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Das fröhlich beschwingte "Always Love" könnte die Hymne zum Sommerausklang werden. Wenn die Schatten länger werden und der lauschige Abend auch mal einen Pulli erfordert, steht der Song akustisch Spalier, um uns bei einem Glas Wein in Erinnerungen schwelgen zu lassen und uns damit den Übergang in den nahenden nass-kalten Herbst zu erleichtern. Auch ein eher langsam angelegter Song wie "Your Legs Grow" verströmt noch sanfte Freude. Federleicht schwebt der Gesang über Streicher und eine straight abwärts geschlagene Akustikgitarre.
Nachdem die meisten Zweifler eingesehen haben müssten, dass "Let Go" doch ein ziemlich gutes Album war, dürften die "One-Hit-Wonder"-Rufe und Belanglosigkeitsverdächtigungen langsam im leeren Raum verhallen. Nada Surf haben sich durchgesetzt. Mit Hilfe der besonderen Gabe, immer noch eine wunderschöne Melodie zu erschaffen, immer noch einen guten Song rauszuhauen. Das haben sie früher gemacht, und das setzen sie auf dem neuen Album "The Weight Is A Gift" fort. Im Bereich der positiven Wohlfühlelemente legen sie sogar noch nach. Vor allem aber: Hier ist nichts seicht oder belanglos. Hier stimmt einfach fast alles. Punkt.
Matthew Caws erzählt Geschichten von Ängsten, von Verzweiflung und davon, sie zu überwinden, wieder den Blick nach vorn zu richten, auf die Beine zu kommen. "Comes A Time" bringt dem Album eine ruhige Unterbrechung. Zeit, um Gedanken zu ordnen. Etwas mehr Gas geben Nada Surf bei "Blankest Year". Die Drums dominieren den Anfang, Bass und Gitarre drücken nach vorn, erinnern ein wenig an die frühen Stooges.
Was lehren uns die Nada Surfer? Vergesst mal die ganzen Katastrophenmeldungen, die ständig auf uns niederprasseln, für einen Moment. "The Weight Is A Gift" ist der Ausgleich zu den Abendnachrichten, die uns immer noch keine Quote für positive Meldungen zugestehen wollen. Die Welt ist gar nicht so schlecht, auch wenn lange nicht alles in Ordnung ist. Das ist das Gefühl, das Nada Surf uns bescheren. Dafür sollte man dankbar sein. "Oh Fuck It/ I'm Gonna Have Party"
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Endlich mal ne tolle Platte der anderen Art, die KillerBlocPartyFerdinands gehn mir schon seit n halbem Jahr aufn Sack, aber sonst kommt im Moment ja eh nix so dolles ausser Death Cab for Cutie.
Aber mal anders: Welche Alternative ist besser: Aussagekräftige rockende Mucke oder so viel Chicks wie noch nie im Indie Club?
das bleiben z.Zt. noch maximo park und death from above 1979 

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