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Vorab veröffentlichte Songs und Äußerungen haben die Spannung gesteigert. Jetzt bekennen Muse Farbe.
Konstanz/Hamburg (joga) - Mit "The 2nd Law" schlagen Muse neue Wege ein. Sie klingen nicht mehr unverwechselbar nur nach sich selbst, sondern auch mal nach Queen oder Schlimmerem, so die Reaktion in einigen Foren auf die Songs, die bereits zu hören waren.
Im Interview mit laut.de erklärt Bassist Christopher Wolstenholme mit einem Satz, warum sie die "unheimliche Dynamik des Dubstep" unbedingt in die neue Scheibe einfließen lassen wollten, obwohl das bei songorientierter Arbeit gar nicht so einfach sei: "Skrillex hat uns weggeblasen!"
Auch der Londoner Electro- und Dubstep-Produzent Nero habe "einen völlig neuen Wind reingebracht." Ob das den Hörer umpustet, ob es sich doch eher um ein lauses Lüftchen handelt und ob die Fans finden, wer Wind sät soll Sturm ernten, zeigt sich hier:
Selbst ich als Queen-Hasser höre aus Panic-Station eine ziemlich dreiste Bedienung an Another One Bites The Dust.
Supremacy wäre ein klasse Bond-Song
wow, einerseits iwie cool, aber andererseits muss ich wohl doch noch etwas klarkommen mit dem stilbruch :/
Erster Eindruck: Hilfe, was ist das denn? Danke Jungs für 5 gute Alben, jetzt kann ich euch leider nicht mehr folgen. Danke für 7 geniale, unübertroffene Konzerte seit 1999. Machts gut und Danke für den Fisch, das Leben, das Universum und den ganzen Rest. Vielleicht sehen wir uns beim nächsten Album wieder.
Zweiter Eindruck: Animals haut mich von den Socken, Liquid State erstaunlicherweise auch. Chris Lead-Stimme gefällt mir. Die 3 vorab veröffentlichen Stücke fand ich doch eigentlich ganz gut, die finde ich auch immer noch gut. Panic Station ist nicht ganz ernst gemeint, oder? Explorers hätte nicht wirklich sein müssen. Ist mir das jetzt zu glatt produziert? Geben wir dem ganzen noch eine Chance.
Dritter Eindruck: Schaun wir mal. Seien wir mal open-minded. Diesmal mit Kopfhörer und nicht über Lautsprecher.
Ich habe nur 2 Lieder gehört, weil ich lieber die Platte in der Hand habe und dann alles höre am Tag des Release. Leider kann man bei diesen Prelistenings nur so schwer widerstehen.
Ersteindruck: ''Supremacy'' und ''Save Me'' ( mit leichtem Porcupine Tree Einfluss ? ) haben mich umgehauen. Aber eine genaue Meinung kann ich mir erst nach mehreren Hördurchläufen machen.


"Save Me" klingt wirklich ein bisschen nach PT. Nur ohne den Progressive-Anteil.
Dritter Eindruck: Allgemeines Unverständnis, mag auch an der Uhrzeit gelegen haben und an meinem sich, mich und unser Bett vollkotzendem Kind - dritter Durchlauf wurde abgebrochen.
Vierter Eindruck: Ich befinde mich kurz vor dem Trauerprozess um ehemals grandiose Band. Matt ist bei Supremacy knapp vor der Selbstparodie, ansonsten war man wohl pissed, das man den Bond-Song nicht machen durfte? Und was bitte sind das für Lyrics? Madness ist immer noch ein äusserst clever gemachter Popsong, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Mein doch nicht so kranker Jüngster tanzt Windelpogo auf dem Sofa zu "Panic Station", verdammter Ohrwurm das ist, das Ding. Das Teil reiht sich eigentlich nahtlos ein bei so herrlichem Quatsch wie Supermassive Black Hole oder Knights of Cydonia. Da ich schon wieder Repeat drücken muss, komme ich grade über Track 3 nicht hinaus.
Ich weiss nicht, ob das noch was wird, mit mir und The 2nd Law. Anmials lässt mich aber nach wie vor demütig in die Knie gehen, schon alleine deswegen wird das Album gekauft. Follow me und Explorers sind für mich Totalausfälle.
Bin auch nach dem vierten Mal Repeat ins Bett gefallen und ich füge hier nun beim fünften Durchhören und nun auch hinhören hinzu, die Dinger die rausfallen wechseln von Mal zu Mal, verdammt das Album hat eigentlich keinen Totalausfall. Unglaublicher Stilmix man findet natürlich Muse noch, aber auch Queen, Prince, Tool, Alan Parson eher als PT. Sorry Leute alle die vorher wegen dem Survivel das ganze Album so abgeschrieben haben, sind nur Miesmacher. Wirklich sehr unterhaltsam und ja ich leg mich nun fest, eines der stärksten Alben des Jahres.
Gruß Speedi
Als Fan der tollen Songs "Time is running out" oder "Maps of the problematic" komme ich bei dem neuen Album von Muse nicht ganz auf meine Kosten. Gut finde ich die Songs Supremacy, Madness und Follow me. Das andere ist (nach kurzem reinhören) "ganz nett", haut mich aber nicht vom Hocker.
Fünfter Eindruck: BLAM! Jetzt haben sie mich doch wieder erwischt, nachdem ich mich von allen Erwartungen gelöst habe. Es ist sehr anderes, ja, das war aber so angekündigt. Besser als 10 Jahre lang das gleiche Album in verschiedenen Variationen aufzunehmen ist dieser Weg allemal.
Mein Partner versteht nicht, was ich habe: "Wieso, das Zeug ist überkandidelt, hyperemotional, hochpathetisch und kitschig bis über die Schmerzgrenze hinaus. Was willst du denn, Weib, ist doch alles wie gehabt bei Muse?"
Ulysses, aber Animals und Supremacy sind doch die "alten" Muse? Das ist jetzt nur anders produziert und arrangiert.
Habs jetzt ein paar mal durchgehört und finde es auf jeden Fall schon mal besser als das letzte Album.
@Mysterious: Big Freeze ist bis jetz auch mein Lieblingssong, nur bekomm ich beim Hören Bonos Bild nicht aus dem Kopf 
ou mann muse...vielseitigkeit doesn't make a good album! da schreibt der wolstenholme ernsthaft bessere songs als bellamy...ohje. isolated system und save me mag ich ja noch am liebsten. leute - panic station? michael jackson?? mann! und survival klingt ja immernoch nach einem einzigen scherz. naja, das album brauch ich nicht. jetzt sinds bei muse mehr kacksongs als gute...also live auch geschichte, sehr schade!
One two three four fires in the eyes.
*rumtanz*
Die Luft wird brennen live bei dem Ding.
Echt, Meetzz, Survival ist ein musikalischer Scherz, der mit unglaublicher Chuzpe dem IOC untergejubelt wurde? Ist mir ja noch gar nicht aufgefallen ... es ist ja nicht so, daß es schonmal Knights of Cydonia und anderen herrlichen Unsinn gab.
Mal ganz ehrlich : Wer von euch kennt denn bitte ein Album, auf dem Mann James Bond hört (Supremacy) , Funk (Panic Station) , Electronica - Balladen (Madness, Follow me) und vieles mehr !
Ich war kein großer Fan von "The Resistance", da mir iwie das harte bzw. das innovative Element von muse gefehlt hat. Mit "The 2nd Law" gibt es eine musikalische Reise, von Genre zu Genre und von Vorbild zu Vorbild. Ich muss bis jetzt sagen, dass dieses Album das wohl mutigste Album der Band ist und mir sehr gut gefällt und
@meetzz : Warum sollte die Liveshow jetzt scheiße werden, nur weil sich ihr Stil geändert hat ? O.O
Ach Kinners. Wir haben 2012. Es wurde doch alles irgendwo, irgendwie schonmal gemacht. Die gesamte Pop / Rockmusik besteht nur noch aus Zitaten.
Dulf, deinen Vorwurf hättest du Queen (Jaja, ich weiß) auch machen können.
Bei mir laufen 2:54 und Veronica Falls (Warum haben die hier eigentlich keine Künstlerseite?) auf Heavy Rotation, glaubt irgendwer, das diese Damen und Herren einen eigenständigen Sound mit eigenständigen Ideen haben? Nö. Da kann ich Track für Track die "Orginalquelle" angeben, geil isses trotzdem.
Der Opener ist eher das illegitime Kind von Citizen Erased und Live and let die.
Ja, alle klauen. Die letzten grossen Innovatoren waren Kraftwerk 1974 mit "Autobahn". Seitdem ist alles nur geklaut.
Nach Lektüre der Kommentare hier beschleicht mich das Gefühl, Muse hätten 2012 vielleicht lieber ein Cover-Album aufnehmen sollen, quasi als offizielle (und damit hoffentlich abgehakte) Hommage an all die Bands, die sie scheinbar selber gut finden und die offensichtlich hier von den Ersthörern an jeder Ecke von "The 2nd law" problemlos ausgemacht werden können. ME ist das keine wirklich gutzuheißende Entwicklung bei einer Band wie Muse.
Klar gibt es Bands, die seit Gründung nur dadurch existieren, Musik "ganz im Stil/der Tradition von [...]" zu schreiben, Muse standen aber lange Zeit am ganz anderen Pol dieser Achse...
Ich werde meine Mittagspause nicht opfern, um mir diesen Eindruck zu bestätigen oder mich ihm zu erwehren... Für Muse 2012 kann ich durchaus bis Freitag warten.

An Chris muss ich mich gewöhnen.
Im Grunde auch bei 2nd Law alles wie zuletzt bei Muse (zumindest seit Absolution). 75 % Knallersongs auf der Scheibe - der Rest braucht ne Weile. Und wenn nicht - dann eben nicht.
Immer noch besser als 100% Handbremse wie bei vielen anderen Bands.
Zitate an fremde Künstler sind ja durchaus eine feine Sache - allerdings nur in den Händen von geschickten und vor allem eigenständigen Musikern. Sie sollten niemals den eigenen Sound und die eigenen Ideen überlagern, sondern sich in irgendeiner Weise in den "Albenkosmos" einfügen. Nach mehrmaligem Durchhören von diesem Werk hier habe ich nicht die geringste Ahnung, was das ganze überhaupt soll.
Solche Nummern schreiben andere Bands privat in ihren Proberäumen, um mal ein wenig Dampf abzulassen und auszuprobieren, ob man auch andere Stile beherrscht. Den Teufel werden sie aber tun, solche Versuche als eigenständiges Material zu verkaufen. Ich weiß ehrlich nicht, was ich vom Album und von der Band Muse an sich überhaupt noch halten soll.
Vermutlich konnte sich ihr eigener Stil musikalisch kaum mehr entwickeln und war demnach langweilig. Vielleicht ist die Band gerade in einer Selbsterfindungsphase. Das hier jedenfalls besitzt keine Eigenständigkeit mehr. Versteht mich nicht falsch, es muss nicht alles vollkommen neu und ungewöhnlich sein. Wenn aber Muses einziges Alleinstellungsmerkmal Bellamys weinerliche Stimme geworden ist, agiert und denkt die Band einfach nur plump und ohne künstlerische Ambitionen.




Ich verstehe generell nicht, warum man sich Musik von Band anhört, die man nicht ausstehen kann. Ich meine, ich kommentiere ja auch nicht bei diesem Dumpfrapkrams oder sonstiger Proletenmusik.
Oder warum man sich aufregen muß, wenn eine Band Mist gebaut hat. Ich verliere über "Mylo Xyloto" ja auch keine Worte mehr (außer Rihanna-Witzen).
Aber ich kann die 1001 Gründe, diese Album scheiße zu finden, nachvollziehen.
Follow me geht gar nicht (WTF?), Explorers und Big Freeze sind hart an der Grenze (zum komplett unerträglichen Kitsch). Ich empöre mich aber nicht, ich habe eine Skip-Taste und bin bereit, sie zu benutzen.
@mysterious
mit "live auch geschichte" meinte ich, dass ich kein konzert mehr von ihnen besuchen werd, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass sie eine playlist zusammenstellen werden die mir gefällt! die qualität ihrer performance bleibt natürlich bemerkenswert (auch wenn ich bei aktuellen videos nicht mehr soviel spielfreude bei ihnen seh wie früher)
bzgl. des soundwandels der band kann ich mich ebenfalls nur ragism anschließen. das mit der selbstfindungsphase ist mir aber noch viel zu lieb ausgedrückt, zumal das ganze ja nun ein paar jährchen zu beobachten ist. muse hatten ihren sound. bellamys gesang kombiniert mit diesem morello'schen gitarrenspiel und den genialen bassläufen war einfach muse! so ein wandel hätte vielen anderen bands besser getan als ihnen und deshalb wird sich die aufregung von album zu album nicht zügeln - jedenfalls nicht bei mir!
@ Ragism:
Nenne mir doch bitte mal ein paar diese anderen Bands, die solche Lieder mal nebenbei im Proberaum schreiben. Die würde ich gerne hören 
Hupps wat den hier los? Regt sich was wegen Muse? Ach man is wie gehabt oder? Eigentlich nur noch eine Frage 4 oder 5 Sternchen Herr Redakteur XYZ? 
@Radiohead9: Es ging mir da weniger um die Songs als vielmehr um die Eigenständigkeit. Ich kenne das doch auch von meiner Band, wir spielen gerne zwischendurch mal einen Track, der bewusst nach einer anderen Band klingt. So oder so ähnlich machen das viele Bands, um sich an neue musikalische Grenzen heranzutasten.
Ich persönlich finde es nur wichtig, daß die Zitate sich in ein eigenständiges Werk, mit einem anderem Sound und/oder abgeändertem Songwriting einfügen. So geil der eine oder andere Track auf der neuen "Muse"-Platte auch sei - ich weiß auch nach wiederholtem Durchhören noch immer nicht, was ich von ihr halten soll. In zu vielen Stücken hört man selbst im Sounddesign annähernde 1:1-Kopien, und nur Bellamys Stimme ist noch da, um sie zusammenzuhalten.
Ich bin auch (wie erwartet) erst nach häufigem hören warm geworden.. Es ist zwar nicht ganz der erwartete Knaller und wirkt nicht wirklich aus einem Guss. Ich erkenne in jedem Lied etwas, was ich irgendwann irgendwo schon mal gehört habe vermischt mit anderem, was ich irgendwo schonmal gehört habe, die Texte sind größtenteils nicht wirklich tiefsinnig, aber das erwartet man ja auch nicht primär von einem Pop-Rock-whatever-Album. Ich will nicht meckern. 2nd Law spielt trotz allem bei meinen Alben des Jahres ganz oben mit.
-Supermacity: wird bestimmt im nächsten Bond im Abspann laufen. Erinnert mich auch stark an ein Lied dass ich mal bei Matrix oder M:I im Abspann gehört habe.. Da singt ein Typ immer: "Come with me!" ..und voll dramatisch mit Geigen,..wisst schon was ich meine..
-Madness: Hat viele Kräftige Muse-Momente
-Panic Station: Another one bites the dust vs. The Darkness. Recht stimmungsvoll. Wer hätte das vor zehn Jahren gedacht..
-Survival: bombig!
-Follow me: Als Muse den Song spielten, nachdem sie in die Vergangenheit (unser "jetzt") gereist sind und das Publikum schwieg, sagte Matthew ins Mic: "Ihr seid wohl noch nicht so weit.." - Mal ernsthaft: Ich denke hier wurde ein Trend gesetzt. In einem Jahr wird es von Metal-Songs von der Sorte nur so wimmeln. (Warum denke ich gerade an den "Edge of Black remix" auf dem aktuellen Caliban-Album?)
Animals: Chilliger Rock. Habe schon angefangen das Solo zu üben (schöne Sachen zum Nachspielen gibt es eher selten in auf diesem Album)
Explorers: Kuscheliger Weihnachtsschmusesong. Wird sicher im Winter in den Radios laufen.
Ich meine hier ganz (ganz) dezent etwas von den frühen Muse-Songs durchschimmern zu hören..
Big Freeze: Der Knüller! Nach dem dritten hören war ich hin und weg. Der Song läuft z.Z. bei mir in der Dauerschleife. Starkes Stück!
Save Me: Kann man hören, aber ganz ehrlich: wäre es nicht von Muse würde es von mir wesentlich weniger Aufmerksamkeit bekommen.
Liquid State: Da ich die Stimme von Chris vorher nicht wirklich kannte dachte ich zuerst, das Lied wurde von einer anderen Band in die Datenbank gehackt oder ähnliches. Ohne Matts Stimme hört es sich für mich an wie normaler, bodenständiger Rock-Song.(eher nicht so mein Ding).
Unsustainable: Warum nicht.. In einem Interwiev sagten sie einmal, dass die Essenz von Muse in jedem Song enthalten sei. Bei diesem Song stimme ich dieser Aussage vollkommen zu. Es ist kein Rock, aber es ist eine echte Muse-Produktion und es rockt! Ich hatte im vorraus eigentlich damit gerechnet, dass sie es als Intro für das Album benutzen..
Isolated System: finde ich sehr atmosphärisch und ein würdiger Ausklang..
Ouh, wie viele Verschiedene Bands hier in 40 Kommentaren schon aufgezählt wurden :-D Eigentlich müsste man eine detaillierte Liste machen
Das Argument mit dem Kreieren statt Kopieren ist leider schlagkräftig. Aber Matt hat ja selbst gesagt, dass es sehr schwierig ist, die verschiedenen Stile zu mischen, somit geht für mich das, was in dem Album an Kreation verloren gegangen ist auf das Konto von Muses Sturheit, unbedingt anders klingen zu wollen als bisher und an den Mut es dann auch zu veröffentlichen.
Ich bin davon überzeugt, dass derlei Kritik nicht an Muse vorbeigehen wird und auch wenn sie im nächsten Album wieder mit Neuem spielen bin für die Zukunft guten Mutes.
Ich bin auch (wie erwartet) erst nach häufigem hören warm geworden.. Es ist zwar nicht ganz der erwartete Knaller und wirkt nicht wirklich aus einem Guss. Ich erkenne in jedem Lied etwas, was ich irgendwann irgendwo schon mal gehört habe vermischt mit anderem, was ich irgendwo schonmal gehört habe, die Texte sind größtenteils nicht wirklich tiefsinnig, aber das erwartet man ja auch nicht primär von einem Pop-Rock-whatever-Album. Ich will nicht meckern. 2nd Law spielt trotz allem bei meinen Alben des Jahres ganz oben mit.
-Supermacity: wird bestimmt im nächsten Bond im Abspann laufen. Erinnert mich auch stark an ein Lied dass ich mal bei Matrix oder M:I im Abspann gehört habe.. Da singt ein Typ immer: "Come with me!" ..und voll dramatisch mit Geigen,..wisst schon was ich meine..
-Madness: Hat viele Kräftige Muse-Momente
-Panic Station: Another one bites the dust vs. The Darkness. Recht stimmungsvoll. Wer hätte das vor zehn Jahren gedacht..
-Survival: bombig!
-Follow me: Als Muse den Song spielten, nachdem sie in die Vergangenheit (unser "jetzt") gereist sind und das Publikum schwieg, sagte Matthew ins Mic: "Ihr seid wohl noch nicht so weit.." - Mal ernsthaft: Ich denke hier wurde ein Trend gesetzt. In einem Jahr wird es von Metal-Songs von der Sorte nur so wimmeln. (Warum denke ich gerade an den "Edge of Black remix" auf dem aktuellen Caliban-Album?)
Animals: Chilliger Rock. Habe schon angefangen das Solo zu üben (schöne Sachen zum Nachspielen gibt es eher selten in auf diesem Album)
Explorers: Kuscheliger Weihnachtsschmusesong. Wird sicher im Winter in den Radios laufen.
Ich meine hier ganz (ganz) dezent etwas von den frühen Muse-Songs durchschimmern zu hören..
Big Freeze: Der Knüller! Nach dem dritten hören war ich hin und weg. Der Song läuft z.Z. bei mir in der Dauerschleife. Starkes Stück!
Save Me: Kann man hören, aber ganz ehrlich: wäre es nicht von Muse würde es von mir wesentlich weniger Aufmerksamkeit bekommen.
Liquid State: Da ich die Stimme von Chris vorher nicht wirklich kannte dachte ich zuerst, das Lied wurde von einer anderen Band in die Datenbank gehackt oder ähnliches. Ohne Matts Stimme hört es sich für mich an wie normaler, bodenständiger Rock-Song.(eher nicht so mein Ding).
Unsustainable: Warum nicht.. In einem Interwiev sagten sie einmal, dass die Essenz von Muse in jedem Song enthalten sei. Bei diesem Song stimme ich dieser Aussage vollkommen zu. Es ist kein Rock, aber es ist eine echte Muse-Produktion und es rockt! Ich hatte im vorraus eigentlich damit gerechnet, dass sie es als Intro für das Album benutzen..
Isolated System: finde ich sehr atmosphärisch und ein würdiger Ausklang..
Ouh, wie viele Verschiedene Bands hier in 40 Kommentaren schon aufgezählt wurden :-D Eigentlich müsste man eine detaillierte Liste machen
Das Argument mit dem Kreieren statt Kopieren ist leider schlagkräftig. Aber Matt hat ja selbst gesagt, dass es sehr schwierig ist, die verschiedenen Stile zu mischen, somit geht für mich das, was in dem Album an Kreation verloren gegangen ist auf das Konto von Muses Sturheit, unbedingt anders klingen zu wollen als bisher und an den Mut es dann auch zu veröffentlichen.
Ich bin davon überzeugt, dass derlei Kritik nicht an Muse vorbeigehen wird und auch wenn sie im nächsten Album wieder mit Neuem spielen bin für die Zukunft guten Mutes.
Schneiderlein, ich habe gar nichts verpasst.
Die stehen alle auf den Schultern von Giganten, Rap / HipHop wäre ohne Kraftwerk nicht denkbar gewesen.
Hier, für dich einmal "Planet Rock": http://www.youtube.com/watch?v=9lDCYjb8RHk
Die Pixies sind sehr vom "Surf Rock" beeinflusst gewesen, Thom Yorke ist ein erstklassiger Jeff Buckley-Imitator (Matt Bellamy übrigens auch), Trent Raznor hat sich seine Front242 und Laibach Alben genau angehört (genau wie die bei, genau, Kraftwerk hingehört haben). Weder LedZep noch Queen noch Kyuss waren die innovativste Band auf Erden.
Und ich finde das alles gar nicht schlimm.
Um den Bogen zur 2nd Law zurückzufinden: Mir kam schon der sehr krause Gedanke, daß der nicht von der Hand zu weisende CopyCat-Sound im Zusammenhang mit dem übergeordneten Albummotto steht. Energieerhaltungssatz und so.
Follow me und Explorers kann ich nur damit erklären, daß Matt eine Oxytocin-Überdosis abbekommen hat. Wobei ich Explorers jetzt richtig klasse finde, nachdem ich meinen Zuckerschock überwunden habe.
Format
Homepage: