Nach einem Ausraster auf der Bühne begibt sich das Aushängeschild der Band freiwillig in Therapie.

Las Vegas (ebi) - Die neue Plattentrilogie steht in den Startlöchern, da überrascht die offizielle Green Day-Bandpage am Wochenende mit folgendem Statement: "Billie Joe Armstrong begibt sich wegen Drogenmissbrauchs in Behandlung".

Das Fass zum Überlaufen brachte ein Auftritt der Punkpoprocker am Samstag beim iHeart Radio Music Festival in Las Vegas, berichten US-Medien: Billie Armstrong drehte während der Performance explizit durch, nachdem er einen Monitor mit der Message 'Noch eine Minute' gesehen hatte.

"Eine fucking Minute? Ich sag euch was: Ich bin seit fucking 1988 im Geschäft, und ihr wollt mir eine beschissene Minute geben? Ihr verarscht mich! Ich bin nicht der beschissene Justin Bieber, ihr Motherfucker!". Im Anschluss holzte erst er seine Gitarre auf den Bühnenboden, dann Mike Dirnt seinen Bass.

Platz machen für Usher?

Durchaus verständlich - wird doch kolportiert, dass die Green Day-Show um rund 20 Minuten zugunsten weiterer Acts wie Usher gekürzt wurde. In dem Online-Statement entschuldigt sich die Band jedoch für Billies Ausraster: Ihr Set sei vom Veranstalter nicht beschnitten worden.

Im Umfeld der Band heißt es auch, Armstrongs Therapie sei überfällig. Um welche Drogen genau es sich handelt, wo und wie lange Armstrong in der Reha weilt, ist nicht bekannt. Die Band verschiebt nun einige Promoshows. Ende November soll die Tour in den Staaten beginnen.

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Green Day

Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen) Green Day,  | © laut.de (Fotograf: Bjørn Jansen)

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28 Kommentare

  • Vor 2 Jahren

    @AiW (« Wenn man so ließt, was über Billie Joe Armstrong geschrieben wird, der Mann, der mit seiner Band das Punk-Revival angezettelt hat, kann man einfach nur traurig sein. Ohne Green Day würde es die ganzen anderen "Punkbands" von heute gar nicht geben, denn die haben den Weg geebnet und dafür reichlich böse Sachen vorgeworfen bekommen. Wenn es jemanden gibt, der wirklich Punk ist, dann sind es die drei, von wegen Popstar... Man sollte erst mal wissen, wo der Mann herkommt und wie er dort hingelangt ist, wo er jetzt steht bevor man schlechte Sachen über ihn sagt. Und bis auf seine Drogengesichten und vor ein paar Jahren Drunkenheit am Steuer ist er echt ein absolutes Vorbild. Er ist zum Beispiel schon seit 1994 skandalfrei mit seiner Ehefrau Adrienne zusammen. Welcher andere Musiker kann das von sich sagen? »):
    Hm, du hast recht, wohl kein anderer Musiker ist seit 1994 skandalfrei mit Billie Armstrongs Ehefrau verheiratet. Ziemlich Punkrock, der Typ!

  • Vor 2 Jahren

    @DaFunk
    Es ging mir darum zu sagen, dass ihn jetzt alle schlecht machen, obwohl er wohl einer der wenigen Musiker ist, die wirklich an ihren Prinzipien festhalten und sich und ihren Mitmenschen treu bleiben. Er ist einfach ein Vorbild dadurch, dass er zu seinen Überzeugungen steht und das ist für Punks sehr wichtig, zu mindestens für richtige Punks. Punk bedeutet übrigens nicht nur Drogen, Alkohol etc... Das beste sind ja immer die Leute, die einen Scheiß über Musiker (oder sonstwen) wissen und dann meinen ihre qualitativ hochwertigen Meinungen der ganzen Welt mitteilen zu müssen.

  • Vor 2 Jahren

    @DaFunk
    Es ging mir darum zu sagen, dass ihn jetzt alle schlecht machen, obwohl er wohl einer der wenigen Musiker ist, die wirklich an ihren Prinzipien festhalten und sich und ihren Mitmenschen treu bleiben. Er ist einfach ein Vorbild dadurch, dass er zu seinen Überzeugungen steht und das ist für Punks sehr wichtig, zu mindestens für richtige Punks. Punk bedeutet übrigens nicht nur Drogen, Alkohol etc... Das beste sind ja immer die Leute, die einen Scheiß über Musiker (oder sonstwen) wissen und dann meinen ihre qualitativ hochwertigen Meinungen der ganzen Welt mitteilen zu müssen.