Was jeder wusste, wurde wahr: Fabienne Rothe streicht die Segel, packt die Koffer, ist raus. Tschüss!

Köln (alc) - Fabienne ist DSDS-Geschichte. Dreimal noch durfte sie Sängerin spielen, dann war die Show vorbei, Fabienne Rothe schied aus. Gewundert hat es keinen.

Von vorne herein war diese Sendung darauf ausgelegt, der blonden Dormagenerin den roten Teppich Richtung Ausgang auszulegen. Dass sich alle Beteiligten darin überboten, dies besonders höflich zu tun, nahm man wohlwollend zur Kenntnis.

Eine Rose ist eine Rose

Bevor der bunte DSDS-Reigen mit dem Motto "Klassik, Pop und Rock" losging, durfte sich der Kermit der deutschen Samstagabend-Unterhaltung, der unsägliche Marco Schreyl, als tautologischer Sprücheklopfer hervor tun: "Wer hat das Zeug zum Superstar, und wer bleibt ein One Hit Wonder". Unwillkürlich fragt man sich nach dem Unterschied des einen zum anderen. Im Rahmen von Deutschland Sucht Den Superstar ist das One Hit Wonder das gefühlte Karriere-Highlight.

Chronik eines angekündigten Abschieds

Fabiennes Gesang hat bis gestern keinen qualitativen Quantensprung hingelegt. Kein Zauberer hüpfte aus der Kiste, um ihre Stimmbänder aufzupolieren.

Folgerichtig musste der Zuschauer sich durch drei Songs kämpfen, die sie allesamt in den Sand setzte. Den Anfang machte Katy Perrys "Hot N Cold". Geschützt von einer Armada an Background-Tänzern und stimmlich geschickt in den Hintergrund gemischt, bot sie eine hübsche Karaoke-Show fürs Auge. Es folgten "Black Velvet" und "Liebe Ist Alles".

Bohlen einmal mehr der Sexist

Bruce Darnell attestierte ihr logischerweise: "Du siehst super aus". Punkt. Das wars dann aber auch. Bohlen glänzte wieder einmal mit einem sexistischen Spruch, hernach hätte man - wie so oft - gleich zum nächsten Programmpunkt switchen können, denn was Nathalie Horler an Nichtigkeiten in Äther blubbert, ist nichts anderes als Sendezeitverschwendung.

Warten auf Jarvis Cocker

Die männlichen Kandidaten machten ihre Sache zwar besser. Sänger oder zumindest Performer, die den hochtrabenden Titel der Show verdienen, sucht man 2012 jedoch vergebens. So fand sich Stan Laurel-Lookalike Daniele Negroni im Schweizer Sandwich zwischen Luca Hänni und Jesse Ritch wieder. Allesamt lieferten sie erwartbare Darbietungen ab, bei denen man zumindest nicht Gefahr lief, einzunicken.

Hervorzuheben wäre hier zum einen ein engagiert und heiser singender Negroni bei "Knockin' On Heaven's Door". Zum anderen die choreografische Michael Jackson-Persiflage von Jesse Ritch. Bei seiner Darbietung des "Earth Song" wartete man eigentlich nur noch auf Jarvis Cocker, der durchs Bühnenbild hampelt wie weiland 1996 bei den Brit Awards. Indes: er kam leider nicht.

Eine Wurscht für die Fans

Aus den Einspielern weiß man nun zudem, dass Luca Hänni ein begeisterter Griller ist, der seinen weiblichen "Fans" gerne mal die Wurscht in die Hand drückt. Super. Dass ausgerechnet der blasseste der verbliebenen Kandidaten Bohlens Favorit ist, dürfte kaum mehr verwundern. Seine Songauswahl war mit "Eiserner Steg" von Philipp Poisel ein Volltreffer. Zwar zog er das gefühlvolle Lied auf Pillepalle-Popniveau herunter, durfte sich damit aber ans Revers heften, eine wohltuende Ausnahme zum sonst herrschenden R'n'B-Gesülz zu sein. Danke hierfür.

Unheil für Fabienne Rothe

Dass am Ende die Verkündung des Zuschauer-Votings über eine satte halbe Stunde in Anspruch nahm, war ärgerlich. Das sich anbahnende Unheil für Rothe zögerte der eingangs erwähnte Moderatorenfrosch zudem mit ausgedehnten Nichtigkeiten in die Länge. Wie eine hängengebliebene Schallplatte sabbelte er die Zuschauer und die Kandidaten zu. Schreyl hat es der großen öffentlichen Aufmerksamkeit zu verdanken, dass bislang noch niemand handgreiflich wurde, um den Mann dezent hinter die Bühne zu schieben.

Später kam es wie es kommen musste: Schön anzusehen war sie zwar, Rothes Fabienne. Indes, geholfen hat es wenig. Auch wenn sie als ausgewiesene Nicht-Sängerin bei der diesjährigen Staffel von DSDS nicht alleine war, am Ende hat es das letzte Mädel erwischt. Ab jetzt heißt es: Damenwahl. Aber echt jetzt!

Fotos

Jesse Ritch, Fabienne Rothe und Co

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