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Die Ohrwürmer des Grauens wollen euch nicht aus dem Kopf? Wunderbar! Mit unserer Liste der übelsten Sommerhits geben wir eurem Affen Zucker.
Palma De Mallorca (laut) - Die Sonne scheint, keine Wolke versperrt den Blick auf das tiefe Blau des Himmels. Vögel zwitschern, Wasser plätschert, eine große Harmonie macht sich im Körper breit.
Und auf einmal: "Bamboleo"! Das kann einem den schönsten Tag versauen. Es ist Sommerzeit, und Sommerzeit ist Sommerhit-Zeit. Allerorten fahndet man nach dem Hit der heißen Saison.
25 Sommer-Plagen
Dabei kommt meistens Mist heraus. Als leidenschaftliche Schmierfinken haben wir selbstredend einen Heidenspaß daran, für euch die schlimmsten 'Sommerhits' aller Zeit zusammenzustellen.
"Ah digga ding ding ding digga ding ding ding", dazu ein langweilig produzierter Easy-Listening-Beat, ein paar Hupen, Ärsche, Wasser, Strandbar - fertig ist ein Sommerhit inklusive Video. Dagegen hilft nur Death-Metal, ein Keller voller Gleichgesinnte, Killerspiele und viel Schnaps!
Hauptsache Bumms-Bass, Samba-Beat und heiße Schnecken, die mit dem Arsch wackeln: Ein Sommerhit ist geboren! Juhu! "La Bomba" war 2000 so ziemlich überall in den Top 10 vertreten und wurde dreimal neu aufgelegt - mit erneuten Chartplatzierungen. Man möchte verzweifeln ... Immerhin tanzt die Strichdame links unten mit, damit wir alle die wahnsinnig komplizierte Choreografie lernen können. Geilo!
Für dieses Lied gehört Shakira geohrfeigt. Mehrmals. Täglich. Dafür, dass sie die Radiostationen über Wochen mit diesem langweiligen Track vollgemüllt hat, dafür, dass der Song auch noch offizielles WM-Lied geworden ist und vor allem dafür, dass wir ihn die nächsten Jahre garantiert immer wieder hören müssen.
"Oh, Mamacita, I'm going crazy / Oh, Mamacita, she blows my mind!" Mööööp! Tempus-Fehler! Besagtes Hirn muss längst rausgeblasen worden sein, vergeudet man eine Soul-Stimme, wie sie Mark Medlock eigentlich einmal besaß, an derlei billigen Seicht-Strandpop. Zweifellos haben alle Beteiligten ein bisschen zu viel Sonne abgekriegt. Der eigentliche Skandal liegt ja darin verborgen, für den Dreh dieses Kothaufens von einem Video extra nach Miami geflogen zu sein.
Der Name ist Programm, der Song-Titel Lebensmotto. Ein absoluter Mallorca-Klassiker, auf den sicherlich schon jeder sonnenverbrannte Bierwanst mit Sangria in der Hand völlig steil gegangen ist und sich die Stimmbänder wund geschrieen hat. Party, Palmen und Bier sind garantiert, das mit den Weibern ist zweifelhaft, zumindest wenn man sich DJ Abschleppdienst nennt. Oder es klappt gerade deshalb ...
"Ich hab die Füße im Wasser und den Arsch im Sand ... Das Schöne an diesen Mallorca-Hits ist ja, dass man, egal wie zugedröhnt man auch sein mag, egal in welche Hemisphären man sich geschossen hat, diese Texte immer noch mitgrölen kann. Der Text ist idiotisch und meist unkreativ, über die Plastik-Beats zu schimpfen, damit sollte man gar nicht erst anfangen, weil das sonst keine Ende nähme. Die Kunst liegt wirklich darin, dass eine Disse mit über 1000 Ballermännern den Song nach 20 Sekunden auswenig mitsingen kann.
"Du zeigtest mir den großen Bär, Du mochtest mich sehr. Und ich Dich ganz gerne" - der Rest ist Geschichte. Wackels Peter nimmt wirklich kein Blatt vor den Mund. Und weil der Song so erfolgreich war, nahm er ihn praktisch identisch ein Jahr später noch einmal auf. Der Titel des Folge-Tracks: "Ich Weiß Jetzt Wieder Wie Du Aussiehst". Gleiche Story, bzw. selber Stumpfsinn nur noch eine Schippe fieser. "BESOFFEN! schalalalalalalaaa ..."
Dass muss man sich mal geben! Eine blonde Trulla mit Sauerkrautfransen auf dem Kopf singfaselt etwas von einer Sonne in Jamaica. Ein Planet namens Sonne gehen Jamaika? FALSCH! "Sun of jamaica, the dreams of malaika." eigentlich haben die Jungs von der Goombay Dance Band sich nur versungen, denn es müsste "dreams of malaria" heißen. Anders ist dieser Schwachsinn nicht zu erklären.
Als man dereinst einen volltrunkenen Rock-am-Ring-Fan sah, der voller Entzücken jedes weibliche Wesen mit "Wenn ich Dich seh, dann denk ich an ein Auto, denn dein Huuuupen sind so wunderschön" vollgegrölt hat, waren alle begeistert. Der ist ja wohl mega-kreativ! Na von wegen. Die Pfeife hatte einfach nur seinen Sonnenstich aus Mallorca noch nicht auskuriert, bzw. ihn am Ring ausgebaut und mit entsprechend Sprit vervollständigt. Bei diesem Song gibts genau drei Möglichkeiten: Entweder man lacht, man betrinkt sich und lacht dann - oder man fängt an zu heulen.
Da waren doch Drogen im Spiel. Ganz bestimmt. Diese penetrante Blockflöten-Melodie ist nicht anders zu erklären – und eigentlich auch nicht anders zu ertragen. Umso erstaunlicher, dass der Song immer noch durch die Radiolandschaft geistert und etwa 300 mal gecovert wurde.
Mit Schlagern ist es so eine Sache: Man liebt sie oder man hasst sie. Eigentlich kann Rudi Schuricke nix dafür, dass jeder, aber auch wirklich jeder von Peter Kraus über G.G. Anderson bis zu den Flippers meinte, diese Italiensehnsuchtsschlulze wieder und wieder trällern zu müssen. In ihrer Omnipräsenz: schauderhaft. Der Text stammt übrigens vom Siegel. Noch nicht Ralph, sondern Ralph Maria. Das war der Vater.
Aus Madonnas "Holiday" und Cliff Richards "Summer Holiday" zusammen geklaubtes Liedlein namens "Holiday Rap" stammt aus der Zeit, als Typen in Bundfalten-Hosen und Schnäuzer meinten, ein bisschen Gefasele reiche, um rappen zu können. Verbrochen haben das die zwei Käsebuben Lucien Witteveen und Sven van Veen. Der eimne nannte sich MC Miker G, der andere DJ Sven. DJ Sven! Fast so gut wie DJ Bundeskanzler. Apropo: Hol mir mal nen Flasche Bier!!!1
1996 wars, als ein paar besonders debile Zeilen durch den Äther wandern: "As we get close you whisper 'coco' I hold you in my arms and you say 'jamboo'." Damals musste man sich zwar noch nicht mit George W. herum ärgern, aber dieser Mr. President war mindestens ganauso erbärmlich ...
Kaoma ist ein Kaff in Sambia. Kaoma ist aber auch der Name eines Projektes, das 1989 von Paris aus seinen Siegeszug rund um die Welt antrat. Der Songtitel ist auch gleichzeitig der Name eines Tanzes, bei dem man seine primären Geschlechtsmerkmale gegeneinander reibt. Mit dem Baden von Lämmern hat das alles nichts zu tun. Leider.
Verstehe einer mal das Phänomen Vengaboys. Überhaupt: Eurodance ... völlig unerklärlich. Aber es funktioniert seit Jahren schon und kein Ende in Sicht. "Wow we're gonna have a party / wow in the mediterranean sea." Meinetwegen, aber dann bleibt gefälligst auf Ibiza, und hört auf, uns mit diesem Gedöns zu quälen.
Die Quintessenz der Bobo'schen Lyrics bei diesem Song lautet: "And when you think about tomorrow, say yo!" Neben der stets präsenten Grenzdibilität in René Baumanns Texten nervt dieser Tune mit einer an Impertinenz grenzenden Eingängigkeit, die nur noch von der Künstlichkeit der Bläser übertroffen wird. In den nächstbesten eidgenössischen Lokus damit!
"I'm a Barbie gööörl in a Barbie wöööööö-hööööööö-höööörld!" Beim zweifelhaften Genuss des Videos lasse man bitte Vorsicht walten: Zum Ohren- gesellt sich da schneller, als man denkt, der Augenkrebs. Die einzige Daseinsberechtigung für diesen unverdaulichen Quark lieferten Eläkeläiset mit ihrer grandiosen Finnenpolka-Version nach. "Humppa, Barbi!"
2003 litt Deutschland unter einer unglaublichen Hitze. Was macht man als Dummbatz des Sommers? Genau, man singt darüber, dass man nach Süden der Sonne hinterher fährt, obwohl in den einschlägigen Urlaubsregionen des gemeinen Teutonen die Quecksilbersäule lange nicht so hoch stieg wie hierzulande. Buddy und seiner Welle konnte man kaum entrinnen. Leider.
Zwei ältere spanische Herren singen über eine Flamencotänzerin. So weit, so flach. Zusammen mit einigen leicht zu lernenden Tanzschritten war das aber genau die Flachheit, die man braucht, um sich mit einem Song 37 Wochen in den Charts zu halten. AAAAIII!!
Bellini ist der Name des Kapitäns der brasilianischen Weltmeistermannschaft von 1958. Das heißt aber noch lange nicht, dass die Köpfe hinter dem gleichnamigen Projekt auch aus Südamerika kommen. Die stammen nämlich aus Deutschland, lassen zu ihrem Bummsbeat-Eurodance ein paar ansehnliche Schönheiten tanzen, fertig ist der Welthit. Wir leiden immer noch. Meldungen, dass ebendieser Titel am Scheitern der Selecao schuld ist, sind nur Gerüchte. Oder?
Am 7. Juni 2004 war es endlich so weit: Die Welt wurde Zeuge der ersten moldawischen Nummer eins in den deutschen Singlecharts. Wenn von "Ma-ia-hii, Ma-ia-huu, Ma-ia-hoo, Ma-ia-haha" die Rede war, meinen die Jungs von O-Zone auf Deutsch ungefähr so viel wie "Noch mehr hii, noch mehr huu, noch mehr hoo, noch mehr haa haa" ... alles klar?
Wer hat eigentlich da die Türe zur Geschlossenen offenstehen lassen? Der "Ketchup Song" aka Asereje samt dämlichen Dance-Moves war 2002 das Maß aller Undinge. Vorher und danach nie wieder in Erscheinung getreten, kreierten drei spanische Senoritas den unmöglichen Ohrwurm des Jahres.
Mehr als "A la la la long a la la la long long li long long long" muss man zu diesem Kunstwerk gar nicht sagen. Außer vielleicht, dass die Coverversion von Mark Meldock und Mehrzad Marashi eine unfreiwillige Komik besitzt. Oder warum sollten sich zwei Männer die folgenden Zeilen ins Ohr flüstern? "I want to make you sweat sweat till you can sweat no more, and if you cry out I'm gonna push it some more!" Ui ui ui ...
Marie-José van der Kolk gaukelt uns seit 1998 vor, dass hier spanisches Temperament im Spiel sei. Mit "Bailando" stanzt die Blondine die Definition des Eurodance in die Annalen der Musikgeschichte. Tanzen (bailando) soll man zu diesem Song. Vielleicht nicht die schlechteste Art, dem ganzen Irrsinn zu entkommen ...
Das ist die Band, wegen der sich die Jungs von Pur umbenennen mussten. Die Österreicher von Opus haben ein Doppelpack an den Start gebracht: Sowohl der Text als auch das Video zu "Live Is Life" rasieren den guten Geschmack klar unter der Grasnarbe. Blöder gehts nimmer. Der Song ist eine Live-Aufnahme, die es fast nicht auf einen Tonträger geschafft hätte. Der erste Take ging in die Hose, weil das Aufnahmeband zu Ende war. Beim zweiten hat es dann hingehauen. Der Anlass für das damalige Konzert im burgenländischen Oberwart: das elfjährige Bestehen der Gruppe: Helau, Alaaf!!
Platz 25-15 bestehen aber größtenteils aus 'undergroundigen' Ballermann-Liedern, die ich noch nie gehört habe...da gibts ja wohl mehr bekannteres Schlimmes, oder? Und nix gegen den Holiday Rap! Dafür gehört ganz klar der Ketchup Song auf die Pole Position!
Kaoma auf Platz 11? Lambarda nervt doch nicht!
Aber Life is Life ist für mich irgendwie kein Sommerhit, mehr ein Faschingslied.
nach platz 25 hab ich mich gefragt wie das an dämlichkeit noch 24 mal zu toppen wäre... aber ich glaub je höher die platzierung desto erträglicher das lied... naja, dennoch fühl mich mich jetzt extrem beschmutzt und ernsthaft gestört...
manche kommentare der redaktion sind allerdings gemessen an ihrer überheblichkeit etwas gehaltlos, da könnte man bissl entspannter und lustiger rangehen 
minga, was habt ihr gegen dieses Bild ??? meinetwegen konnte man dieses Bild für jede Albumcover benutzen
Jede Menge Überheblichkeit in den Kommentaren von Laut, und Musiktitel, die schon seit Jahren nicht mehr gespielt werden, außerhalb der Schinkenmeile nicht bekannt sind oder einfach nur nicht dem Geschmack des Redakteurs entsprechen. Das ganze ist genauso überflüssig wie der Redakteur die Musik hält.
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Warum sind eigentlich Marquess mit La vida es limonada nicht dabei? Meine persönliche Nr. 1. Texte wie "pongo la crema de sol en mi cara, la vida es limonada" (ich schmier mir Sonnencreme ins Gesicht, das Leben ist Limonade) haben doch einen Platz im Ranking verdient. "Limon limon na nadaaa"
Warum sind eigentlich Marquess mit La vida es limonada nicht dabei? Meine persönliche Nr. 1. Texte wie "pongo la crema de sol en mi cara, la vida es limonada" (ich schmier mir Sonnencreme ins Gesicht, das Leben ist Limonade) haben doch einen Platz im Ranking verdient. "Limon limon na nadaaa"
Brrrrr die meisten sind echt schlimm. Aber Lambada von Kaoma oder Sweat von Inner Circle? Das fällt auch mir locker viel schlimmeres ein. Opus mit Life is Life? Der Müll läuft auf jeder Hochzeit hat aber kaum was mit Sommer zu tun. Seltsame Nummer Eins. Ich halte den Ketchup Song und Macarena für die schlimmsten Sommerhits aller Zeiten.
Einige Lieder noch nie gehört. Live is Life - hat doch wirklich überhaupt nichts mit Sommer zu tun, sondern wie schon richtig gesagt wurde, crankt man damit zu jederzeit (vorzugsweise am Fasching) Opas Gehilfe zu Brei.
Sommerhits, die fehlen und durchaus nerven: Katrina Waves - Walkin' on Sunshine, Laid Black - Sunshine Reggae, Bill Withers - Ain't no Sunshine (wenn es eben regnet, obwohl der Song großartig ist).
Opus ist super. Riesenwelthilt damals, von dem sie noch heute leben können. Und immer wieder gespielt, und gar nicht so ein Sommerhit, sondern mehr ein Livehit eben, Stadionmitsinghit....sowas.
Find ich nicht in Ordnung, den Platz. Die anderen sind schon eher mehr oder weniger Sommerhits.
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