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Grunge existiert ja eigentlich gar nicht und wurde nur von der Journaille erfunden. Stimmt. Deshalb küren wir die besten Grunge-Platten aller Zeiten.
Konstanz (laut) - Dass Seattle rockhistorisch das Etikett 'Grunge-Stadt' verpasst bekommen hat, könnte Ende der 80er Jahre nicht seltsamer anmuten. Seattle ist eine schöne, saubere Stadt voller gut verdienender, ordentlich frisierter Menschen, die es nach Feierabend zum Wandern oder Skifahren in die Berge zieht. Früher oder später musste sich also zwangsläufig eine Gegenbewegung zum Yuppietum herausbilden.
So wählten Underground-Bands wie Nirvana, Mudhoney oder Green River schnell einen eigenen Dresscode, um sich von dieser bürgerlichen Schicht abzugrenzen: Mit Flanellhemd, zerrissenen Jeans, klobigem Schuhwerk und langen Haaren sah man original aus wie ein Holzfäller. Dass dieser Anti-Stil bald als Produkt in den Medien-Hype um Sub Pop einfloss, konnte zu Beginn freilich niemand ahnen.

Courtney Love musste sich viel anhören. Geschickt stellte sie sich im Umgang mit der Öffentlichkeit aber auch nicht gerade an. Genau eine Woche nachdem Kurt Cobain Selbstmord beging, erschien dieses Album und etablierte "die Frau vom Kurt" als Bandleaderin und Songwriterin im Musikzirkus. "Doll Parts" oder "Violet" dürften jedem geläufig sein, der sich nur etwas mit der Diva beschäftigt hat.

Wem bei Frauen im Grunge nur Courtney Love einfällt, vergisst die Babes In Toyland. Eine Verbindung mit Cobains Witwe gibt es aber dennoch: Sie spielt - inklusive mehrerer Rauswürfe - einige Zeit mit der späteren Toyland-Leaderin Kat Bjelland gemeinsam in der Formation Sugar Baby Doll. Love macht später mit Hole weiter, die Babes In Toyland zünden 1992 dank dem Album "Fontanelle" einen echten Ladykracher. Höchst geglückt gehen Grunge, Alternative und Punk hier eine wüste Ehe ein. Nicht nur musikalisch, auch optisch sorgen die drei Mädels als typische Riot Grrrls für Aufsehen: Zuckersüße Püppchen-Outfits stehen in starkem Kontrast zu bratzknalligen Klängen. Mit "Fontanelle" hinterlassen die Babes ein aggressives, energiegeladenes Album, randvoll mit noch immer packenden Songs.

Zu den Riot Grrrrls wollten sie nicht gehören und mit dem Wort 'Grunge' konnten sie auch nichts anfangen. Und genau deshalb passen die Mädels von 7 Year Bitch hier rein. Mit ihrem Zweitling "¡Viva Zapata!" kanalisierten sie ihe Punk-Wurzeln in etwas eingängigere Strukturen und versahen das ganze mit einer zusätzliche Portion Groove. Das Album entstand unter dem Eindruck des Todes zweier Freundinnen. Gitarristin Stefanie Sargent starb an einer Überdosis Heroin, die Leadsängerin der Punkband The Gits, Mia Zapata, wurde 1993 brutal vergewaltigt und ermordet. Vielleicht klingen die Songs des Albums gerade deshalb so verstörend intensiv.

Mit ihren fulminanten Live-Gigs, in denen sie schon mal oben-ohne auftreten oder mitten im Konzert zur Diskussion über die Diskriminierung der Frauen aufrufen, formen sie mit Girls-Only-Konzerten ein neues Selbstbewusstsein unter den Mädchen, das sich kurze Zeit später zur Riot-Grrl-Bewegung entwickelt. 1993 knüpfen sie Kontakt zu ihrem Idol Joan Jett und produzieren mit ihr das Debüt "Pussywhipped". Es spiegelt noch Jahre später den exakten Moment wieder, an dem die Girl-Bewegung mit Bands wie L7 oder eben Bikini Kill an ihrem Hochpunkt angelangt war.

Im Dezember 1988 kochen Kurt Cobain, Krist Novoselic und Ur-Drummer Chad Channing für lächerliche 606 Dollar und 17 Cent in Jack Endinos Reciprocal Recording-Studio in Seattle innerhalb von vier Tagen den Fond jener Ursuppe aus 60er Pop, 70er Hardrock und 80er Metal auf, die 1991 als Grunge-Welle aus dem Nordwesten der USA herüberschwappt. Auch wenn Nirvanas Debüt "Bleach" in der Rückschau betrachtet vergleichsweise holprig und stilistisch zerfahren klingt - Cobains Gespür für leidenschaftliche, kraftvolle Songs von entwaffnender Ehrlichkeit und Simplizität blitzt hier bereits unverkennbar auf. Die junge, ambitionierte Band aus Aberdeen, Washington klaut zwar noch ungeniert bei den Melvins, reichert die zähe Magma ihrer Ziehväter aus Doom-Metal und Hardrock jedoch mit einer unerhörten Prise Pop an. "About A Girl" oder das Shocking Blue-Cover "Love Buzz" offenbaren frank und frei, dass diese Punkrock-Kids im Holzfäller-Dress zuhause im Trailerpark neben Black Sabbath heimlich auch den Beatles lauschten.

Weder davor noch danach sollten die Screaming Trees je so nahe dran sein, den Durchbruch zu schaffen, wie mit diesem Album. Am Mikro ein gewisser Mark Lanegan, der seiner ehemaligen Band mit seinem unverwechselbaren Organ das gewisse Etwas verleiht. Mit rauhem Charme und songwriterischer Finesse entstanden so schöne Songs wie "Butterfly" oder "Nearly Lost You", das auch den Weg auf den Soundtrack zum Film "Singles" fand.

Die Damen von L7 durchbrachen die Flanellhemd-Männerdomäne im Frühling '92 zwar nur kurzweilig, dafür aber umso heftiger. "Everglade", "Shitlist" und vor allem die Hit-Single "Pretend We're Dead" gehören auch heute noch zum Standardprogramm einer jeden Retro-Grunge-Party.

Ihnen gelang der erste Schritt in die landesweite Aufmerksamkeit. Die U-Men galten schon kurz nach ihrer Gründung 1981 als coolste Band der Stadt. Das nicht minder coole Underground-Label Homestead (späteres Label von Green River) veröffentlichte 1984 ihre erste EP. U-Men-Sänger John Bigley stand bald als Synonym für die wildeste Rock'n'Roll-Show Seattles, in deren Verlauf er sich auf der Bühne hin- und herwarf und das Publikum zum kollektiven Ausrasten brachte. Wie viele andere wurden auch die U-Men nicht für ihre Pioniertaten belohnt und schafften nur eine einzige Albumaufnahme ("Step On A Bug: The Red Toad Speaks", 1988, allerdings in neuem Line-Up ohne Bigley). Als Referenz für den Sound mit Bigley bleiben daher die obengenannte EP sowie die Single "Stop Spinning" (1985).

Die All-Girl-Band Fastbacks sind eine der unterschätztesten US-Indie-Bands aller Zeiten. Seit ihrer ersten Single im Jahr 1981 zählen sie zum Establishment des Seattle-Undergrounds. Da der Sub Pop-Band selbst zu Grunge-Hochzeiten der große Durchbruch verwehrt blieb, luden sie die Fastbacks-Fans Pearl Jam immer wieder als Support auf ihre Europa-Tourneen ein. Der wilde Gitarrensound der Band bediente sich zu gleichen Teilen an Metal, Punk und Pop. Kurt Cobain ging mit Kim Warnick und Lulu Gargiulo zur High School und saß sogar kurzzeitig an den Drums (im Proberaum), wurde aber bald vom späteren Guns N' Roses-Star Duff McKagan abgelöst. Ihr 1987er Album "... And His Orchestra" beinhaltet die Szene-Hits "Seven Days" und "K Street" und klang poppig genug für den Durchbruch. Da jener nie kommen sollte, kann sich die Band heute über ihre zahlreichen Supportshows freuen, die sie auf eine Bühne mit Nirvana, PIL, John Cale und den musikalisch verwandten Ramones brachte.

Mark Arm und Steve Turner, die später noch mit Mudhoney für Furore sorgen sollen sowie Jeff Ament und Stone Gossard (Pearl Jam), standen dereinst im Line-Up von Green River, jener Band, die als erste Combo der klassischen Grunge-Welle ein Album veröffentlichte. "Come On Down" hieß das Teil und klingt genau wie eine Schnittmenge der beiden Combos. Der Name stammt nicht etwa von einem possierlich dahin fließenden Bächlein, sondern ist von Gary Leon Ridgway inspiriert, der als Green River Killer in Seattle sein Unwesen trieb und 49 Frauen ermordet hat. Lecker.

Schon bei der ersten Jam-Session im Sommer 1994 stimmt die Chemie in dieser hochkarätigen Besetzung. Pearl Jams Mike McCready, Alice In Chains' Layne Staley und Drummer Barrett Martin von den Screaming Trees entzünden einen düsteren Funken. Man versteht sich so gut, dass man rund zwei Monate später das erste Konzert spielt, ohne Songs vorzubereiten. Nur mit ein paar Fragmenten im Kopf geht es ins Studio, wo die erste und einzige Platte "Above" geboren wird. Bei flüchtigem Hören nur ein unspektakulärer Zwitter aus schweren Alice In Chains-Riffs und Pearl Jams Seventies-Rock-Feeling, erschließen sich die düsteren Visionen erlebter Drogenabgründe erst bei genauerem Hinhören. Mad Season nennt sich die Jahreszeit, in der halluzinogene Pilze reif zur Ernte sind. Auch wenn die Band nie über den Status eines Jam-Projekts hinauskommt, so bilden sie als solches doch einen großartigen Bestandteil des Seattle-Grunge. Eine besondere Empfehlung für Neu- oder Wiederentdecker ist die Live-Platte mit großartigen Improvisationen, die nur einem Teil der Originalveröffentlichung beilag und einen fast 20-minütigen Jam von "All Alone / November Hotel" enthält.

Nach Andy Woods Tod schrieb sein damaliger Mitbewohner, ein gewisser Chris Cornell, voller Trauer wieder erste Songs. Schwere Balladen wie "Call Me A Dog" oder ausufernde Jams wie im elfminütigen "Reach Down" wollten nicht so recht zum Soundgarden-Sound passen, womit der Weg frei war für eine wahre Supergroup der Seattle-Szene (Cornell und Cameron von Soundgarden, Ament und Gossard von Mother Love Bone sowie Gitarristenfreund Mike McCready), aus der sich später Pearl Jam formieren sollten. Cornells Duet mit einem unbekannten, schüchternen Sänger namens Eddie Vedder ("Hunger Strike") gilt noch heute als einer der atmosphärischsten Songs aus jener Zeit.

Ein Jahr nach Nevermind veröffentlichten Alice In Chains ihr zweites Studioalbum mitten rein in den angelaufenen Hype der Seattle-Szene. "Dirt" war dunkler, dämonischer als Facelift, zeigte die Abgründe von Frontmann Layne Staley richtig auf. Von den Metal-Klängen des Openers "Them Bones" bis zum kriechenden "Would" brachten die zweistimmigen Gesänge, raumausfüllende Gitarren und Staleys große Refrains das Album zu einem fließenden, gewaltigen Höhepunkt des Alice-Werks.

Wenn Bands wie Pearl Jam für die einfühlsamere Seite des Grunge stehen, dann sind Tad die bösen Zwillinge davon. Mit einem ordentlichen Wumms versehen, zeigten sich Tad mehr vom Metal beeinflusst als vom Punk oder Indie-Sound. Dazu passt auch, dass Frontmann Tad Doyle in seinem früheren Beruf als Metzger gewohnt war, mit der Axt durch die Sau zu metzeln. Nachzuhören auf Songs wie "Nipple Belt".

Beim Debüt der Melvins auf dem Major Atlantic stand ein gewisser Kurt Cobain hinter den Reglern. Mit ihrem eher schleppend-groovigen Songs prägten sie den Sound der damaligen Zeit. Mit Zitaten der frühen Black Sabbath und einer zusätzlichen Dosis Härte passten King Buzzo und Co. schon damals in keine Schublade.

Bevor Nirvana den Hype um Grunge lostraten, galten Mudhoney als die Institution in Sachen Seattle-Sound. Als Vorzeigemucker von Sub Pop war eigentlich den Mannen um Mark Arm die Vorreiterrolle zugedacht gewesen, ehe Kurt und Co. mit ihrer Popularität alles plattmachten. Auf "Superfuzz Bigmuff" regiert ein roher Sound, der in seiner Intensität danach kaum mehr erreicht wurde. Wer wissen möchte, wo sich ein Großteil der Nachfolger bedient haben, höre sich Brecher wie "Touch Me I'm Sick" an. Charakteristischerweise beginnt die Nummer mit einem authentischen Bierrülpser.

Der Tag, an dem Eddie Vedder sich nach seiner Nachschicht aufs Surfboard schwang und wenige Momente später "Alive", "Once" und "Footsteps" niederschrieb, sollte eigentlich in jedem Kalender des Rockfans dick markiert sein. Diese Songs legten den Grundstein zu Pearl Jams Debütalbum, das mit "Nevermind" die Musik aus dem amerikanischen Nordwesten salonfähig und überlebensgroß machte. Bis heute sind Pearl Jam die Stehaufmännchen des Grunge, mit Musik, die immer noch dieselbe Integrität und Brillanz ausstrahlt wie vor zwanzig Jahren.

Noch bevor jeder Holzfällerhemden zur modischen Grundausstattung ausrief, gab es in Seattle mit Andy Wood einen Sänger, dessen schillerndes Auftreten und Rockstargehabe eine große Zukunft voraussagten. Es ist ein bisschen ungerecht, dass man Mother Love Bone heute 'nur' als Ex-Band der späteren Pearl Jam-Stars Jeff Ament und Stone Gossard in Erinnerung hat. Mother Love Bone entstanen 1989, zwei Jahre nachdem sich Green River auflösten. Ein Teil dieser Band morphte in die Garagenpunk-Formation Mudhoney. Ament und Gossard gründeten mit Andrew Wood, Greg Gilmore und Bruce Fairweather MLB, der Bandname eine Anspielung auf eine ordentliche Erektion. Der charismatische Frontmann führte seine Band durch dynamischen Hardrock zwischen klassischer Stadionhymnen ("Holy Roller") und persönlicher Seelenoffenbarungen ("Crown of Thorns"). Nachdem Wood am 19. März 1990 kurz vor der angedachten Album-Tournee zu "Apple" an einer Überdosis Heroin stirbt, implodiert die Gruppe. Der Underground Seattles war geschockt und hielt eine Mahnwache am Paramount Theatre ab. Musikalisch bleiben MLB dank ihres Debüts als Heavy-Rockband in Erinnerung, die mehr mit Led Zeppelin denn mit Nirvana oder Soundgarden gemein hatte.

Nicht nur der Opener, die gesamte LP war eine einzige Offenbarung. Natürlich, "Smells Like Teen Spirit" war an Power und Druck nicht zu toppen, aber auch Songs wie "Come As You Are", "Lithium" oder "Polly" hatten diesen neuen unwiderstehlichen Groove, dieses Auf und Ab aus eher soften Strophen und Brachialrefrains, die einen fast automatisch in Verzückung versetzten. Und dies auch heute noch tun. Sogar ein Akustikklampfensong wie "Polly" birgt in seiner Slacker-Manier eine unglaubliche Intensität.

Kaum zu glauben, aber wahr: "Ten", "Nevermind" und "Badmotorfinger" erschienen alle innerhalb von wenigen Wochen im Jahr 1991. Quasi alle paar Tage wurde ein neuer Instant-Klassiker veröffentlicht. Zwei Wochen nach dem Nirvana-Überalbum stellten sich Soundgarden mit "Badmotorfinger" auf diese Stufe. Die ungeraden Taktarten und metallischen, schweren Riffs trennen sie zwar musikalisch von ihren zwei Mitstreitern, der Klasse eines "Outshined" oder "Jesus Christ Pose" tut das natürlich keinen Abbruch.
danke f d hervorragende hole-werk mit doll parts (witwe cobain halte ich nach wie vor seit 20 jahren f d bessere songwriterin als den göttergatten) und die babes in toyland.
das mudhoney album war für mich persönlich immer genau das, was nirvana in meinen augen musikalisch nicht war: originell
gott ist das lang her....
mad season, temple of the dog, soundgarden, pearl jam?
würde das nicht viel besser in die liste "langweiliges genöle an der grenze zum adult oriented rock" passen?
sancho, du gehörst für beide aussagen gepaddelt und für die erste sogar fast mehr
superfuzz bigmuff wär schon mal ein besserer kandidat für die eins gewesen
das in utero nicht dabei ist, ist echt ne frechheit. ist naemlich mit abstand das beste album der musikgeschichte (weeeeeeit aus dem fenster gelehnt)...aber wollen sie jetzt zu jeden genre eine liste machen ? das debut von selig vermisse ich auch schmerzlichst.
gebe zu kenne bis heute von Frau Courtney alias Loch auch nur exakt die beiden genannten Songs "Doll Parts" + "Violet" - aber die haben's in sich, geiler Stoff. Konnte mich trotzdem, da mir die Dame irgendwie nicht sympathisch war, nie dazu hinreißen lassen mehr von ihr zu hören.
Für mich hätte Pearl Jam auf 1 gehört, Nirvana auf 3, Habe auch die Bad Motor Finger immer gerne gehört, das waren ja praktisch (insbes. mit diesem Album) die "Progressive Grunger" wenn man so will, geht die 1 von mir aus auch in Ordnung, wär bei mir aber die 2 gewesen (wobei Superunknown irgendwo auch da rein muss)
Grunge? Das gab's tatsächlich nie. Die ganzen Bands hatten nie oder kaum was gemeinsam, außer vielleicht Seattle (toller gemeinsamer Nenner, so eine Bushaltestelle für alle). erklär mir doch mal einer, was Nirvana musikalisch groß mit AiC verbanden... Nix.
Okay, wir waren Generation X damals, aber das war's.
Der Einwand bezüglich Selig hat seine nachvollziehbaren Gründe! Ansonsten nette Liste, war ein wenig überrascht, dass ich nur so wenig Werke kenne.. von den 20 vielleicht.. 8.. Naja. Ska und Oi wäre mal ne Liste wert, da suche ich nämlich mal Klassiker zum einsteigen.
Bestes Oi-Album aller Zeiten: http://www.amazon.de/Shock-Troops-Cock-Sparrer/dp/B000028482/ref=sr_1_2?ie=UTF8qid=1317412985sr=8-2
Besten Dank mein Gutester! Join mal den Chat, whut whut. "Bleach" bei Release im Original gekauft - keiner fickt den lauti! 
true, true, Superunknown verzeichnet keinen Ausfall und ist rund wie ein .. ihr wisst schon, Apfel.
Das einzig revolutionäre damals war, dass in BRAVO und Metal Hammer plötzlich Nirvana-Poster waren, die sich von allem davor Gewesenem abhoben, dass der Maskenbildner frei hatte. Statt gepudertem Gepose gab's halt Schnappschüsse, auf denen die Band-Member aussahen, als wären sie gerade aus dem Bett gefallen.
Wo zum Teufel ist Dinosaur bzw. Dinosaur Jr.?????? Ich meine: Selbst die Melvins wurden genannt, warum nicht Dinosaur Jr.????????????????????????????????????????????????????????????????????????????
mensch labbi, so ein fauxpas von dir als gourmet und connaisseur?
mascis und barlow sind ja echte dinos, sprich eine elterngeneration vor den grungekids.
echte (noise inspirierten) indie-bands aus den 80ern a la hüsker du, butthole surfers, meat puppets, big black, birthday party, sonic youth und co.
jene götter der frühgeborenen, die nirvana und co den weg bereiteten, in ihren fußstapfen zu weltruhm zu gelangen.
stummerzeuge : Neben dem schon genannten Shock Troopers aufjeden noch die self-titled der jungs. dann die greatest hits 1 2 von cockney rejects und die Tell us the Truth und die That's Life von Sham 69. Dann hasse schonmal das Classics-Paket. Bei Ska ist das nicht so einfach. Fang mal mit Sachen wie Prince Buster, Skatalites, Byron Lee and the Dragonaires,Derrick Morgan oder Desmond Dekker an. Danach vllt. sowas wie The Specials, Madness, Bad Manners, Bodysnatchers. Uptones, Toasters, Rancid, Sublime etc. etc....
Rancid, Sublime und Operation Ivy habe ich schon.
Wow, ey - Danke für die ganzen Tipps, dass muss ich jetzt erstmal aufarbeiten!
Ich finde die Liste ja recht nett und polarisierend wie man sehen kann. Aber sehr geehrter Herr Kubanke, dass dir, dem verfechter eines Ziggy Stardusts, eines Lou Reeds, sei es nun solo oder mit VU, einem Anhänger eines genialen wie verschrobenen Genies a'la Herrn Cale, ein Fauxpas passiert den "Godfather Of Grunge" in keinsterlei Hinsicht in deiner Liste zu erwähnen und so zu übergehen?
"Freedom" bzw. das umstrittene "Mirrorball" hätten sich demnach schon in die Liste einreihen müssen.
das ist natürlich ein nicht gerade unberechtigter einwand.
ich hab bei der liste diesmal nicht mitgemacht. das soll aber keine ausflucht sein, gunde.
auf onkel neil, wäre ich diese woche 'wald vor lauter bäumen'-mäßig gar nicht gekommen.
gute idee.
dann müsste als ganz fettes beispiel schon die "arc/weld" sein, oder?
...na vielleicht bekommt der kanadische halbgott ja mal eine eigene liste....

[quote:7f6be024d0="MannBeißtHund"]
Melancholie, Verzweiflung, Lethargie, verwirrte Lyrics, fast nur lahmarschige Songs[/quote:7f6be024d0]da waren noch ein paar unbekannte bei. habe bis zur 1 die nennung soundgardens vergessen und dabei auch wohl nur an superunknown gedacht. aber das wäre wohl zu abgeschmackt gewesen, oder?
Selig als Grunge zu empfinden, alle Achtung. Und Puddle of mud (honey) ist zwar lustig, aber unwichtig und unkreativ. So ne Liste ist ja sowies subjektiv. Und Grunge ist in der Tat ein sehr Schwamiger Begriff. Die wichtigsten Sachen sind ja grob dabei, in welche Reihenfolge ist an sich egal. Für mich ist "nevermind" die beste und wichtigste Scheibe. Und ich finde schon das Alice in Chains dazu gehören. Alles nicht so wichtig, diese "5555 beste soundsoplatten" sind ja eher überflüssig
Selig als Grunge zu empfinden, alle Achtung. Und Puddle of mud (honey) ist zwar lustig, aber unwichtig und unkreativ. So ne Liste ist ja sowies subjektiv. Und Grunge ist in der Tat ein sehr Schwamiger Begriff. Die wichtigsten Sachen sind ja grob dabei, in welche Reihenfolge ist an sich egal. Für mich ist "nevermind" die beste und wichtigste Scheibe. Und ich finde schon das Alice in Chains dazu gehören. Alles nicht so wichtig, diese "5555 beste soundsoplatten" sind ja eher überflüssig
Hm, doch. Genau so wie Iron Maiden mit "No Prayer For The Dying" und Anthrax mit "Sound Of White Noise".
Donnerwetter, wusste gar nicht dass Grunge so groß ist. Ich hätte nicht gedacht dass es überhaupt 20 Grunde-Alben insgesamt gibt, geschweige denn 20 der BESTEN Grunge-Alben. Ich dachte "Grunge" wäre dass Geräusch gewesen was es gab als sich Kurt Cobain die Schrotflinte im Mund abgedrückt hat.
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