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"Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, des Spitze bis an den Himmel reiche, dass wir uns einen Namen machen! Denn wir werden sonst zerstreut in alle Länder."
Größenwahn war noch nie der beste Ratgeber. Warum sollte es Muse bei ihrem Turmbau zu Babel also anders ergehen als den Menschen im ersten Buch Mose? Am Ende werden sie scheitern und wegen ihrer Selbstüberschätzung mit Genreverwirrung bestraft. "The 2nd Law", das Album mit dem Neon-Brokkoli als Coverartwork, ergibt niemals ein Ganzes und stürzt schneller ein als ein Kartenhaus während eines tropischen Wirbelsturms.
Natürlich fasziniert es erst einmal, wenn sich eine Band weiter entwickelt. Stillstand kann so langweilig sein. Doch scheint es für Alternative-Rockbands ein festgeschriebenes Gesetz zu geben. Wenn ich mich und am besten die ganze Musikgeschichte neu erfinden möchte, peppe ich meinen Output mit Elektrospielereien und dem jeweils neuesten Trend auf. Selbstredend halten die Musiker und ihre Fans das Ergebnis dann für den heißesten Scheiß, auch wenn der Rest der Welt nur müde darüber lächelt.
Gleich mit dem zusammenhanglosen Bastard "Supremacy" versuchen Muse, sich und jede bisher aufgestellte Bombast-Höchstmarke zu überbieten. Das wirkt nahezu absurd. Muse bedienen sich fröhlich bei Led Zeppelins Klassiker "Kashmir" - wohl der übelste Rip-Off dieses Songs seit Puff Daddys-Beitrag zum "Godzilla"-Soundtrack. James Bond-Plattitüden und eine Melodie halb "Phantom Of The Opera", halb Dieter Bohlen zu Blue System-Zeiten, brechen "Supremacy" das Genick. Von den klischeebeladenen Paukenschlägen während der Strophen wollen wir gar nicht erst reden.
Immer wieder bedienen sich Muse bei dem, das sie für sich als Queen-Sound ausfindig gemacht haben. Ein an sich abgestandener und einfallsloser Track wie die Olypmia-Hymne "Survival" zieht sich mitsamt Grauen erregendem Chor über fünf Tonlagen. "Fight! Fight! Fight! Fight! Win! Win! Win! Win!" Dabei vergessen die drei Engländer vor lauter Enthusiasmus, was Queen einst ausmachte. Erst das pfauenhafte Divengehabe eines Freddie Mercury ließ einen dem inbrünstigen Stadion-Rock verfallen. Von dieser Ironie ist Matthew Bellamy weit entfernt. Er bleibt so drollig und amüsant wie Wolfgang Schäuble.
Mit "Follow Me" erreichen Muse die Talsohle. Wer bis hierhin noch argumentiert, dass Muse doch immer noch bessere Musik machten, als alles, das unter den Namen Lady Gaga, Carly Rae Jepsen oder Rihanna aus dem Radio dudelt, wird hier eines Besseren belehrt. Ein Gastauftritt der letztgenannten hätte bei diesem anbiedernden "Princess Of China"-Verschnitt nicht einmal für Überraschung gesorgt. Im Laufe dieser Kirmesmusik, die in Zusammenarbeit mit Nero entstand, verkommen Muse endgültig zu den Black Eyed Peas des Alternative-Rock. Zudem stolpern sie im Verlauf von "Follow Me" immer wieder über Gloria Gaynors "I Will Survive". Bei diesen Texten auf Musikantenstadel-Niveau bin ich mir allerdings nicht einmal halb so sicher wie Frau Gaynor: "When darkness falls / And surrounds you / When you fall down / When you're scared / And you're lost / Be brave." Na gut, mach' ich.
"The 2nd Law" erweist sich als gigantischer Selbstbedienungsladen. "Madness"? Wieder Queen mit "I Want To Break Free". Dazu noch eine Prise "Numb" von U2 und George Michaels "Faith". "Panic Station" bedient sich unter anderem bei "Suicide Blonde" von INXS, Bowies "Fame", Michael Jacksons "Thriller" und Stevie Wonders "Superstition". Trotz detailgenauer Vorgehensweise schaffen es Bellamy, Howard und Wolstenholme nicht, diesem jämmerlichen Pop-Rock-Funk-Megamix den eigenen Stempel aufzudrücken.
Während der Strophen von "Big Freeze", das über weite Teile an "Where The Streets Have No Name" erinnert, mutiert Bellamy zu einem Bono für Minderbemittelte. Obacht, sonst kommt noch das fahnenschwenkende Original vorbei und setzt sich für einen Schuldenerlass ein.
Für das bei Porcupine Tree angelehnte "Save Me" und "Liquid State" übernimmt Bassist Wolstenholme das Mikro und packt über seinen Kampf gegen den Alkohol aus. Doch am Ende steht mit "Animals" nur ein Track auf der Habenseite. Mit seiner erlesenen Bassline entsteht ohne großen Schnickschnack ein erstklassiger Song, der kein bisschen zu viel und gerade deswegen alles richtig macht. Auch wenn der Text sich wieder einmal in hohle Worthülsen flüchtet, wirkt Bellamy fast entspannt, dunkel und verträumt. Warum nicht mehr davon?
Stattdessen steht uns mit der "The 2nd Law-Suite", bestehend aus "Unsustainable" und "Isolated System", ein abstruses Finale bevor, das aber immerhin noch mit seiner Direktheit überzeugt. Hans Zimmer meets Dubstep meets Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt. Nur, damit wir auf einen gemeinsamen Nenner kommen: Dubstep entstand 2001 und erreichte 2006 die breite Öffentlichkeit. Zwischenzeitlich hat ihn Skrillex erdolcht und Justin Bieber seine Leiche geschändet. Momentan findet sich Dubstep in der Werbung eines Stuttgarter Automobilriesens wieder. Etwa 2014 wird man die ersten Einflüsse auch in einem fluffigen Andrea Berg-Liedchen hören. Revolution sieht anders aus.
Mit "The 2nd Law" sind Muse bereit, alles zu tun, um irgendwie relevant zu bleiben. Doch anstatt sich neuen Ideen und Sounds hinzugeben, picken sie gelangweilt und faul aus einem bereits bestehenden Fundus. Sie geben sich nicht einmal die Mühe, dies großartig zu kaschieren. Die einzelnen Stücke erhaschen nur aufgrund ihrer Überladenheit Aufmerksamkeit. Diese steht jedoch nie im Dienst des Songs, sondern versucht eher, die kläglichen bis nicht vorhandenen Ideen zu kaschieren. The Queen is not amused.
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"Die neuen Black Eyed Peas des Alternative-Rock"
Aua...das ist echt ein harter Diss! 
Überhaupt klingt die Rezi eher nach 0-1/5, ganz im Stile eines beliebigen Justin Bieber- oder Rihanna-Verrisses...sehr amüsant zu lesen fjeden! 
Matt Bellamy mit Wolfgang Schäuble vergleichen? Soll das lustig sein?
Tja da wird mal wieder bestätigt, dass Laut.de mit die schlechteste ''Musikseite'' weit und breit ist.
Hauptsache immer schön auf den neuesten Hypezug aufspringen. Das bedeutet, wenn die hippste Folk Band des Planeten ein Album rausbringt, ist das die größte Offenbarung. Und ja bloß viel über DSDS berichten. Und ja nicht zu viele großartige Bands reviewen, dafür aber Chris Brown, Pink und Nicki Minaj.
Naja und weil es gerade so in ist, Musebashing zu betreiben, schreibt man eine ach so lustige Rezension in der alles einfach nur nachgeplappert wird, was man irgendwo aufegschnappt hat. Alle Ähnlichkeiten, die die Songs anscheinend zu LedZeppelin, U2, Aphex Twin und den Amigos haben sollen, habe ich jetzt schon 100000 Mal gehört. Wenn das jetzt der neue Reiz ist, jede Platte dahingehend zu bewerten, wie sehr sie irgendwas ''abkupfert'', dann wird es in Zukunft bis auf Radiohead Alben nur noch Musik geben, die man so schon mal irgendwo gehört hat.
Und dann sieht man, dass Sven Kabelitz diese fachkundige Bewertung verfasst hat. War das nicht diese Pappnase, die die Marillion Rezension verfasst hat ? Im Rotz verfassen ist der Mann gut.
Sven Kabelitz ist der Meister des Rotzes.
Gibt doch bitte jemand dem armen Kerl ein Taschentusch !
Übrigens liest sich die Rezension wirklich wie 0 von 5. Aber dann gibt es 2, sehr schlüssig.
Ich fand den Artikel gut
Weiß nicht was euer Problem ist, aber Muse hätte mal lieber noch eine längere Pause einlegen sollen als so ein schlechtes Album herauszubringen.
Sie haben es verdient dafür geteert, gefedert und aus der Stadt gejagt zu werden. Ich bin ein großer Musefan, fand sogar Resitance und die Twilightssongs ziemlich gut aber muss einfach nochmal sagen dass dieses Album an Dreistigkeit nicht zu überbieten ist. Wurde noch nie so enttäuscht. Ich dachte nachdem Killers und Co ihr Album versaut haben, dass es nicht schlimmer geht, aber Muse belehrt mich eines besseren.
Übrigens würde ich 5/5 geben. Auch wenn es im Musekatalog für mich auf Platz 5 kommt und nicht an Überwerke wie ''Black Holes and Revelations'' und ''Origin of Symmetry'' rankommt ( das geht auch kaum ) ist es ein tolles Album und hat mit ''Follow Me'' nur einen einzigen schwachen Song.
Ansonsten viele großartige Lieder und es wird mit jedem Anhören besser.
Übrigens muss man das auf einer guten Anlage hören oder über gute Kopfhörer.
Das klingt echt fett und definiert, jedes Instrument hat genug Raum zur Entfaltung. Und dieses Orchester klingt vielleicht episch ! Lange nicht mehr so eine gute Produktion gehört.
Warum macht man eine song-by-song Rezension wenn man sowieso nur hinschreibt von wem sie anscheinend abgekupfert haben.
Bis auf Animals kein Wort über Instrumentalisierung, kein Wort über die Produktion, kein Wort über das Thema des Albums. Der Vergleich mit den Black Eyed Peas ist auch lachhaft.
Das Album ist für mich auch nicht der Knaller, aber wenigstens besser als diese Rezension.
Bin schwer enttäuscht von der Rezension, da hätte ich mehr musikalisches Verständnis erwartet hier. Da hat sich jemand (offensichtlich) nicht die Mühe gemacht dem Album eine Chance zu geben, denn gute Musik, und nicht das Popcorn-Radiogedudel, braucht Zeit und offenbart sich nicht auf den ersten Blick. Supremacy ist ein toller Song mit Zug, Madness ist eine tolle Nummer mit Spannungsbogen, Panic Station ist ein Gute Laune Rocker, Survival ist ein richtig klassischer Muse Song, Follow Me bricht zu neuen Ufern für einen Wochenendausflug auf, Animals ist GENIAL und steht für alles was Muse ausmacht, Explorers ist ein toller ruhiger Song der an Absolution-Zeiten erinnert, Big Freeze macht dann noch mal gute Laune, Save me und Liquid State beweisen die Qualitäten von Chris Wolstenhome als Songwriter/Sänger und der Zweiteiler The 2nd Law bildet einen tollen Abschluss.
Fazit:
1) Niemand sollte Muse in ihren zahlreichen überzeichnenden Momenten ernst nehmen, das macht ja nicht mal die Band selber
2) Wenn sich grandios Bands weiterentwickeln, sollte man dem ganzen auch eine Chance geben. Wer dies nicht tut versteht gute Musik nicht oder hängt noch bei den Beatles fest (mal ehrlich, nur weil ich meine Freundin liebe muss ich doch nicht ihre Oma heiß finden?)
3) Für den Black Eyed Peas Vergleich sollte jemand mal mit den letzten zwei BEP Alben (immer noch eine der traurigsten Entwicklungen der jüngeren Musikgeschichte wie ich finde) eingesperrt werden, viel Spaß.
muss der kritik so weit recht geben, dass muse zu sehr durcheinander wirbelt, und dabei zu deutlich an bereits anderswo gehörtes erinnert. nicht dass das grundsätzlich schlimm ist, ich finde eine weiternetwicklung einer band gut, doch geht muse hier ihr eigener typischer sound fast immer komplett abhanden.. die lieder sind schlicht nicht so gut, wie noch auf den ersten drei alben.. Höhepunkte: animals und der refrain von big freeze. evtl. auch panic station dank seiner supermassive-black-hole'schen eingängigkeit. Tiefpunkte: (leider deutlich) beide songs von wolstenholme, explorers (gabs schon mit invincible beinahe 1:1).
der rest? gewöhnungsbedürftiges mittelmass. muse bisher schwächstes album. (bellamy soll einen filmscore schreiben und dann back to the roots
)
Ich muss dem netten Kritiker in manchen Punkten schon Recht geben, das Album wirkt wirklich ziemlich wahllos zusammengewürfelt. Aber die einzelnen Songs an sich haben zweifellos ihre Qualitäten. Supremacy ist sowas von ein Muselied, ausladender Riff, geiler Gesang und geht ab wie Schmidts Katze. Gut, Madness ist auf den ersten Blick ein Undisclosed Desires 2, aber es blüht später noch ein bisschen auf. Panic Station hat mich zuerst vollkommen verschreckt, der erste Takt klingt schon fast genau wie Queens "Another one bites the dust". Aber letztenendes ist es ein super Gute-Laune-Lied.
Mit Survival haben Muse meiner Meinung nach das erste Drittel des Albums sehr, sehr, sehr gut abgeschlossen. Es ist einfach ein Knallersong, kein Wunder, dass es der Olympiasong war. Ich kriege immernoch Gänsehaut, wenn ich den Break höre 
Das zweite Drittel des Albums ist meiner Meinung nach das Schwächeste. Bis auf Animals hat kein Lied davon wirklich diesen.. "Musefaktor". Und mit "Follow Me" haben Muse wirklich ein Lied für die Massen geschaffen. Das kann in jeder noch so kleinen Dorfdisco genau so laufen und alle betrunkenen Leute werden sich freuen 
Das letzte "Drittel" (Liquid State bis Isolated Systems) ist nochmal ganz, ganz, ganz große Klasse. Liquid State zeigt, dass Chris durchaus geile Songs schreiben und singen kann, kommt aber irgendwie dennoch nicht ganz an Matts Niveau ran. Der Dubstep von Unsustainable haut mich weg. Es ist kein extremer Dubstep, wie man ihn sonst kennt (nein, nicht von Skrillex), aber er passt gut in den Song. Diese Parts könnten aber ruhig noch ein wenig abwechslungsreicher sein. Und Isolated Systems... ist wundervoll. Man bekommt das Gefühl, man schwebe allein im Weltraum und sieht die Erde langsam kleiner werden, bis sie nur noch ein kleiner Punkt zwischen vielen ist. Wunderbar. Gibt mir ein Gefühl wie beim Hören von Shrinking Universe - "There's nothing left to die for".
Alles in allem finde ich das Album um einiges besser als The Resistance, ich hab das Gefühl, dass sich Muse wieder ein bisschen fangen und "tiefer gehende" Musik machen wollen. Ich denke nur, dass sie sich erstmal wieder dran gewöhnen müssen, Matts Gefühlen freien Lauf zu lassen.
Und noch was zum Review: man kann auch verzweifelt nach Vergleichen mit anderen Bands suchen
als ob man die Qualität eines Albums am "Abkupferwert" erkennt. Dann hätten Muse niemals groß werden dürfen, als die Stimmen à la "MUSE = RADIOHEAD" laut wurden 
Kann an der Rezension kaum etwas aussetzen. Das hier ist viel zu berechnend und gefühllos um zu begeistern, darüber hinaus mangelt es stark an Zusammenhang und Konsistenz. Hier geht es nicht um Kopieren und Abkupfern, wie viele erboste Fans vielleicht suggerieren wollen. Hier fehlt schlichtweg die Eigenständigkeit und kreative Vision.
Mit Animals ist hier einer der besten Muse Songs drauf. Das Solo ist göttlich 
@AgentCooper
Animals ist toll. Mir gefällt auch noch Save Me. Den Rest beschreibt die Rezi aber ganz gut.
@Radiohead9
Wo haben sie Dich Fanboy denn ausgegraben?
Du scheinst alles zu fressen, was Dir der gute Bellamy zum Fraß vorwirft, nicht wahr? Muse kopieren sich nur noch selber oder kopieren bei anderen, erreichen dabei aber nur noch das Attribut "Pseudo". Supremacy und Survival sind die xten Neuauflagen von schon gehörten pathetischen Stücken, wo bleibt denn da mal der Hauch von Innovation? Bei Muse wirkt das Bedienen bei allen möglichen Stilrichtungen/Künstlern wie zusammengesetzt, es ergibt nie ein organisches Ganzes. Anders gesagt: Wenn man klaut, dann bitte gut und nicht, wie Muse, schlecht. Diesem Album hier im "Muse-Kontext" eine 5/5 zu geben...Ey, ich habe alle Muse-Platten hier im Regal stehen und wie kann man da nur eine 5/5 für "The 2nd Law" raushauen? Noch dazu, wenn man sich Radiohead nennt... Das geht nicht in meine Birne rein.^^
@ Bernoit B. Mandelbrot
Deine "Kritik"
liest sich argumentativ wie die eines erzürnten Jon-Bon-Jovi-Fans. Einfach nur die Bandnamen austauschen. 
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"Wenn sich grandios Bands weiterentwickeln, sollte man dem ganzen auch eine Chance geben. Wer dies nicht tut versteht gute Musik nicht oder hängt noch bei den Beatles fest (mal ehrlich, nur weil ich meine Freundin liebe muss ich doch nicht ihre Oma heiß finden?)"
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Das ist so gut... Gib zu, Du willst uns verarschen! 
@sancho: Ich habe mich überhaupt nicht nur wegen einer Kritik angemeldet. Was soll das überhaupt heißen, die Kritik stimmt nicht ?
Es gibt da kein richtig und falsch, das sind eben nur Meinungen. Und nur das habe ich ja auch ausgedrückt. Im Gegensatz zu dir, du hast nichts zum Thema gesagt und ich nehme mal an, du kannst mit Muse überhaupt nichts anfangen. Warum kommentierst du hier also ?
Hey Apple hat das schon ganz treffend ausgedrückt. Was eben stört in diesen Rezensionen, die ja irgendwie eine fundierte Meinung übermitteln sollen, ist, dass so viele Sachen außer Acht gelassen werden.
Produktion und Klang, Aufbau und Konzept des Albums, Instrumentalisierung...Sowas habe ich hier fast noch nie gelesen.
Stattdessen steht da immer Lied 1 ist klasse, dafür ist Lied 6 nur so mittelmäßig oder Lied 1 klingt nach den Beatles, Lied 2 klingt nach Tony Marshall. Das Ganze noch garniert mit ein paar Witzen und fertig ist die ''Rezension''.
Aber vielleicht ist sowas wie Klang oder Konzept vielen auch einfach nicht so wichtig.
Mir eben schon
@CafPow:
Dass du dich für kleine Mädchen interessierst, ist dein Ding. Aber bitte behalte deine perfiden Hobbys für dich und setze keinen deiner Gedanken in die Tat um. Im Gefängnis kannst du nichts mehr bei Laut kommentieren und das würdest du wohl nicht aushalten 
@c452h:
Leider kommt das meistens so übertrieben Fanboy mäßig rüber, wenn man seine Meinung zu irgendwas kundgibt, dass schlechtgemacht wurde. Das erscheint dann immer so, als würde man das unbedingt ''verteidigen'' wollen. Das will ich aber garnicht.
Der eine findet das Album großartig, der andere nicht. Das muss garnicht in deine Birne reingehen aber es ist so.
Genauso darf ich aber auch sagen, dass ich die Rezension schwach finde.
Ist jetzt etwa jeder, der mir sagt, dass ich ein Fanboy bin und damit die Rezension ''verteidigt'' ein Fanboy der Rezension oder des Rezensenten ?
Dann ist man ja immer Fanboy von irgendwas, wenn man etwas gut oder schlecht findet.
Jeder darf eine Meinung haben und jeder darf wiederum eine Meinung zu dieser Meinung haben, das kann man gerne auch als ''Fanboy-sein'' titulieren.
Zurück zum Muse Album:
''Isolated System'' ist großes Kino, die sollten ein ganzes Album mit solch Filmsoundtrack artiger Musik machen !
@dulf:
Gebe dir vollkommen Recht, da sind die Emotionen mit mir durchgegangen. Das war etwas drastisch ausgedrückt.
Aber ich wollte mich dem lustigen Niveau der Rezension nähern.


@c452h Man nehme 1/3 Fanboy, 1/3 Musikfan und 1/3 Humor, et voilà
die Freundin/Oma Metapher lag mir aber schon ewig auf der Zunge.. ach das Leben ist schwer wenn unter der handvoll Lieblingsbands seit Jahren Muse und Linkin Park zu finden sind 
@Radiohead9
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Produktion und Klang, Aufbau und Konzept des Albums, Instrumentalisierung...Sowas habe ich hier fast noch nie gelesen.
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Es wird bewertet, was es zu hören gibt. Ob Muse jetzt ein Konzeptalbum über die Erderwärmung oder die Taliban machen, ist für die Bewertung vollkommen egal. Ach ja: Produktion und Klang sind gut, Aufbau bedeutungslos, da es eine wahllose Aneinanderreihung der Stücke ist. Konzept ist da, aber scheisse: Wir kopieren wahllos alle möglichen Stile. Instrumentalisierung: Gut, aber die Instrumente werden verwendet, um zu 90 % Scheisse zu spielen.
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Stattdessen steht da immer Lied 1 ist klasse, dafür ist Lied 6 nur so mittelmäßig oder Lied 1 klingt nach den Beatles, Lied 2 klingt nach Tony Marshall. Das Ganze noch garniert mit ein paar Witzen und fertig ist die 'Rezension'.
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Was für dieses Album vollkommen ausreichend ist. Soll man bei so einem Dreck wie "Follow Me" oder "Panic Station" etwa noch auf Details eingehen?
Ich finde "The 2nd Law" um einiges spannender als "The Resistance". Sehr gewagt auf jeden Fall. Manche musikalischen Details und Zitate sind sehr überzogen - ich glaube, dass das durchaus so gewollt ist. Manchmal funktionierts, manchmal nicht. Bzgl. der Produktion bin ich geteilter Meinung. Einerseits gefällt mir der reduzierte Sound - Die Instrumente und Sounds sind jederzeit wunderbar differenziert auszumachen und man hat bei keiner Note das Gefühl, dass sie nur zufällig dort gelandet ist. Andererseits ist der Sound extrem komprimiert, basslastig und klingt nur mit Kopfhörern gut. Alles in allem würde ich persönlich 3,5 Punkte geben 
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum Muse den größten Teil ihres sonst so einzigartigen Sounds aufgegeben haben, um ihre Songs mit musikalischen Zitaten anderer Künstler vollzupacken. Muse haben mich vor allem auf den ersten 3 Alben in ihren Bann gezogen, weil sie diese unverwechselbare Atmosphäre erschaffen konnten.. Seit The Resistance ist davon leider nicht mehr viel übrig.
Es ist auch nicht so, dass ich es grundsätzlich scheiße finde wenn Bands sich verändern (Radiohead hat meiner Meinung nach ab Kid A sogar noch bessere Musik gemacht), aber Muse machen sich mit dieser Verrenkung - in meinen Augen - einfach nur lächerlich...
Ich musste sogar ganz ernsthaft lachen als ich unsustainable zum ersten mal ganz gehört habe.. Dieser Dubstep Part ist einfach in keiner Weise passend oder durchdacht.. es klingt irgendwie witzig... und wenn ich über eine Band lache die ich sonst immer vergöttert habe ist das schon verdammt traurig.
Darum versteh ich auch wenn jemand mit Wut im Bauch so eine Rezension schreibt. 2/5 Sind für mich nachvollziehbar. Wenn The 2nd Law mein erstes Muse Album gewesen wäre, hätte ich die Musik wahrscheinlich als "ganz nett" aber belanglos abgestempelt.. und es wäre mein letztes Muse Album gewesen.
Laut.de bitte - dann auch die 1 Punkte-Wertung zücken. Übrigens kann sich der Bellamy mal am Schwammkopf orientieren, der hat einen Punkt mehr für sein neues Album: http://www.laut.de/Spongebob-Schwammkopf/Das-Blaue-Album-(Album) ..lol..
Mal ehrlich. Seit sie nen Song zu einem Twilight-Film gesponsert haben, musste uns allen klar sein, dass es abwärts geht.
@JaDeVin: Es zeichnet sich eine neue Linie ab: Rezensionen mit Bibelzitaten einleiten (siehe Danis Review zu "Die Priester"). Ob Xavas irgendwelche Rückwärtsbotschaften verwenden, die einen dazu veranlassen?
Die Rezension hat mir beim Lesen sehr viel Spaß gemacht.
So, da passiert es schon wieder :
Diejenigen, die das Album mögen werden angegiftet und diese giften zurück ^^
Ich persönlich kann beide Parteien verstehen, muss mich aber eher zu den Musefans dazuschlagen, denn auch ich finde die Rezension etwas überzogen. Es ist natürlich vollkommen legitim seine negative/positive Meinung zur Rezension abzugeben, aber dann bitte mit Begründung und nicht einfach alles nachplappern, was der Vordermann sagt. Im Großen und Ganzen stört mich vor allem die hanebüchene Argumentation für die 2 Sterne : Punkt 1 : "...sich und jede bisher aufgestellte Bombast-Höchstmarke zu überbieten" Wow, schön dass hier auch endlich mal der Groschen gefallen ist. Spätestens seit "Black Holes and Revelations" gehört der Bombast zu Muse, wie das Rot zum Blut. Gewaltige Klanggebilde, wummernde Orchestereinlagen.....das ist es doch, was man mittlerweile an Muse so schätzt. War es zu Anfang, noch das Zerbrechliche und Zurückgezogene, dass den ersten zwei Alben "Showbiz" und dem Meisterwerk "Origin of Symmetry" ihre Atmosphäre gab, so ist es eben nun der Bombast, die von Pathos triefenden Texte und ein schmachtender Matthew Bellamy. Die tollen Melodien und ein mittlerweile in der Stimme gereifter Matt sind doch genauso auf "The 2nd Law" verhanden, also warum sollte dieses Argument ziehen und mal ganz ehrlich : Queen fandet ihr ernsthaft erst so richtig toll, wegen Freddy Mercurys "pfauenhaften Divengehabe" ? Tut mir leid, aber das kann ich persönlich nicht nachvollziehen, denn ein Matthew Bellamy, der auf der Bühne seine Gitarre streichelt, schlägt, zupft und fast schon mit ihr eins ist, ist mir tausendmal lieber, als divenhaftes Gehabe. Punkt 2 : "Im Laufe dieser Kirmesmusik, die in Zusammenarbeit mit Nero entstand, verkommen Muse endgültig zu den Black Eyed Peas des Alternative-Rock." Also Muse mit den Black Eyed Peas zu vergleichen ist schonmal absoluter Schwachsinn. Während bei den Black Eyed Peas ein absolut toller *ironie aus* Will.I.am oder Appldeapp sein "Yeah, yeah" oder "boom boom pow" ins Mikrofon stöhnen darf, weint sich Bellamy am Anfang begleitet vom Herschlag seines eigenen Sohnes durch einen lyrischen Schmachtfetzen. Die Qualität sei dahingestellt, aber schon allein wegen diesem kleinen Detail steckt in jedem Muse Song mehr Liebe, als in jedem einzelnen neueren Album der Black Eyed Pees zusammen. Aber hey, Muse verkommen ja nur zu Kommerzhuren, schließlich bauen sie in 2 (!!!!!) Dubstepelemente ein, die beim 2. Song sogar aus Matts Gitarre stammen ein........Das ist aber mal ein Skandal..... Punkt 3 : "Doch anstatt sich neuen Ideen und Sounds hinzugeben, picken sie gelangweilt und faul aus einem bereits bestehenden Fundus.Sie geben sich nicht einmal die Mühe, dies großartig zu kaschieren. Die einzelnen Stücke erhaschen nur aufgrund ihrer Überladenheit Aufmerksamkeit." Nun gut, Überladenheit ist Geschmackssache, aber sie picken gelangweilt und faul aus einem bestehende Fundus ? Mal im Ernst : Hätte Muse das getan, hätten sie definitiv nicht mehr als 3 Jahre für ihr neustes Werk gebraucht und außerdem kopieren sie nicht, sie zitieren. Das machen auch andere Bands und Muse will damit eigentlich nur ihren Vorbildern huldigen. Das kommt bei vielen anscheinend falsch an, denn auch wenn einzelne Versatzstücke, denen aus einem Queensong, oder Led Zeppelin Song ähneln, dann ist der Rest immer noch die Arbeit von Muse und somit keine billige Kopie, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit diesen Bands. Versteht mich nicht falsch : Auch ich habe Zeit gebraucht "The 2nd Law" zu mögen, denn stellenweise mischen Muse Elemente mit ein, die merkwürdig wirken. Doch Durchgang für Durchgang entwickelt sich daraus immer mehr. Es scheint mir, als geben viele Fans dem Album keine Chance, denn diese negativen Stimmen kamen bereits auf, als das Album gerade mal vor einem Tag veröffentlicht wurde. Musik und vor allem gute Musik braucht Zeit und kann nicht einfach mal so nach einem Durchgang bewertet werden, denn Eindrücke ändern sich. "Follow Me" z.B. war wirklich abstoßend, da ich kein allzu großer Electronica Fan bin, doch Tag für tag und Replay für Replay hat sich mir die Dynamik des Songs erschlossen und mir gefiel er so sehr, sodass er mittlerweile einer meiner Lieblingssongs ist, denn Matthew steckt immer noch sehr viel Gefühl und Liebe in seinen Gesang (---gut, das klang gerade nach Dieter Bohlen , aber es stimmt halt ^^) Allerdings halte auch ich nicht alles für Gold auf der neuen Scheibe : "Survival" ist immer so ein hin und her, denn manchmal bin ich in der Stimmung, dem Overkill-Treiben zuzuhören und manchmal könnte ich meinen IPod an die Wand klatschen, wenn ich das Prelude höre. Ebenfalls nicht ganz so prickelnd finde ich "Explorers", dass es für mich persönlich etwas mit dem Schmalz übertreibt. Alles in allem wäre mir "The 2nd Law" 4/5 Sternen wert, auch wenn es einigen sicherlich zu hoch erscheint, denn Muse polarisieren eben immer noch. Und jetzt los : Ich will gebasht werden !!!! 
@TheBeast
Rückwärts mag es satanisch sein, vorwärts ist es Xavas...
Hätte Muse das getan, hätten sie definitiv nicht mehr als 3 Jahre für ihr neustes Werk gebraucht und außerdem kopieren sie nicht, sie zitieren.
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Drei Jahre für diese lieblose Aneinanderreihung von Versatzstücken anderer Bands ist in der Tat ziemlich enttäuschen. Ja, sie zitieren in dem Maße, wie es auch Guttenberg in seiner Dissertation getan hat. Massenweise Zitate, die zusammenhangslos in den Raum geworfen werden ohne Qualität zu ergeben. Es bleiben nur "poor man's versions" ihrer "Helden".
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Das machen auch andere Bands und Muse will damit eigentlich nur ihren Vorbildern huldigen.
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Seit drei Alben huldigen sie also ihren Vorbildern? Das ist eine künstlerische Bankrotterklärung!
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Das kommt bei vielen anscheinend falsch an, denn auch wenn einzelne Versatzstücke, denen aus einem Queensong, oder Led Zeppelin Song ähneln, dann ist der Rest immer noch die Arbeit von Muse und somit keine billige Kopie, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit diesen Bands.
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Ja, der Rest, also die Arbeit von Muse, ist aber nicht gut, sondern ziemlich beliebig und schlecht. Sie scheitern an ihren großen Vorbildern in allen Belangen. Muse haben fertig. So ist es leider nun einmal. Hört auch mal auf, den Bellamy zum König der Welt zu erheben. Der ist weder ein besonders guter Gitarrist, noch schreibt er tolle Kompositionen. Da gibt es genug Musiker die in einem Song mehr gezeigt haben, als Bellamy auf allen Alben von Muse.
Bevor sich jetzt noch mehr über den Black Eyed Peas Vergleich "echauffieren", denke ich doch, dass es bewusst provokativ gehalten ist. Natürlich hinkt dieser Vergleich und grenzt schon einen Tritt in die Eier eines jeden Muse-Fans.
Naja ganz abgesehen von dieser Rezension habe ich mir das Album nun oft genug angehört und durchaus versucht etwas Positives daraus zu ziehen. Was soll man groß dazu sagen, wenn man Muse als die Band kennengelernt hat, die sie vor 10 Jahren waren? Ich für meinen Teil schieb wieder Origin of Symmetry rein und hoffe auf die Zukunft.
Stimme dieser Rezension in allen Punkten zu, einzig "Madness" würde ich Muse als (halbwegs) innovativ und interessant durchgehen lassen. - Hat irgendwas der Song, aber viele empfinden den Song auch als schlechtesten. Der Rest ist einfach nur belangloses CopyPaste Elektrogewurste mit auf Dynamikkompressor und Reverb auf Anschlag. Der Punch und das leicht psychedelische, was ich immer so gut fand, is völlig weg. Warum singt Bellamy eigentlich nicht mehr sondern HAUCHT und sülzt nur noch herum? Wo sind die Verzerrer, die Gitarren, die Drums? Fuck was soll denn das? - aber der Absturz war ja schon beim Vorletzten Album absehbar
Mir gefällt das Album soweit ganz gut, die Meinung der Rezension kann ich allerdings auch nachvollziehen. Das Dubstepzeugs muss einem nicht gefallen, genauso wenig wie die elektronischen Elemente. Ich finde beides nicht schlimm. 3 oder 4 Punkte wären es aus meiner Sicht geworden.
Mich nervt eigetnlich nicht, dass das neue Album ein Frankensteins Monster aus Stillbrüchen ist, nur diese Texte, diese Texte, hier mal ein Ausschnitt: "ahhh, entropy, physik, welt geht unter, panik, i need to love, wir sind animals und i'm gonna win, yeah!"
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