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Und wieder einmal lassen Morcheeba die Sonne herein! Mit locker angeschlagener Akustikgitarre, hellen Synthie-Tupfern und Backbeat-Handclaps eröffnen sie das Album wie einen neuen Sommer. Und der Düsenjet, der gleich zu Beginn im Hintergrund abhebt, fliegt bestimmt nach Süden in die Ferien! Zwar hat die auf- und wieder absteigende Melodielinie von "Wonders Never Case" durchaus etwas Melancholisches, zugleich aber ist sie einfach genug, um direkt in Ohr und Herz zu gehen. Die kleine, einfache Melodie reicht - mit gelegentlichen Dur- und Moll-Wechseln sowie den um einen Halbton erhöhten Wiederholungen - für den ganzen Song, für Strophe und Refrain.
Spielerisch reichern Morcheeba ihren Sound mit allerlei Samples und Geräuschen an, mit einem Flieger eben oder mit blubberndem Unterwasser-Klavier. Mit sicherer Hand und warmen Klängen bezaubern die Triphop-Pioniere den Hörer, bekennen sie sich zu einer Oberflächlichkeit, deren ganz ungewöhnliches und eigenes Merkmal es ist, dass sie sich nicht so schnell abnutzt, wie man das sonst von leichter Musenkost kennt.
Dass aber in diesem Opener einmal die E-Gitarre das Interlude bestreitet und einmal das Keyboard, darf sicher als programmatische Entscheidung angesehen werden. Morcheeba wollen sich nämlich nach der ernsten Schaffenskrise vor zwei Jahren angeblich deutlicher als früher zur Rockmusik bekennen. Davon hört man wenig: zwar geben auf "The Antidote" oft Saiteninstrumente den Ton an, in Songaufbau und Grundstimmung ähnelt das aktuelle Album aber stark dem Vorgänger "Charango".
Stücke wie der erwähnte Opener, "Living Hell", "Lighten Up" oder "Daylight Robbery" schließen vollkommen bruchlos an dieses Meisterstück des leichten Pop an. So als wollten die Brüder Godfrey beweisen, dass sich nach Skye Edwards Ausscheiden nichts, aber auch rein gar nichts geändert hat. Manche Titel erweitern das stilistische Spektrum tatsächlich um rockige Facetten, etwa im Uptempo-Track "People Carrier". Die Flöte in "Ten Men" fügt ein folkloristisches Element bei, in "Like A Military Coup" liegt so viel Hall auf den Stimmen, dass man sich an die Mittelalter-Sänger von Renaissance erinnert fühlt.
Womit wir nun endgültig beim Thema Daisy Martey, der neuen Sängerin von Morcheeba angelangt sind. Ja, sie hat eine klare, umfangreiche, bestens geschulte Soulstimme. Ja, sie sieht auf manchen Fotos aus wie eine energiegeladene Wuchtbrumme. Und doch kann sie ihre Vorgängerin nicht vergessen machen, vor allem nicht die himmelschreiende Verführungskraft, mit der Skye Edwards zumindest ihre männlichen Zuhörer in Zauberhaft nahm. Das ist der Wermutstropfen, der den ganzen Sommer trübt!
| Shop | Titel | Info | Preis | Porto | Gesamt |
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Morcheeba - The Antidote | Infos (Lieferzeit/Service) | €6,99 | €2,99 | €9,98 |
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Morcheeba - The Antidote | Infos (Lieferzeit/Service) | €8,22 | €3,95 | €12,17 |
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The Antidote | Infos (Lieferzeit/Service) | €9,99 | €3,00 | €12,99 |
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Morcheeba - The antidote | Infos (Lieferzeit/Service) | €16,95 | €3,90 | €20,85 |
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Morcheeba - Antidote,the | Infos (Lieferzeit/Service) | €19,99 | €3,95 | €23,94 |
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Morcheeba - Antidote,the | Infos (Lieferzeit/Service) | €25,99 | €0,00 | €25,99 |
" jetzt dein verlangen auf meine reaktion bzw. begründung?
" jetzt dein verlangen auf meine reaktion bzw. begründung? 


Ist jetzt nicht auf Morcheeba bezogen, sondern allgmein.
) und ich hab damals gemerkt, das ich das selber entdecken muss. Du kannst gerne mal in meine Sendung bei www.drumheads.de (jeden Mittwoch 22 - 0 Uhr, jeden Freitag von 18 - 20 Uhr) reinhören und wirst sehen, das ich mich noch nicht mal gerne auf eine Musikrichtung festlege. Ich mag alles an Musik was ich finde was gut ist. Und leider muss ich Dir ausserdem vorwerfe, das Du mein Posting leider nicht so ganz genau gelesen hast... Ich hab niemals gesagt, das das Album schlecht ist oder nicht hörenswert. Ich sagte nur, das es ohne Skye nicht mehr das Gleiche ist. Und das wirst Du kaum bestreiten können. In den Sätzem danach 


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