Improvisiertes Liveschlagzeug, Computerbässe, Loops oder Spielkonsolensounds, wie man sie auch auf dem Album hörte, hier ein Schrei, dort eine Dissonanz oder ein Anflug von klassischer Musik - ziemlicher Freestyle, den der Ex-Peppers-Gitarrist da wieder auffährt.

Das Gegenteil von 3:30-Minuten

Fans des gemeinen 3:30-Minuten-Songs werden damit schwerlich klarkommen, der ein oder andere Anhänger der Projekte John Zorns schon eher. Denn eines kann man Frusciante nicht vorwerfen: Anbiederung an den Hörer.

Weiterlesen

laut.de-Porträt John Frusciante

Die Red Hot Chili Peppers sind seine absolute Lieblingsband, deren Gitarrist Hillel Slovak sein größtes Idol. Als der am 5. März 1970 geborene John …

21 Kommentare

  • Vor 8 Monaten

    Wie gesagt, wollte Dir auch nix auf die Nase geben. Zeitgemäß klang John meines Wissens nach auch nie ;)

  • Vor 8 Monaten

    @Cyclonos (« @Ragism (« @Bordelaise: Die Junkie-Phase ist bis heute echt faszinierend. Hab selten einen Menschen auf Tonband so sehr leiden gehört. Bei den Peppers hat er seit jeher seinen Job gemacht, war zwar unwahrscheinlich gut, aber nicht mal ansatzweise gefordert. Aber seine große Zeit war ab 2001. Ich weiß nicht, was Du mit "verkopft" meinst, er war zu keiner Zeit poppiger und zugänglicher als 2004-2009. Es war, als hätte er alle alte Last abgeschüttelt und sich den zuckersüßen unprätentiösen Melodien verschrieben. Ich gehe mal davon aus, daß Du die Zeit meinst, weil Du "in Hülle und Fülle" schreibst und er damals mehrere Alben pro Jahr herausbrachte.

    Das neue Material erschließt neue Horizonte und klingt so wie kein anderer Künstler es je versucht hatte. Es ist durch und durch eigenständig und lädt dazu ein, bei jedem einzelnen Takt genau hinzuhören. Es ist wie ein abstraktes Gemälde, das sich stundenlang betrachten lässt und das trotzdem noch neues bietet. Mir gefällts! »):

    Na, war das toll als er einfach nur Scheisse auf CD gepresst hat um sich den nächsten Schuss leisten zu können....nicht. »):

    Ich lese ja wohl nicht richtig. Wie um alles in der Welt kann man denn das hier scheiße finden? :D
    http://www.youtube.com/watch?v=jeb99QsGyv4

  • Vor 8 Monaten

    Gefällt gut!
    Muss man sich ja nicht immer geben können. ;)