Morcheeba haben ihr gestriges Konzert im Volkshaus Zürich genutzt, um der Schweiz mal so richtig Honig um den Bart zu schmieren.
Zürich (joga) - Morcheeba mögen die Schweiz. Die Trip Hopper aus London, die bereits mehrfach in der Eidgenossenschaft zu Gast waren, wissen nicht nur Käse und Schokolade, sondern beispielsweise auch die Weltoffenheit und Mehrsprachigkeit der Schweizer zu schätzen.
Besonders beeindruckt zeigte sich die Band, die eine gewisse Affinität zu Marihuana bereits im Namen trägt, dass in der liberalen Schweiz nach wie vor auch in öffentlichen Räumen geraucht werden darf. "Zigaretten und Joints auf die Bühne, bitte!", rief Paul Godfrey am gestrigen Abend dem jubelnden Publikum zu.
Eine wohl scherzhaft gemeinte Aufforderung. Schließlich sind die Schweizer nicht nur liberal, sondern auch sparsam, das weiß sicherlich auch Godfrey.
Wo so viel Licht ist, muss natürlich auch ein Schatten sein. "Wir würden sehr gerne hier leben", fasste der Morcheeba-DJ die Begeisterung seiner Band für die Alpenrepublik zusammen. "Aber Phil Collins ist schon hier, also können wir nicht."