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Wie kann man?

Die unheilige Dreifaltigkeit Bushido, Backspins Niko Hüls und Beatrix von Storch auf einem Foto hat vergangene Woche ausgiebig die Gemüter erregt.

Hüls trat dem Vorwurf, einer rechtspopulistischen Partei wie der AfD mit einer Einladung zum Format "Strassenwahl" den Steigbügel zu halten, bereits mit einem ausführlichen Statement entgegen, in dem er seinen "Wunsch nach Austausch" betonte. Klingt in der Theorie gut, bedeutet in der Praxis dann aber zwangsläufig, widerlichen Gestalten mit widerlichen Ansichten eine Bühne zu zimmern. Muss man überlegen, ob man das möchte. Ich ... eigentlich nicht.

"Wie kann man als Mensch einem anderen Menschen die Hilfe verwehren?" Die Antwort auf Bushidos Frage interessiert mich dann aber tatsächlich. Weswegen die am Freitag erscheinende "Strassenwahl"-Folge vielleicht doch wert ist, ein Auge draufzuwerfen:

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2 Kommentare mit 11 Antworten

  • Vor 12 Tagen

    finde dieses demokratieverständnis immer bedenklich...mir gefällt eine meinung nicht, also gebe ich keine plattform...ist doch immer genau das was sie wollen, sich selbst als opfer darstellen...bin aber auch von bu enttäuscht. dachte er wählt wirklich afd

    • Vor 12 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 12 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 12 Tagen

      Damit sie sich dann dafür einsetzt, dass ein Großteil seines Umfelds abgeschoben wird? :D Bu hat sich mal in irgendeinem Interview als (u. a. wegen Monika Griefahn und Wowereit) enttäuschter SPD-Wähler geoutet, inzwischen ist er aber ja bekennender Nichtwähler, jedenfalls bis zur Gründung seiner eigenen Partei.

    • Vor 12 Tagen

      die frage ist doch ob die afd überhaupt etwas umsetzen kann/wird, wenn man sie wählt. ich sehe sie eher als motivation und antrieb für die systemparteien, sich endlich mal wieder um die sorgen und nöte der bürger zu kümmern. die unterwürfigkeit und bücklingsmentalität sollte langsam mal ein ende haben

    • Vor 12 Tagen

      @Sodhahn:
      Och, die AfD hat ja schon gezeigt, wie sie Landtage in Atem hält, indem sie die Tagesordnungen mit Anfragen und Anträgen überschwemmt, selbst wenn man ihnen erklärt, daß der Landtag zu Thüringen zuständigkeitsbedingt nichts gegen die europäische Währung unternehmen kann. Kein Witz übrigens.
      Mit solchen Aktionen motiviert man die Systemparteien nicht und man treibt sie auch nicht an, sondern man blockiert den Betrieb, weil solche Aktionen von den relevanten Themen abhalten. Dasselbe auch mit dem elenden Frontgehabe, daß der Sauhaufen an den Tag legt - damit regt man keine konstruktive Diskussion an, das klappt ja noch nicht mal bei parteiinternen Gesprächen, wenn ich die letzten Berichte über die unterschiedlichen Flügel innerhalb der AfD richtig deute.
      Ich bin mir auch gar nicht so sicher, ob man die richtigen Signale setzt, wenn man sich FÜR die AfD ausspricht, wenn man eigentlich GEGEN die CDU/SPD/Grünen/FDP/... ist. Wählt man die Partei, dann gibt man deren Programm die Stimme, also spricht man sich beispielsweise gegen Abtreibung, gegen Kitaplätze, gegen Gleichberechtigung aus, in der Summe also für die Frau am Herd. Ich hab' meine Probleme damit, wenn jemand ankommt mit "Ich bin gegen die Unterwürfigkeit, also plädiere ich dafür, daß die Frauen wieder zurück an den Herd sollen."
      Gruß
      Skywise

    • Vor 11 Tagen

      jaja, man blockiert den betrieb...und woher weisst du das alles? richtig, aus den mainstream medien. geschenkt.

    • Vor 11 Tagen

      Sodü, bester Troll Samstagfrüh :lol:

    • Vor 9 Tagen

      Bin bei Sodi inzwischen nichtmehr zu 100% sicher ob das trolling hoch drölf ist, oder halt doch eine gewisse Fehlleitung.

    • Vor 9 Tagen

      Na Gott sei Dank gibt es da Typen wie dich die sich darüber ausgiebig Gedanken machen du Vollhorst

    • Vor 9 Tagen

      Jawoll, gibs ihm Scientologe. Da hast du Craze aber wieder mal ordentlich in die Pfanne gehauen!

    • Vor 9 Tagen

      Mach es ja nicht gerne aber ab und an muss das leider sein. Dann ist eine liebevolle aber strenge Erziehung von nöten!

  • Vor 7 Tagen

    ...hast du mal gesehen, daß irgendein rechtes Magazin oder Format versucht hätte, einen ernsthaften Dialog mit seinen Gegnern zu führen?
    Wohl kaum.
    Wie kann man etwas fordern, was die eigenen Leute schon prinzipiell nicht machen?

    Ständig beschweren diese professionellen Opfer sich darüber, "sie dürften ja ihre Meinung nicht sagen", aber trotzdem liest man deren Unsinn überall.
    Und diese Leute hocken in jeder Talkshow.
    Wenn sie nicht geplant rauslaufen, weil "Fragen zur sozialen Gerechtigkeit" drohen.

    Mit anderen Worten: diese Leute haben ein Opfer-Abo.
    Aus Prinzip.
    Egal, was man tut.
    Selbst, wenn sie US-Präsident sind, bleiben die Rassisten...Opfer.
    In der Selbstwahrnehmung.
    Kann man nix gegen machen...

    Wer wählt solche Heulsusen?
    'Mir fällt da immer Dendemann ein: "Bei euch gibt`s entweder Rotznase oder Wasserhahn."
    Und das trifft es genau.
    Ich will weder von Rotznasen noch von Heulsusen regiert werden...