Bei seinem Gastspiel im neuen Eminem-Track "River" beschränkt sich Ed Sheeran auf den Refrain.

Detroit (dol) - "I've been a liar, been a thief, been a lover, been a cheat. All my sins need holy water, feel it washin' over me. Oh, little one, I don't want to admit to something if all it's gonna cause is pain. Truth in my lies right now are falling like the rain. So let the river run."

Nachdem Eminem bereits in "Walk On Water" das kühle Nass im Sinne des Messias' überwand, ergeht sich der US-Rapper in seiner dritten Auskopplung aus "Revival" erneut in christlicher Symbolik. Auf "River" kommt der für viele Beobachter überraschende musikalische Gast Ed Sheeran zum Einsatz. Im Gegensatz zu Pink, die die erste Hälfte des Eminem-Songs "Need Me" komplett alleine bestreitet, beschränkt sich der Gast diesmal glücklicherweise auf den Refrain.

Ed Sheeran gab sich bereits vor zweieinhalb Jahren als Edelfan Eminems zu erkennen. In einem Interview mit Entertainment Weekly erklärte der Brite damals: "'The Marshall Mathers LP' ist eins meiner Lieblingsalben. Es gibt so viele Wellen und Kerben und unterschiedliche Sounds darauf, dass es das wirklich interessant macht. Es ist genauso wie bei jeder Michael Jackson-, Stevie Wonder- oder Van Morrison-Platte – es ist nicht immer der gleiche Stil."

Zudem gab Sheeran zu Protokoll, insbesondere "Kim" wertzuschätzen: "Wenn Eminem den Song 'Kim' nicht so schockierend gestaltet hätte, hätte ihn niemand ernst genommen. Aber weil der Track so nackt und so ehrlich war, hat er funktioniert. Wenn du ein Songwriter sein willst, musst du dein Herz nach außen zeigen und dir keine Sorgen machen."

Fotos

Ed Sheeran und Eminem

Ed Sheeran und Eminem,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Ed Sheeran und Eminem,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Ed Sheeran und Eminem,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Ed Sheeran und Eminem,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Ed Sheeran und Eminem,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Ed Sheeran und Eminem,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Ed Sheeran und Eminem,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Ed Sheeran und Eminem,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Ed Sheeran und Eminem,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Ed Sheeran und Eminem,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Ed Sheeran und Eminem,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Ed Sheeran und Eminem,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Ed Sheeran und Eminem,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Ed Sheeran und Eminem,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Ed Sheeran und Eminem,  | © LAUT AG (Fotograf: ) Ed Sheeran und Eminem,  | © LAUT AG (Fotograf: ) Ed Sheeran und Eminem,  | © LAUT AG (Fotograf: ) Ed Sheeran und Eminem,  | © LAUT AG (Fotograf: ) Ed Sheeran und Eminem,  | © LAUT AG (Fotograf: ) Ed Sheeran und Eminem,  | © LAUT AG (Fotograf: ) Ed Sheeran und Eminem,  | © LAUT AG (Fotograf: )

Weiterlesen

laut.de-Porträt Eminem

Ist er nun Amerikas Alptraum, ein neuer Elvis Presley oder einfach nur ein verdammt guter Rapper? Es treffen wohl die meisten Urteile über Eminem irgendwie …

laut.de-Porträt Ed Sheeran

Eigentlich wollte Ed Sheeran immer Zugführer werden. Doch das Leben hatte anderes mit dem Briten vor. Spätestens seit seinem 2012er Erfolgsdebüt "+" …

3 Kommentare mit einer Antwort

  • Vor einem Monat

    Die Singles haben mir gemischt gefallen. Von "Walk on Water" war ich sehr überrascht aber dies hat mir sehr gut gefallen. Die zweite Singleauskopplung "Untouchable" hat mir soundtechnisch weniger gefallen, vor allem die Hook im ersten Teil des Songs empfinde ich als ungeniessbar, obwohl das Thema aktuell und clever umgesetzt worden ist aus den unterschiedlichen Sichtweisen. Der zweite Teil des Songs ist solide gerappt auf einem dumpfen, schlichten aber überzeugenden Beat.
    Am Anfang war ich irritiert bezüglich der Features aber die Menge an den Songs hat mich sehr zuversichtlich gestimmt. Auf Alicia Keys und X Ambassadors habe ich mich wahnsinnig gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Das sind zwei extrem starke und tiefgründige Songs.
    "Bad Husband" ausserdem einer meiner Lieblingstracks auf dem Album.

    Es gibt fast kein Lied, dass mir nicht gefällt auf der Scheibe. Einzig "Remind me" und "Untouchable" würden von mir nur eine Wertung bestehend aus 5/10 Punkten erhalten. Die meisten Songs liegen bei 8/10 Punkten. "Bad Husband", "Arose", "In Your Head und "Nowhere Fast" bekommen aus meiner Sicht gar die Höchstwerung aus 10/10 Punkten!

    "Believe" relativ ungewohnter Sound von Eminem und trotzdem genial umgesetzt. Starke Message und ein Eminem-Flow auf höchstem Niveau. Die Kollaboration mit Ed Sheeran ("River") ist auf jeden Fall ein Radio-Hit, jedoch aus meiner Sicht 'nur' guter Durchschnitt auf der Platte.

    Alle anderen Tracks, die ich jetzt nicht erwähnt habe, gefallen mir auch sehr gut und runden das Album schön ab.
    Speziell hervorzuheben ist aus meiner Perspektive, dass Eminem meist dann an sein früheres Schaffen anknüpft, wenn die Inhalte der Songs sehr persönlich sind. Er klingt am natürlichsten in diesen Momenten.

    Fazit: Das Album würde ich als "beautiful mess", ein wunderschönes Chaos, bezeichnen. Es ist für jeden Geschmack dabei. Jeder erwartet etwas anderes von diesem Album und jeder wird seine Lieblingstracks auf diesem Werk finden und auch ein paar Songs finden, die nicht so den eigenen Geschmack treffen. Es sind rockige Beats enthalten, düstere, einfach gehaltene bis hin zu seichten, poppigen Beats. Es ist ein ruhiger, nachdenklicher, reflektierender Eminem zu hören aber auch ein etwas schnellerer, lauterer und aggressiverer Slim Shady.

    Es gefällt mir einiges besser als sein Vorgängerwerk (The Marshall Mathers LP 2) und auch besser als "Relapse". Die Zeit wird zeigen ob es auch besser als "Recovery" sein kann. Mit noch früheren Alben möchte ich das Album gar nicht vergleichen. Kann man meiner Meinung nach auch nicht. Ein würdiger Eintrag in seine Diskographie und hoffentlich nicht seine letzte LP.

  • Vor einem Monat

    neues eminem album? ... man könnte meinen cool allerdings versteh ich seine moves nicht:

    hab so das gefühl der ganze müll kommt von rick rubin

    wie kommt man auf die idee sowas wie walk on water als erste single zu veröffentlichen?

    wenn schon sonen unkonventionellen track ohne beat, dann vielleicht wenigstens andere styles einhalten:

    warum muss der song so lang sein?
    warum muss die hook 4 mal rein?
    warum ist der 3. rappart viel zu lang?
    warum blärrt er im 3. rappart so rum?
    warum muss er am ende vom song sich scheins rechtfertigen?

    klingt weniger nach nem song als zusammengeschuterte fetzen
    untouchable is ja noch schlimmer

    hab ja nix gegen experimente aber:

    1. untouchable ist scheiße
    2. walk on water hätte potential aber hat verkackt
    3. warum nicht gleich river als 1. single wenn eh jeder weiß dass eminem pop macht

    vollständige review zu dem neuen shit von eminem folgt

  • Vor einem Monat

    Freu mich auf den Laut.de Verriss dieses Abfall-Rohlings. Locker das wackste was er je gemacht hat.