Der Rap-Star aus Detroit holte den Oscar für den besten Film-Song. Eminem produzierte "Lose Yourself" für den Streifen "8 Mile", in dem er auch die Hauptrolle spielt.

Los Angeles (mus) - Bei der 75. Oscar-Verleihung am Montag früh holte Eminems Song "Lose Yourself" aus dem Film "8 Mile" einen Oscar. Der Rapper setzte sich gegen Paul Simons "Father And Daughter" aus dem Film "The Wild Thornberries", John Kanders "I Move On" ("Chicago"), "Burn It Blue" von Elliot Goldenthal und Julie Taymor ("Frida") sowie U2s "The Hands That Built America" durch.

Die Iren performten den Song zu Martin Scorseses Streifen "Gangs Of New York" auch live. Wie angekündigt war Eminem selbst nicht anwesend. Luis Resto, einer der Co-Writer des Tracks, nahm die Trophäe stellvertretend entgegen. Die diesjährige Oscar-Verleihung stand ganz im Zeichen des Irak-Kriegs, dennoch blieben Äußerungen zum Thema eher spärlich.

Meryl Streep und Martin Scorsese zeigten Buttons mit Peace-Zeichen und Friedenstaube. Susan Sarandon, ihr Ehemann Tim Robbins und Chris Cooper hoben die Hände zum Friedenszeichen. Moderator Steve Martin kommentierte: "Sie haben möglicherweise mitbekommen, dass wir diesmal keinen roten Teppich haben ... Das wird ihnen eine Lehre sein."

Der einzige skandalträchtige Auftritt war die Rede von Regisseur Michael Moore, der den Oscar für seinen Dokumentarfilm "Bowling For Columbine" erhielt. Moore griff US-Präsident George W. Bush direkt an: "Wir sind gegen diesen Krieg, Mr. Bush! Schämen Sie sich!" Dafür erntete er lautstarken Jubel und ohrenbetäubende Buh-Rufe zugleich.

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U2 und Eminem

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