- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
Mit großem Trara angekündigt, wollte der öffentlich-rechtliche Rundfunksender SWR2 heute Morgen zum ersten Mal eine Sendung als "Open Content" publizieren. Nun steht das ernüchternde Ergebnis im Internet: Ein halbstündiger Beitrag über Netlabels. 64 kbit/s MP3 oder Realaudio. Bearbeitung verboten. Kommerzielle Nutzung verboten. Offen ist anders.
Stuttgart (rai) - "Open Content" ist ein heiß diskutiertes Trendthema. Sicher: nicht erst seit gestern, sondern bereits seit vielen Jahren. Spätestens mit den durchschlagenden Erfolgen freier Software wie dem Internetbrowser Firefox und freien Inhalten wie im Online-Lexikon Wikipedia ist das Thema salonfähig geworden.
Hintergrund ist die These, dass die in den meisten westlichen Ländern geltenden restriktiven Urheberrechtsgesetze die Verbreitung und kreative Weiterentwicklung von Wissen und Ideen drastisch einschränken und so den Fortschritt von Kunst, Kultur und Wissenschaft massiv behindern.
Seit einiger Zeit schon gibt es die Forderung, dass die öffentlich-rechtlichen Sender ihre mit Jedermanns GEZ-Gebühren finanzierten Erzeugnisse auch Jedermann im Internet zur freien Verfügung stellen sollen. Freie Inhalte für freie Bürger.
Wenn man schon, so das Argument, Zwangsgebühren zu entrichten habe - etwa für Internet-PCs - dann wolle man die mit diesen Mitteln produzierten Inhalte auch im Internet beziehen und mit ihnen machen dürfen, was man wolle. Bezahlt ist schließlich bezahlt.
Ein einleuchtendes Argument, dem etwa die britische BBC längst gefolgt ist. Schon seit 2005 stellt der britische Sender weite Teile seiner Archive im Internet zur freien Verfügung.
Nur zweieinhalb Jahre später möchte auch der Südwestdeutsche Rundfunk (SWR) Open Content machen und kündigte vollmundig an, eine "SWR2 Wissen-Sendung über Netlabels zur freien Verwendung im Internet" anbieten zu wollen.
Seit heute morgen ist das Ergebnis zu bestaunen: Ein 30-minütiger Radiobeitrag, in dem eine nette Märchenonkelstimme plaudert, über Netlabels wie Thinner oder Pulsar Records und Musiker wie den Braunschweiger Cappuccino, die freie Musik im Internet anbieten.
Doch gelernt hat der SWR von den Aktivisten offenbar nichts. Die Sendung ist in miserabelster MP3-Qualität, wahlweise als proprietärer RealAudio-Stream zu haben. Zudem steht das, was als "Freier Inhalt" angekündigt wurde in Wahrheit unter einer maximal restriktiven Creative Commons-Lizenz. Die kreative Weiterbearbeitung ist ebenso streng verboten wie eine kommerzielle Nutzung.
Open Content ist ausdrücklich etwas anderes. Die Wikipedia weiß: "Freie Inhalte, oft auch mit der englischen Bezeichnung Open Content tituliert, sind Texte, Bild- und Tonwerke, die ohne Zahlung von Lizenzgebühren bearbeitet, weiterverbreitet und gewerblich genutzt werden dürfen." Den SWR-Beitrag dagegen müssen die Internetbetnutzer nicht nur - per GEZ-Zwangsgebühr - bezahlen, sie dürfen ihn auch nicht weiterbearbeiten, von einer Benutzung in kommerziellem Rahmen ganz zu schweigen.
Die mit großem Presserummel angekündigte Aktion ist wohl nicht mehr als ein Feigenblatt, mit dem die öffentlich-rechtlichen Rundfunker ihre Internet-Expansionsgelüste zu rechtfertigen versuchen. Dank ihrer reichhaltig sprudelnden GEZ-Mittel wollen sie dort in naher Zukunft kräftig investieren. Privatanbietern wie laut.de, die sich mit schäbiger Werbung über Wasser halten müssen, bleibt da nur neidvolles Staunen.
http://mp3.swr.de/swr2/wissen/podcast/swr2_wissen_20080141_unabhaengigkeitserklaerung.6444m.mp3
Wird langsam wirklich Zeit die GEZ abzuschaffen!
Wie die öffentlich-rechtlichen dann finanziert werden sollen, ist mir, ehrlich gesagt, scheissegal. Ich werds jedenfalls überleben, wenn sich in der U-Bahn zu den Motz- und Straßenfeger-Verkäufern noch weitere zwielichtige Gestalten gesellen, die nach etwas Kleingeld für die SFB-Pensionsfonds oder etwas zu essen für die hungernden ZDF-Frühstücksdirektoren fragen.
sehr gut laut.de
wird zeit die schwarzen schafe in der pseudo open content/open source-landschaft zu benennen und so unter druck zu setzen. ich hoffe mehr leute nehmen sich dieses themas an und zwingen die öffentl rechtlichen zu mehr öffentlichkeit in ihrem angebot.
wenn man schon die normalen internet user (die wohl mehrheitlich NIE ein angebot der öffentlich-rechtl stationen wahrnehmen - weil schrott, unbedeutetend etc.) zur kasse bitten will
Naja was die Tonqualität betrifft... erinnert sich eigentlich noch jemand an die ersten laut.fm-podcasts?
"Privatanbietern wie laut.de, die sich mit schäbiger Werbung über Wasser halten müssen, bleibt da nur neidvolles Staunen."
Was soll dieser Ton laut.de?? Gebt ihr so wenig auf eure eigene Existenz?? Ich glaube Werbung ist zwar nur ein Mittel zum Zweck aber dennoch irgendwie wichtig fuer uns alle, die wir laut.de geniessen...
viele Gruesse aus Brisbane
Kilrory
Ob dieses Geheules bin ich schon sehr gespannt, wann wir denn mit laut.de-Inhalten in freier Lizenz rechnen können. 64kb und ND sind zwar nicht schön, aber noncommercial ist schon in Ordnung, wer freie Inhalte nutzen und/oder remixen will hat gefälligst das Ergebnis auch frei zur Verfügung zu stellen. Die ÖR-Sender sind nicht die Gratis-Inhaltslieferanten für kommerzielle Angebote wie "The Kings Of The Annoying Flash Advertising" aka laut.de.
Ich frage mich nur wie lange es dauert bis die Mäddels aus meiner Stufe Open Content Buttons und Free the Mp3 T-Shirts tragen...ist ja nicht so als wenn die taktik nicht schon funktioniert hätte um neuen Möglichkeiten die Luft abzuschneiden.
Großartig einseitiger Artikel. Logik erkenne ich in dem Argument, man zahle ja GEZ-Gebühren also müsse man auch mit dem Programm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks machen können was man wolle, beim besten Willen nicht. Seit wann darf man denn das über die "traditionellen" Wege verbreitet Programm am besten noch kommerziell nutzen. Tut mir leid, das ist Schwachsinn.
Das Vorhandensein des funktionierenden öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist Voraussetzung dafür, dass es privaten Rundfunk erst geben kann und darf (mehrfach durch das BverfG festgestellt). Das es Tendenzen im ö.-r.-Rundfunk gibt, sich dem Niveau der meisten privaten Angebote anzunähern ist traurig und muss diskutiert werden. Es stellt jedoch die Institution ö.-r. nicht in Frage.
Das Gejammer der Privatenanbieter ist groß, gerade wo es um das Internet geht. Verständlich, kann ich doch ein zumeist werbefreies und breites Angebot des ö.-r. nutzen. Die GEZ-Gebühren bezahlt man auch schon für die Streaming-Angebote und Webseiten wie tagesschau.de.
Zu beachten ist auch, das es sich beim Internet um einen relativ neuen Bereich handelt, für den noch keine umfassenden Regeln festgelegt wurden. Ich sehe aber nichts negatives daran, wenn das ö.-r. seinem Grundversorgungsauftrag nachkommt, und auch den Menschen Zugang zu einem breiten Informationsangebot verschafft, die hauptsächlich auf das Internet setzten. So gesehen ist es sogar die Pflicht der ö.-r. ihren Auftrag auch im Internet zu erfüllen. Nebenbei sollte man ebenfalls bedenken, die ö.-r. haben eine Rundfunklizenz, sind einem breiten Regelkatalog unterworfen. Seiten wie die eines namhaften Springer Blättchens, das sein "Angst, Hass, Titten und der Wetterbericht" Angebot nun gerne noch mit bunten bewegten Bildchen im Netz aufpolieren möchte nicht. Ein Feld in dem Handlungsbedarf besteht.
Der Artikel hier ist purer Populismus (scheint zur Zeit "in" zu sein -> Hessen), logisch inkonsistent. Hier spricht die Angst, mit dem Angebot des ö.-r. nicht mithalten zu können.
Leute, klagt gegen diese ungerechtfertigte PC-Gebühr!
Ich wollte nie und will keinen "Rundfunk" übers Netz. Ich war VORHER im Netz und habe wie jeder andere auch, meine Daten passwortgeschützt, wenn ich nicht wollte dass unbefugt / unbezahlt darauf zugegriffen wird.
Aber es geht hier um fette Kohle und Kontrolle - sucht mal, mit wieviel die Franzosen auskommen, 8000 Millionen pro Jahr brauchen die jedenfalls nicht.
Ziemlich unqualifizierter Artikel, meiner Meinung nach. Schon deswegen, weil der Autor anscheinend nicht zwischen Nachricht und Meinung trennen kann.
Zur Info:
1. CC ist auch in einer restriktiven Version weit besser als "All rights reserved".
2. MP3 ist genausowenig ein freies Format wie Real Audio.
3. Eine abschließende Definition von "Open Content" gibt es nicht. Erst recht nicht bei Wikipedia, die ja auch nur anderswo abschreiben.
Davon abgesehen verstehe ich nicht, wieso der Artikel ausgerechnet diejenigen Redakteure angreift, die nach Meinung des Autors noch am ehesten das richtige tun, nämlich die mit "Zwangsgebühren" bezahlten Inhalte auch unter freie Lizenzen zu stellen.
Sorry, aber das war nichts.
Hoho, die öffentlich-rechtliche Lobby schlägt mal wieder zu. Nach Radio und Fernsehen soll jetzt auch noch das Internet "grundversorgt" werden, für wen genau soll das gut sein ausser für die Sender selbst, die weiter fröhlich expandieren. Gerade im Internet gibt es doch nun mehr als genug Quellen zur Information. Und nur weil es dort keine Regeln gibt heisst das ja noch nicht, dass fadenscheinige Alibiangebote in mieser Qualität nicht kritisiert werden dürfen, gerade wenn man den "Bildungsauftrag"
ernst nimmt, den diese Anstalten sich auf ihre Fahnen schreiben.
Und was soll bitte die "Grundversorgung mit breitem Informationsangebot" sein? Die Neujahrsansprache des Bundespräsidenten? Lächerlich. Die sogenannten öffentlich-rechtlichen Sender haben ne viel zu starke Lobby entwickelt, für eine wirkliche "Grundversorgung mit Informationen" bräuchten die doch nicht mal die Hälfte ihres derzeitigen Budgets, die Millionen verschleudern die doch für Harald Schmidt und noch ergeblich schlimmere Gestalten und Sendungen. Das man angeblich mündige Bürger dazu zwingt Fernsehsender zu bezahlen ist vom Prinzip her blanker Hohn, da bezahlen dann die noch halbwegs vernünftigen dafür, das der RTL-Glotzer mal versehentlich in die Tagesschau reinzappt oder was? Gott sei dank hab ich kein Fernsehen.........
Soviel ich weiß, lassen sich die groß angekündigten CC-Angebote des NDR-Fernsehens auch nur als Video fürs Handy runderladen. Wer die Beiträge von Zapp und Extra3 kopieren und weitergeben will, muss halt den Real-Stream mitschneiden und ins Netz stellen.
Das hätten doch die OpenSource-Vertreter heute morgen ja auch machen können: Kassettenrekorder anschmeissen, mitschneiden und das ganze digitalisieren und ins Netz stellen. Dann machen 30 Minuten halt 300 MB Speicherplatz aus, wenn man CD-Qualität haben will. 
ernst nimmt, den diese Anstalten sich auf ihre Fahnen schreiben.In letzter Zeit häufen sich Berichte, die keine Nachrichten sind, sondern Kommentare. Die persönliche Meinung eines Redaktuers sollte außen vor bleiben, Berichterstattung neutral.
laut.de wird populistisch. Bitte keine Rechtfertigung!
Irgendwie ist mir nicht klar, was der Artikel soll.
Eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt hat eine Sendung unter einer CC-Lizenz veröffentlicht, ok es wurde die restriktivste Variante gewählt aber immerhin.
Ich finde das lobenswert und freue mich.
Der Autor unterscheidet nicht zwischen Open Source und Open Content, auf einmal kommt die böse GEZ ins Spiel, die Urheberrechtsabgabe auf PCs muss erwähnt werden, die BBC (die auch keinen Open Content im engeren Sinn produziert) muss herhalten um das thematische Durcheinander perfekt zu machen. Irgendwie hab ich den Eindruck, der Autor hat nicht den Hauch einer Ahnung von dem was er schreibt, bzw. was er sagen möchte.
Nebenbei bemerkt gibt es keine eindeutige und allgemeingültig Definition von Open Content. Die Diskussion ob die restriktivste Varainte der CC Open Content ist, oder nicht ist nicht neu. Frühere Version des Artikels auf Wikipedia lauteten entsprechend anders.
Über diese Armada von GEZ Schleimern hier, kann ich nur Lachen, haha!
mit diesem artikel hat sich der schreiber doch selbst blamiert.
natürlich ist die sendung (auch) für das fachpublikum, doch dürfte für "uns" diese sendung nicht unbedingt produziert sein. hat sich einer der kritiker vielleicht einmal darüber gedanken gemacht wer diesen sender "swr2" überhaupt hört?
täglich schalten im schnitt 240.000 hörer rein und ich bin mir sicher, dass nicht einmal 10% davon überhaupt wissen was ein "netlabel".
und überhaupt, meckern kann jeder - wie wärs mit besser machen?
Wer sich darüber beschwert, dass der SWR die "BY-NC-ND"-Lizenz gewählt hat (nichtkommerzielle Nutzung - keine Bearbeitung), der vergisst, dass so gut wie alle Netlabels selbst unter genau dieser restriktiven Lizenz publizieren. Dem SWR, der das Netlabel-Material für einen eigenen Beitrag verwendet, bleibt also gar nichts anderes übrig, als dieselbe restriktive Lizenz zu nutzen.
Das "nichtkommerziell"-Attribut wird übrigens auch innerhalb der CC-Entwicklergemeinde viel diskutiert, weil es sehr viele Fragen offen lässt - zum Beispiel, ob öffentlich-rechtliche Sender überhaupt Netlabel-Musik on air spielen dürfen (obwohl die mir bekannten Netlabels es bisher immer sehr begrüßt haben, wenn ihre Musik im Radio lief). Dass sich der SWR mit der Sendung "blamiert" hätte, will mir jedenfalls nicht so recht einleuchten.
mfg: hardy röde/ öffentlich-rechtlich, alder/ http://www.br-online.de/bavarianopen
danke hardy, das hätte ich nicht besser schreiben können...
zu den cc-lizenzen ist noch zu sagen, dass jede der bedingungen, nach schriftlicher genehmigung durch den rechteinhaber, aufgehoben werden kann.
so soll es also auch schon netlabels geben, die in ihren lizenzbedingungen explizit dj's und radiostationen die öffentliche aufführung genehmigen...
Was spricht eigentlich dagegen die ÖR in Pay-TV umzuwandeln? Wenn man alles sehen und hören will, bezahlt man die derzeitige GEZ Gebühr. Wenn man sich die ARD schenken will, stattdessen ARTE, BR Alpha oder was auch immer haben will, entsprechend weniger. So wäre jedem Interessenten Genüge getan.
Die ÖR produzieren auch genug Trash und senden Wiederholungen bis zum Abwinken.
Übrigens: Interessante Dokus gibts auch bei VOX.
ohja... und v.a. so qualitativ hochwertige 
btw. pay-tv bei den ör...wäre der tod aller spartensender der ör. und gerade diese stehen qualitativ über allen anderen, was das dt. tv zu bieten hat!
Ohja, dein Beitrag darf ja mal wieder nicht fehlen.
Vox bringt gute Dokus. Die haben die ganze Doku-Reihe der BBC oder NZZ- Dokus übernommen. Hochinteressante Themen. Aber wenn man prinzipiell die Privaten abstempelt, kann man das natürlich auch nicht wissen.
Ich habe geschrieben, wer sich dafür interessiert kann es ja abonieren. Ich würde das wahrscheinlich auch machen, dafür ein paar Dritte und das ZDF weglassen. Auch sehe ich nicht ein (obwohl ich sie empfangen kann) das ich Gebühren für die aufgeplähten Digitalkanäle von ARD und ZDF berappen soll.
btw. gerade die hier zu kommentierende "journalistische" arbeit zeigt doch, wie wichtig es ist, dass auch noch überparteiliche und nicht privatfinanzierte medien in deutschland einem breiten publikum "zugemutet" werden sollten/müssten.
[fr.m. /wdr]

Edit: Kannst du nicht erst warten, bis ich auf deinen vorhergehenden Unflat geantwortet habe?
Habs schnell geschrieben, da kann schon mal ein Fehler passiert sein. Werde dich das nächste mal im Fußball-Thread aufmerksam machen, wenn man für deine Beiträge erst mal die Fehler selektieren und dann den Rest noch in einen begreiflichen Zusammenhang bringen muß. 
es war doch auch eher augenzwinkernd gemeint 
darüberhinaus...es sind drei fehler.
ja ok... bayern alpha ist bildungsfernsehen. phoenix hochwertiger politjournalismus.
hat nichts miteinander zu tun. ARTE ist hochwertiges kultur-tv mit einer völkerverbindenden note.
3sat ein gemeinschaftsprojekt von sr, orf und ard/zdf.
gerade die dritten programme sind als gegengewicht für schlecht gemachten lokaljournalismus aka freier sender irgendwas oder center.tv oder die boulevardseken regionalfenster von sat1 und rtl sehr wichtig.
die mär...die öffentlich rechtlichen würden geldverbrennen ist einfach dahergesagt. qualität hat jedoch leider auch ihren preis.
mein argument, dass viele spartensender schließen müssten, konntest du jetzt nicht entkräften, stattdessen kam egoistischer kram, der nicht viel aregumente beinhaltete.
Ja klar. Du mußt ja so schreiben, als quasi WDR Mitarbeiter. Ich habe von dir auch nichts anderes erwartet. Gerade die 3. überbieten sich mit Wiederholungen. Filme, Beiträge, Dokus wiederholen sich z.T. innerhalb einer Woche.
Hey, die Zeiten terestrischen Antennenfernsehens sind vorbei. Da muß nicht jedes Bundesland mehr ihr eigenes Programm haben.MDR+ORB, HR+WDR, SWR+SR, NDR+RB - wo ist das Problem?
Und: Qualität eines Fernsehprogramms besteht nicht nur aus Dokus und gutem Journalismus. Und das selbst bei letzterem die ARD zuweilen arg daneben liegt, beweisst z.B. die Sache mit den ungerechtfertigten Dopingvorwürfen der Langläufer und Biathleten. Da ist man ja noch rechtzeitig in klassischer RTL-Manier zurückgerudert, bevor es ein Verfahren an den Hals gegeben hätte.
Zum Letzten von dir: Sind X Sendeanstalten mit X Verwaltungen, X Symphonieorchestern usw, usf. keine Fakten zum Kostensparen? Ich seh da keineswegs Populismus.
natürlich gibt es einsparpotential.
aufgeblähte produktionen, die sich einzig mit quotendruck begründen lassen, halte ich teilweise auch für vollkommen deplatziert.
eigenständigkeit im regionalfernsehen wird hingegen vom konsumenten, also dem zuseher in der mehrheit gewünscht.
einen journalistischen fehlgriff, wie das von dir aufgeführte doping beispiel bei den biathleten nun als argument gegen gez gebühren aufzuführen...arg daneben. schon aus dem grund, dass unparteilicher journalismus auch nie unfehlbar sein kann! (wäre auch eher unmenschlich, wenn dies so wäre!)
kommerzielle sender sparen sich hingegen vollkommen investigativen (sport-)journalismus. ob das nun besser ist... (???)
und nein..ich bin quasi kein wdr mitarbeiter, sondern liefere nur auftragsarbeiten...freie mitarbeit. das geschieht auch für produktionsfirmen, die dann an rtl o.ä. liefern. das ist das geschäft

Format
Homepage: