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Popsängerin Nena steht wegen eines offenbar miserablen Auftritts bei einer Mitarbeiterfeier der Münchner Allianz vor knapp drei Jahren vor Gericht. Die Versicherung wirft Nena vor, eine minderwertige Show abgeliefert und die anwesenden Mitarbeiter beleidigt zu haben.
München (al) - Der Rechtsstreit um Nenas Auftritt bei einer Gala der Münchner Allianz im September 2004 wurde gestern vor Gericht verhandelt. Der 80er-Ikone wird vom General-Vertreter der Versicherung vorgeworfen, sie habe ihre Zuhörer u.a. mit folgenden Sätzen beleidigt: "Seid nicht so steif, ihr Krawattenträger." Oder: "Wenn ihr so seid, könnt ihr keine Versicherungen verkaufen, ich habe meine sowieso schon gekündigt." Die Allianz hatte Nena deshalb im vergangenen Jahr auf Entschädigung verklagt.
Zudem habe die Sängerin während ihres höchstens 45-minütigen Auftritts nur vier bis fünf Lieder gesungen. Ansonsten habe sie geredet und sei, wie weitere Zeugen berichten, "rumgetorkelt" und habe "angefangen zu lallen". Nena habe auch kein Lied zu Ende gesungen und gut die Hälfte der rund 500 Gäste sei geradezu geflüchtet, schildert die Süddeutsche Zeitung die Wahrnehmung der Allianz-Vertreter. An die 100.000 Euro soll der Auftritt gekostet haben.
Nenas ehemaliger Agent kann dagegen keine "mangelhafte Gesangsdarbietung" erkennen. Es habe sich um einen gewöhnlichen Auftritt gehandelt: "Wer Nena kennt und weiß, wie sie performt, hat eine normale Show gesehen." Er betont auch, dass nicht mehr gesprochen als gesungen worden sei. Nena selbst erschien gestern nicht vor Gericht.
Für ihren Anwalt Michael Decker entstand während der ersten Zeugenbefragungen der Eindruck, dass es zwischen Nena und ihrem Publikum "einfach nicht gepasst" habe. "Wenn ich mir die Leute angucke, die hier als Zeugen gesessen haben, dann ist das natürlich ein anderes Publikum, als Nena normalerweise anspricht." Die Allianz solle sich überlegen, ob sie nicht lieber Heino engagieren sollte.
Der Anwalt schlug eine Zahlung von 15.000 Euro für gemeinnützige Zwecke vor, um den Streit zu schlichten. Doch die Allianz fordert mindestens 20.000 Euro. Sollten sich die Parteien binnen zweier Wochen nicht einigen, entscheiden die Münchner Richter.


Also das glaubt die zumindest. Die sollte mal wieder was neues machen und sich keine Klagen einhandeln-Auch wenn es recht lustig ist.







ne aber ist schon richtig, aber die sind halt alle geldgeil! Wer gibt schon so gerne ein paar Tausend Euro für nichts her....auch wenn man viel hat
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