In einem Interview erzählt die 25-jährige Sängerin von ihren ersten Großstadt-Erfahrungen.

Berlin (joga) - Selten hat man bei einer deutschsprachigen Künstlerin bereits bei ihrem Albumdebüt eine so vielfältige, glaubhafte, ausgereifte Mischung aus Koketterie, kombiniert mit samtenem (Musik)-Augenaufschlag und gleichzeitiger Selbstsicherheit in der Darbietung ihrer Lieder erlebt.

In einem Interview mit dem Boulevard-Blatt Super Illu betont Annett Louisan, dass sie die Erfahrungen mit Männern, die sie auf ihrem Album beschreibt, tatsächlich alle selbst gemacht hat: "Kleine, skurrile Geschichten passieren jedem. Man muss sie nur spüren, registrieren und aufbewahren." Das darf man wohl auch als eine Reaktion auf einen Bild-Bericht im Dezember lesen. Das Boulevardblatt hatte 'enthüllt', dass die Louisan in Wirklichkeit Häge heiße, zwei Jahre älter sei als behauptet, und dass sie ihre Songs nicht selber schreibe.

Als besonders lehrreich beschreibt die in der ländlichen Altmark nördlich von Magdeburg aufgewachsene Sängerin die Jahre nach der Wende: "Meine Mutter ist relativ kurze Zeit nach dem Mauerfall mit mir nach Hamburg gezogen. Das war eine sehr krasse, intensive Zeit, weil ich gerade in die Pubertät gerutscht bin und in meiner Naivität plötzlich in einer Großstadt stand."

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Annett Louisan

Annett Louisan,  | © laut.de (Fotograf: Tobias Herbst) Annett Louisan,  | © laut.de (Fotograf: Tobias Herbst) Annett Louisan,  | © laut.de (Fotograf: Tobias Herbst) Annett Louisan,  | © laut.de (Fotograf: Tobias Herbst) Annett Louisan,  | © laut.de (Fotograf: Tobias Herbst)

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