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Nach Streifen von, über oder mit Fifty, Biggie und Bushido kommt nun die A Tribe Called Quest-Dokumentation. Die treibende Kraft dahinter: Rap-Schwergewicht Nas.
Konstanz (max) - Während man aktuelle Hip Hop-Streifen am ehesten noch in das Genre "Gangsterfilm" einordnen muss, beschert uns US-Superstar Nas in Kürze womöglich einen weiteren Blickwinkel auf das Rap-Game. Aber nicht etwa in Form einer cineastischen Glorifizierung seiner eigenen knapp 20 Jahre währenden Karriere-Laufbahn: Zusammen mit dem New Yorker Schauspieler Michael Rapaport, der die Regie übernimmt, arbeitet er an einer Dokumentation über eine der wichtigsten und einflussreichsten Bands des Genres, namentlich A Tribe Called Quest. Nas selbst debütiert dafür in der Rolle des Filmproduzenten.
"Die Rolling Stones des Hip Hop."
Rapaport, momentan als "Donald Self" in der US-Serie "Prison Break" zu sehen, outet sich als langjähriger Fan, der große Lust auf die filmische Auseinandersetzung mit der Tribe-Geschichte hat: "Sie sind meine Lieblings-Band und haben das meiner Meinung nach verdient. Sie sind so etwas wie die Rolling Stones des Hip Hop."
Der Film, der momentan weder einen Namen noch einen Erscheinungstermin besitzt, soll dabei nicht nur den Werdegang der Gruppe, sondern auch ihre Gegenwart dokumentieren. Tribe-Gründungsmitglied Q-Tip dazu: "Das ist cool. Ich fühle mich geehrt, dass die beiden das machen."
A Film Called Album-Auftakt?
Wer weiß, vielleicht bildet dieser Streifen ja den Auftakt zu einem neuen Tribe-Longplayer, der von den Fans wohl schon deutlich länger herbeigesehnt werden dürfte: Das letzte offizielle Studioalbum, mit dem auch der damalige Split der Stammesbrüder einher ging, liegt inzwischen zehn Jahre zurück. Seit der offiziellen Reunion im Jahr 2006, der einige ausverkaufte Konzerte folgten, hat man kein neues Material zu Ohren bekommen.

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