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Apokalyptisch erscheint der Albumtitel. Ende. Aus. Schluss. Haben fertig! Von wegen. Trotz der Weltuntergangsstimmung, die die Platte teilweise verbreitet, haben Mudvayne auch auf ihrem dritten Album einiges zu sagen. Auch wenn man auf reinen Schönklang weiterhin verzichten muss, so kommt man nicht umhin, dem durchgeknallten Vierer solide Arbeit zu bescheinigen. Schon "Silenced" walzt nach kurzem Eingangsgeplänkel dermaßen heftig durchs Trommelfell, dass man Angst haben muss, dass sich die liebgewonnenen melodischen Elemente zwischen der ganzen Holzhackerei klammheimlich ins Nirvana verabschiedet haben. Haben sie nicht, dazu später mehr.
"Trapped In The Wake Of A Dream" synkopiert und knüppelt nur scheinbar vor sich hin. In Wahrheit ist dies wohl der ausgefeilteste Track. Alles andere als eingängig, aber fesselnd. Mit "Not Falling" kommt dann das genaue Gegenteil um die Ecke. Prädestiniert zur Hartwurst-Disse unseres Vertrauens, breiten Mudvayne zum ersten Mal den Melodie-Teppich aus, der sich im weiteren Verlauf wie ein roter Faden durchs Album zieht. Verdammt hitverdächtig und wohl der fetteste Track auf "The End Of All Things To Come". Produziert wurde der Kram von David Botrill, der schon Tool an den Knöpchen zur Seite stand. Null Beanstandungen also von dieser Seite. Auffällig ist lediglich, dass nach dem hervorragenden Beginn, die Scheibe im Verlauf etwas beliebig klingt. Desöfteren erwischt man die Jungs dabei, um den heißen Brei herum zu riffen, bevor sie dann das Schnitzel wieder richtig treffen und einen Tiefschlag nach dem anderen verteilen. Bei aller Härte fällt auf, dass sie verstärkt Wert auf griffige Gesangsharmonien legen, die bei "(Per)Version Of A Truth" sogar in Simon & Garfunkelige Trällereien münden. Ungewöhnlich, aber gut!
Wer ob der Harmonien fürchtet, seine Lieblingscombo demnächst bei einer Unplugged-Session zu erwischen, kann beruhigt werden. Die Power von "The End Of All Things To Come" tritt genügend Schneidezähne aus, um Mudvayne wieder mal einen Waffenschein in punkto Riffs und Energie auszustellen. Nach Disturbed scheinen auch Mudvayne endgültig ihre eigene Nische gefunden zu haben, in der sie mit sich selbst im Reinen sind und in der sie die Vergleiche mit anderen Bands lässig an sich abprallen lassen können. Denn im Gegensatz zu den Teletubbie-Kollegen besitzen Mudvayne hörbar Substanz.
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Mudvayne - End of All Things to Come | Infos (Lieferzeit/Service) | €17,99 | €3,95 | €21,94 |
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Mudvayne - End of All Things to Come,the | Infos (Lieferzeit/Service) | €26,99 | €0,00 | €26,99 |
gefällt mir überhaupt net. Massig krach, aber in meinen Augen ohne jegliche Akzente oder herausragende Stellen...
nach einigen hördurchläufen muss ich mich leider Philipp's meinung anschließen. die platte macht im ersten moment nur krach, dann erkennt man n paar melodie-strukruren und dann wird's langweilig.
der vorgänger ist deutlich besser. auf ganzer länge von fast 63 minuten hält man die ohren gespitzt, weil das teil einfach interessant bleibt. die songstrukturen klingen auf der neuen CD viel zu ungenau. wo man beim vorgänger noch dachte: "ey, wow, da haben die sich aber was geiles einfallen lassen", und wo man auch nach der reinhör-phase mit gleicher faszination beim hören dabei war, ist auf "the end of all things to come" nix mehr zu holen. gewiss keine grottenschlechte platte, aber bei weitem kein meilenstein wie ihr vorgänger. gute songs: silenced, not falling, mercy severity, world so cold und shadow of a man. der rest ist durchschnitt.
Ungenau? Also bitte! Hör dir mal die Rhythmik bei "Trapped In The Wake Of A Dream" an. Also wenn das nicht dem entspricht, was du da oben mit "ey, wow, da haben die sich aber was geiles einfallen lassen" sagst, weiß ich auch nicht mehr ...
muss mich den bislang gehörten Meinungen bisher leider anschließen... bin grad mitten am Hören.
Der gepriesene "fetteste Track" Not Falling hat mich beim ersten Durchhören einfach nur genervt. Shadow of a man sticht bislang heraus.... der Rest ist wirklich schlechter als L.D.50. Muss mir aber jetzt mal die restlichen Tracks reinziehen. Auch warte ich noch auf den Melodie-Teppich, der auf dem Vorgänger in der Tat einen entscheidenden Unterschied ausmachte.
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