- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
Vergangene Woche versetzte Nas Bürgerrechtler in Aufruhr, als er den Titel seines neuen Albums verkündete - "Nigger". Nachdem es reihenweise Kritik hagelte, verteidigt der Rapper sich nun in einem MTV-Interview. Unterstützung erhält er von seinem Label und anderen Rappern.
New York (drei) - Beim berühmt berüchtigten N-Wort steht Amerika Kopf. Der aktuelle Anlass: US-Rapper Nas kündigte vergangenen Dienstag bei einem Konzert in New York sein neues Album namens "Nigga" an. Als er den Titel zwei Tage später gegenüber MTV korrigierte und meinte, der Name sei tatsächlich "Nigger", also die korrekte Schreibweise, hagelte es bereits von allen Seiten Kritik.
Als einer der ersten äußerte sich der US-Politiker und Baptistenpfarrer Reverend Jesse Jackson zu Wort: "Als Titel das N-Wort zu verwenden ist moralisch anstößig und gesellschaftlich geschmacklos. Nas hat das Recht, es im Namen der Redefreiheit herabzusetzen oder zu verleumden, aber Ehre liegt keine darin."
Noch ärgerlicher reagierte TV-Prediger Al Sharpton. Er sieht Nas' Absicht als persönlichen Affront an. Schließlich sollten Afroamerikaner in einer Zeit, in der Schlingen von Bäumen hängen und Kinder in Louisiana und Florida im Gefängnis sitzen, sich nicht auch noch selbst herabsetzen. "Wir brauchen Künstler die uns weiterbringen, nicht solche, die uns nach unten ziehen," schloss er wütend.
So viel Kritik wollte Nas nicht einfach hinnehmen. So erklärte er im MTV Interview: "Wenn Cornell West ein Album mit dem Titel 'Nigger' rausbringen würde, wüsste jeder, dass er etwas Intellektuelles zu sagen hat. Jeder der denkt, ich werde etwas von mir geben, das nicht intellektuell ist, nennt mich Nigger." Wenn Jesse Jackson oder die US-Bürgerrechtsorganisation NAACP ihn folglich Nigger nennen, sei das kontraproduktiv.
"Ich rede mit der Straße. Haltet euch aus unserem Business raus. Ihr habt kein Recht, euch um das Wort 'Nigger' zu sorgen oder so zu tun, als wüsstet ihr, worum es in meinem Album geht, ohne mit mir geredet zu haben," schoss der Rapper in Richtung seiner Kritiker. Sein Label Def Jam steht dagegen trotz zuerst anders lautender Vermutungen fest hinter ihm.
"Wir unterstützen alles, was unsere Künstler tun, alles! Wir stehen mit Stolz und Freude fest hinter und neben unseren Künstlern", betonte der Def Jam-Vorsitzende Antonio "L.A." Reid am Rande einer Filmpremiere am vergangenen Freitag. Obwohl er nicht genau wisse, worum es in "Nigger" genau gehe, so sei er doch sicher, dass bei etwas Intelligentes dabei herauskomme.
Auseinandersetzungen um das N-Wort haben in den USA momentan wieder Konjunktur. Wenn sich in der Hip Hop-Szene Afroamerikaner untereinander als Nigga bezeichnen, gilt das als völlig in Ordnung. Sobald ein Weißer das Wort benutzt, gleichgültig in welchem Kontext, steht er automatisch unter Rassismus-Verdacht. Die Schreibweise spielt dabei keine Rolle, unter Afroamerikanern gilt "Nigga" aber als Slang.
So erhitzt seit mehreren Monaten etwa das Drama um die Jena Six die Gemüter. So hielt die Bürgerrechtsorganisation NAACP (National Association For The Advancement Of Colored People) im Juli ein symbolisches Begräbnis für das N-Wort ab, um es für immer aus dem öffentlichen Sprachgebrauch zu streichen. Je öfter das Wort verwendet werde, desto populärer werde es, so die Argumentation.
In diese Klima schlägt Nas' Albumtitel natürlich ein wie eine Bombe. Genau das habe sein Rap-Kollege auch im Sinn, vermutet zumindest 50 Cent gegenüber MTV. "Nas sucks. Es ist Blödsinn. Ein dämlicher Name. Der will sich bloß ins Gespräch bringen", findet Fiddy.
Method Man sieht das zwar genauso, hält es aber für einen intelligenten Schachzug. Außerdem gebe es ein Wort, das weitaus schlimmer sei als Nigger: Darfur. "Ich würde Reverend Al gerne darüber reden hören. Hört endlich auf, euch um die falschen Sachen zu kümmern", so der Wu-Tang-Rapper. Auch Akon findet den Aufruhr lächerlich, schließlich erhalte das Wort erst durch die negative Assoziation wirklich Macht.
In dem MTV-Interview äußerte sich Nas dann auch noch über die Bedeutung des Albumtitels. "Ich möchte das Wort einfacher für eure Ohren machen. Weiße Jungs reagieren auch nicht wütend, wenn man sie Cracker (Bezeichnung für Weiße in Amerika) nennt, weil es nicht den gleichen Stich versetzt wie Nigger", so der Rapper.
Versuchen kann man es ja mal =)ich finde die diskussion auch unnötig. nas ist ein guter rapper und er wird sich bei dem albumtitel sicher was gedacht haben.
Die einen regen sich darüber auf, die anderen nicht.
Soll er doch machen, was er will. Er ist ein Rapper. Er hat viel mit diesen Geschichten am Hut.
Klar, es wirkt erst ein wenig unverständlich, weshalb er sein Album so nennt, aber mein Gott,
sollen sie ihn halt lassen.
Es ist auch nur ein Wort.
Zwar ein Wort von "rassistischer" Bedeutung, aber wie gesagt, unter Farbigen ist das okay..-
Genau das habe sein Rap-Kollege auch im Sinn, vermutet zumindest 50 Cent gegenüber MTV. "Nas sucks. Es ist Blödsinn. Ein dämlicher Name. Der will sich bloß ins Gespräch bringen", findet Fiddy.
50 Cent ist natürlich für Alben ohne jegliche Beef-/ 9-mal-angeschossen/ oder Verkaufszahlen-promo bekannt, der soll mal sein Mäulchen halten.
ist doch der gleich scheiss wie mit dem "kanake" in der BRD.
wenns die gastarbeiter sagen isses okee, wenns die doitschen sagen isses rassistisch......
sorry loite ist doch eh alles eine verkackte doppelmoral, gehört doch zum streetcredibility wenn man als gangsta mit solchen scheiss umsich schmeisst.
und ja, bin selber ausländer!!!!!
Was meint Method Man mit Darfur?
Der Titel ist, ganz egal was dabei rauskommt, trotzdem krass. Kann auch sein das mehr Wirbel um den Titel gemacht wird, als das neue/nächste Album dann Wert ist. Ich persönlich fand "Hip Hop Is Dead" schon ziemlich schlecht.
Wer ist Nas? Wer ist Method Man? Und ich dachte 50 Cent wäre längst nicht mehr unter uns?
Also ehrlich, Hip-Hop dieser Hirsln hat keine Relevanz. Es gibt echt guten Hip-Hop von klugen und talentierten Leuten. Diese Scheiße hör ich zum kacken...
[quote:a2de587e79="abesøn"]
Sido?! 

Sorry, aber wenn du Sido ganz ernst gemeint auf Platz 2 der besten Lyrics packst, dann hast du nicht nur Null Ahnung, sondern vermutlich auch nen Problem mit Drogen und Nutten, wenn du dich mit dem Schwachsinn indentifizieren kannst o.0

Ach jetzt nennen sich die Deppen eh selbst Nigger, warum dann 'son Heckmeck um ein Album das so heißt??
Wenn mich Hip Hop nicht nur peripher tangieren würde, könnte ich mich aufregen.
hones:" src="/grafiken/smiles/phones.gif" />
hones:" src="/grafiken/smiles/phones.gif" />

hones:" src="/grafiken/smiles/phones.gif" />[/quote]Also, es ist zumindest kein besonders toller Titel, aber immerhin hat es Nas so schon wie bei Hiphop is Dead geschafft, vor dem Release von sich reden zu machen....
Wir brauchen hier gar nicht so die Nase zu rümpfen, stellt euch mal vor, in Deutschland bringt jemand ein Album namens "Jude" heraus...Boah, DIE Prügel wäre heftig, da wäre die Aufregung in USA ein lauer Darmwind dagegen...

ich finde leider den link nich mehr aba nas meinte der gag an dem albumtitel is, dass das wort nigga selbst ganich im album auftaucht!wär wahrscheinlich das erste rapalbum in dem das wort nich auftaucht!
nas is king!! best rapper ever
nas nennt sein album nigga und alle sind empört
das hat 2pac vor 15 jahrn gemacht hier hats keiner gehört.
strictly 4 my n.i.g.g.a.z. hieß damals das produckt
das war als hier die kellys smashten nach pac hat keiner geguckt
jetzt labern alle wegen nas und seinem niggaalbum
mensch ein name is ein name und was andres darin zu sehen is einfach dumm.
damit ihr ma seht wie leicht es is seine meinung in reime zu packen und euch damit auch noch ruhig zu stelln
Format
Homepage: